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Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.01.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 15.01.2004
   
Deutscher Titel: Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
Originaltitel: The League of Extraordinary Gentlemen
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Abenteuer
   
Regie:  Stephen Norrington
Darsteller:  Sean Connery , Stuart Townsend , Naseeruddin Shah , Peta Wilson , Tony Curran
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel:
Laufzeit: 105 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Allan Quatermain, der größte Abenteurer der Welt, führt eine Liga unnachahmlicher Helden an, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat: die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen.

Sie besteht aus Captain Nemo, der Vampirsbraut Mina Harker, einem Unsichtbaren namens Rodney Skinner, dem Agenten Sawyer, dem unsterblichen Dorian Gray und Dr. Jekyll / Mr.Hyde.

Die sieben Mitglieder der Liga sind Individualisten, Ausgestoßene der Gesellschaft mit einer erlebnisreichen Vergangenheit. Jeder von ihnen hat besondere Gaben, die sich bislang sowohl vernichtend als auch heilend ausgewirkt haben. Jetzt kommt es darauf an, dass sie lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und als Team zusammenzuarbeiten, denn die Hoffnung der Menschheit ruht auf ihnen. Sie haben keine Zeit zu verlieren. Schnelle Vorbereitungen müssen getroffen werden, denn schon bringt sie das außergewöhnliche Unterwasserschiff Captain Nemos, die Nautilus, an den Ort, an dem der Kampf beginnt: Venedig, Italien. Ein maskierter Größenwahnsinniger, der sich selbst "das Phantom" nennt, plant eine Sabotage des Weltgipfels führender Politiker. Eine Kettenreaktion von Explosionen soll Venedig zerstören und im Meer versenken. Es bahnt sich eine Katastrophe größten Ausmaßes an. Der Liga der außergewöhnlichen Gentlemen bleiben 96 Stunden, um die Welt zu retten ...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audio-Kommentar von Jaqueline West (Ausstattung), Steve Johnson (Leitung Make-Up Effects), John Sullivan (visuelle Effekte) und Mathew Gratzner (Miniaturkulissenbauer)
- Audio-Kommentar der Produzenten Don Murphy und Trevor Albert und den Schauspielern Jason Flemyng, Tony Curran und Shane West (beide in Deutsch untertitelt)

Pre-Production
- Vorentwürfe: Knapp zehn Minuten dauert diese Featurette, die vor allem frühe Computer-Entwürfe einiger Szenen präsentiert und dazu ein paar Crew-Mitglieder zu Wort kommen lässt.
- Bildergalerie

Production
- Einberufung der Liga: Dieser Punkt besteht aus sechs Featurettes, die man entweder separat oder zusammenhängend als Dokumentation mit einer Lauflänge von etwa 54 Minuten anwählen kann. Von der inhaltlichen Gestaltung her handelt es sich weitesgehend um Aufnahmen vom Set, die mit Pop-Up-Untertiteln versehen wurden, die Informationen zu den Dreharbeiten in Schriftform liefern. Quergeschnitten wurde das ganze mit Interviews oder auch Storyboard-Skizzen und ähnlichem. Insgesamt entspricht dieses Feature zwar nicht ganz der Vorstellung von einem "herkömmlichem" Making Of - nichtsdestoweniger werden interessante Informationen vermittelt.
- Nicht verwendete und erweiterte Szenen: Hier findet man 17 im Film nicht vorkommende Szenen mit einer Gesamtlänge von etwa 32 Minuten. Die Szenen lassen sich entweder am Stück oder einzeln ansehen. Die Szenen wurden nicht nachbearbeitet und liegen daher in eher bescheidener Qualität vor.

Veröffentlichung
- Hinter der Phantasie: War das Bonusmaterial bisher eher gehaltvoll, schlägt diese Featurette voll in die Promotion-Kerbe. Scheinbar als TV-Special produziert, bietet diese knapp 18-minütige Sendung wenig Tiefgründiges, dafür aber viel Oberflächliches und wenig Informatives. Teile des Materials überschneiden sich außerdem mit der "Europäischen Premiere".
- Marketing: Bei diesem Punkt scheint ein Mastering-Fehler vorzuliegen. Denn statt einer Featurette über das "Marketing", gibt es zuerst die "Europäische Premiere", gefolgt von vier Kinotrailern - als ein großes Video-File. Das ändert jedoch nichts daran, dass jedes dieser Features nachfolgend noch einen eigenen Menüpunkt bekommen hat.
- Europäische Premiere: Hierbei handelt es sich um eine knapp achtminütige Featurette, die unter laut tönender Musik Aufnahmen vom roten Teppich der Premierenfeier in Prag bietet.
- Vier Kinotrailer
- TV-Spots
- Plakate: Bildergalerie

Im Vergleich zur US-DVD bietet die deutsche Ausgabe einiges an Extras mehr. So beinhaltet die RC1-DVD nur zwölf Deleted Scenes mit einer Gesamtlänge von nur 14 Minuten. Außerdem fehlen sämtliche unter "Veröffentlichung" aufgeführte Boni. Hier hat also einmal eine "overseas"-Ausgabe eindeutig die Nase vorn.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Scheinbar wird es ein neuer Trend, im Hauptmenü im Hintergrund lediglich Clips aus dem Film laufen zu lassen und darüber die Auswahl-Buttons zu legen. Ob "T3", "Bad Boys II" oder eben "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" - ausgefallene, verspielte Gestaltung sucht man vergebens.

