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Mein liebster Feind

Klaus Kinski

  

Getestet von Wolfgang Pabst

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 16.01.2003
Im Handel ab: 26.08.2002
   
Deutscher Titel: Mein liebster Feind
Originaltitel: Mein liebster Feind
Land / Jahr: Deutschland 1999
   
Regie:  Werner Herzog
Darsteller:  Klaus Kinski , Werner Herzog , Eva Mattes , Claudia Cardinale , Beat Preser , Guillermo Rios , Andres Vicente , Justo Gonzales
       
Bildformat: 1,66:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel: Deustch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 4 seitiger Einleger mit Hintergrundinfos
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 95 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 58:00
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: mediacs AG
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

1972 beginnt die Zusammenarbeit zwischen dem Autorenfilmer Werner Herzog und dem wohl exzentrischsten deutschen Schauspieler Klaus Kinski. Für die Rekonstruktion der Zusammenarbeit dieser beiden Ausnahmekünstler reist Werner Herzog zurück zu den abgelegenen Drehorten von damals (u.a. Peru) und lässt sowohl die Teams als auch die Indios zu Wort kommen. Aber Herzog zeigt auch seltenes Material das während den Dreharbeiten zu seinen Filmen entstanden ist. Hierzu zählen unter anderem Kinskis Wutausbrüche, die während den Drehpausen mitgeschnitten wurden. Diese Dokumentation ist sowohl ein Dokument des deutschen Autorenfilms als auch ein Portrait eines außergewöhnlichen Schauspielers.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wir haben uns entschieden den Punkt Extras für diese DVD nicht zu vergeben. Denn dieser dokumentarische Film ist an sich schon als ein komplettes Extra anzusehen. Hier werden so viele Hintergrundinformationen zu Werner Herzog und Klaus Kinski geboten, das die Wertung eigentlich sehr gut lauten müsste. Da es sich hierbei aber um den Hauptfilm handelt liegen objektiv gesehen, ausser den Untertiteln für Hörgeschädigte und einigen Trailern aus dem mediacs Programm, keine Extras vor. Was tun sprach Zeus ?!?

   
 
Wertung: -  
     (keine Wertung)
     
Gestaltung:

Hier bekommt man gewohnte mediacs-Kost. Wie immer sind sowohl die Menüs als auch die Übergänge voll animiert. Auch die Kapitelanwahl wurde mit Filmausschnitten sowie dem passenden Ton unterlegt. Dieses Mal wurde allerdings auf eine anamorphe Abtastung, entsprechend dem Bildmaterial des Hauptfilms, verzichtet. Alles in allem macht das Menü einen stimmigen Eindruck, wenn auch das ewige Krakeelen und Meckern von Klaus Kinski einem auf Dauer schon nerven kann.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Dokumentation von Werner Herzog über seine Arbeit mit Klaus Kinski leistet sich weder Höhen noch Tiefen. So arbeitet die Kompression sauber und unauffällig im Hintergrund. Auch die Farben fallen nicht weiter ins Gewicht. Das Bild ist für eine Dokumentation einfach stimmig. Positiv fällt auf, das das schon ziemlich in die Jahre gekommene Ur-Material der Herzog-Filme, die immer wieder als Ausschnitte gezeigt werden, noch ein ziemlich gutes Bild abgibt. Die Ausschnitte von Aguirre, der Zorn Gottes (Produktionsjahr 1972) unterscheiden sich kaum von der Qualität des 1999 gedrehten Dokumaterials. Lediglich die Magnetaufzeichnungen aus den USA fallen altersbedingt ab. Der Gesamteindruck des Bildes kann trotzdem gefallen, auch wenn diesem Transfer schlussendlich das letzte Quäntchen Schärfe fehlt.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Hier sollte man keine Erwartungen aufbauen. Es handelt sich bei dieser DVD um eine Dokumentation, die auch Filmausschnitte von Produktionen aus den 70er und 80er Jahren zeigt. Diese sind und bleiben mono. Der Rest der Doku wurde in Stereo gemischt. Und tatsächlich kann man einige Umgebungsgeräusche während der Dschungelaufnahmen auch rechts und links des Centerspeakers wahrnehmen. Unverständlichkeiten bei der Sprache kommen nicht vor. Was will man mehr...

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Technisch gesehen liegt diese DVD im Mittelfeld der heutigen DVD-Produktionen. Inhaltlich hingegen ist diese Dokumentation doch sehr beeindruckend. Werner Herzog schafft es die Hassliebe, die zwischen ihm und Klaus Kinski bestand, in beeindruckender Art und Weise zu skizzieren. Auf der anderen Seite zeichnet er ein außergewöhnliches Portrait eines Mannes, der zwischen Genie und Wahnsinn wandelte. Der fast immer präsente Wahnsinn der in diesem Manne steckte wird mit Ausschnitten aus Aguirre, der Zorn Gottes, Woyzeck, Nosferatu oder auch Fritzcarraldo dokumentiert. Die Art und Weise dieser Dokumentation kann so überzeugen, dass wir aus diesem Grund unseren "Must See"- Award vergeben.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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