Nachdem man den "Master & Commander"-Trailer und die langatmige Einleitung zum Hauptmenü überstanden hat, gelangt man in das Hauptmenü, das auf oben besprochene Weise animiert wurde. Die Untermenüs liegen nur mehr als Standbilder vor. Auch auf der Bonus-DVD wurde nur das Hauptmenü animiert. Insgesamt ist das ein wenig schade, da gerade Fox in der Vergangenheit oftmals mit grandiosen Menüs punkten konnte.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Die Bildqualität zu beurteilen, stellt eine recht zwiespältige Aufgabe dar. Denn vordergründig präsentiert sich ein fast perfektes Bild. Nur ab und an ist in einigen Szenen Hintergrundrauschen festzustellen. Ansonsten ist das Bild jedoch weitgehend rauschfrei. Dass diese Rauschfreiheit jedoch zulasten der Schärfe zu gehen scheint, werden wir später noch genauer ausführen.

Der Kontrast kann ebenfalls mit sehr guten Werten aufwarten. Der satte Schwarzwert trägt sicherlich auch dazu bei, dass das Bild vom Kontrast her sehr gut ausgesteuert daherkommt. Überstrahlen heller Flächen ist nicht anzutreffen, sodass der Transfer für die Augen sehr angenehm ist.

Auch die Farbwiedergabe kann ausgesprochen gut gefallen. Das Bild ist sehr farbenfroh, von den Farben her kräftig, zugleich aber auch natürlich.

Damit sind wir auch schon beim zwiespältigen Teil: der Bildschärfe. Besonders bei Totalen fehlt es dem Bild sichtbar an Tiefen- und Detailschärfe. Das Bild wirkt dann sehr weich, ohne jedoch wirklich unscharf zu sein. Grund dafür könnte eventuell der Einsatz eines Rauschfilters gewesen sein, der immer wieder als "Nebenwirkung" zu Verlust der der Detailschärfe führt. Doppelkonturen an den Kanten deuten daraufhin, dass man versucht hat, dieses Problem durch Einsatz eines weiteren Filters in den Griff zu bekommen, nämlich durch digitale Nachschärfung. Diese führt aber bestenfalls - wie hier - zu leichtem Edge Enchancement. Eine Verbesserung des Schärfeverhaltens lässt sich dadurch nicht wirklich erzielen.

Die fest eingebrannten englischen Schrifteinblendungen zeigen, dass für den Transfer ein internationales Master heranzgezogen wurde.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Besonders in den actiongeladenen Szenen kann der Ton sein Können so richtig ausspielen. Ob nun in der Bibliothek-Szene in 180 Grad um einen herum Gewehre zwischen den Regalen hervorkommen oder ob man sich gerade in der Nautilus befindet - der Ton versteht es, auf sehr subtile Art eine ausgeprägte Räumlichkeit zu erzeugen. Beim Untergang Venedigs schließlich dreht der Soundtrack so richtig auf.

Dafür würde man sich in den eher ruhigen Szenen ab und an wünschen, dass die Umgebungsgeräusche vielleicht ein bisschen intensiver abgemischt worden wären. Hin und wieder tönt es da von hinten doch etwas zu leise. Im Endeffekt bleiben diese paar Szenen jedoch absolut in der Minderzahl.

Wie bei fast allen neuen 2-DVD-Sets von Fox besteht auch hier die Wahlmöglichkeit zwischen deutschem Dolby- und DTS-Ton. Um es kurz zu machen: beide Spuren klingen in diesem Fall relativ gleich. Einen echten Vorteil von DTS kann man objektiv nicht erkennen. Was man jedoch erkennen kann, ist, dass die deutschen Spuren beide besser klingen als das englische Original...

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Trotz des nur mittelmäßigen Abschneidens an den US-Kinokassen war "Die Liga..." letztendlich ein finanziell profitabler Film - Europa und dem Rest der Welt sei Dank. Mit einem etwaigen schlechten Abschneiden an den Kinokassen lässt sich also nicht begründen, wieso der Film genau drei Monate und zwölf Tage nach Kinostart bereits als Kauf-DVD veröffentlicht wird - und das noch als gut ausgestattetes 2-DVD-Set. Nun, im Grunde tut das auch nichts zur Sache. Freuen wir uns einfach über diese durchaus gelungene DVD, deren einzige Schwäche die Detailschärfe darstellt.

Über den Film selbst bestehen ja heftigste Kontroversen. Die einen meinen, dass man es hier mit einem der schlechtesten Filme aller Zeiten zu tun habe, die anderen finden ihn gar nicht so übel. Lässt man sich unvoreingenommen von allen Berichten auf den Film ein, kann man sich aber durchaus amüsieren und für 105 Minuten seinen Spaß haben.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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