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Seal - Live At The Point

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 28.05.2004
Im Handel ab: 24.05.2004
   
Deutscher Titel: Seal - Live At The Point
Originaltitel: Seal - Live At The Point
Land / Jahr: Irland 1991
Genre: Konzert
   
Regie:  Gareth Roberts
Darsteller:  Seal
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Musik (DTS 5.1), Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 12
Laufzeit: 75 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Music Vision
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Konzert, das am 16. Dezember 1991 am Point Depot, Dublin, aufgezeichnet wurde, beinhaltet folgende Titel:

01. Deep Water
02. The Beginning
03. Future Love Paradise
04. Violet
05. Show Me
06. Hey Joe
07. Killer
08. Whirlpool
09. "A" Minor Groove
10. Crazy
11. Wild
12. Hide

Als Unplugged-Tracks sind folgende Titel enthalten:

01. Deep Water
02. Show Me
03. Crazy
04. Wild
05. Whirpool
06. Violet

Darüber hinaus beinhaltet die DVD folgende Videos:

01. Crazy
02. Future Love
03. The Beginning
04. Killer

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Als Extras darf man bei diesem Konzert sowohl die unplugged Aufnahmen (auf der DVD als Acoustic Tracks bezeichnet) und die Videos zu den bekannteren Titeln verstehen.

Die Bild- und Tonqualität der unplugged Aufnahmen ist sehr gut und toppt sogar das eigentliche Konzert auf dieser DVD. Entweder hat man noch entsprechende Mehrspurbänder gehabt, oder aber der Upmix wurde sehr behutsam durchgeführt. Insgesamt kommt eine angenehme Raumkulisse auf, die nicht dominiert, aber doch an sich eine solide Grundstimmung erzeugt. Der Bass ist etwas weichgezeichnet, bietet aber immer noch genügend Durchsetzungskraft, um nicht vermatscht zu wirken.

Die Bild und Tonqualität der Videos hingegen ist eher im unteren Mittelfeld angesiedelt, was man dem über zwölf Jahre alten Material nicht negativ anlasten sollte. Immerhin war der Stand der Technik 1991 noch ein ganz anderer, und viele Videos waren zu ihrer Zeit lediglich zur Ausstrahlung auf MTV gedacht.

Leider gibt es zum Konzert an sich so gut wie keine Hintergrundinformationen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die Menüs sind, wie so oft bei Warner Vision, von vorne bis hinten durchgestylt. Leider ist man mit Animation eher sparsam umgegangen, so dass lediglich das Hauptmenü in animierter Form vorliegt.

Alle weiteren Menüs sind leider nur statisch ausgefallen. Dafür hat man jedoch jedem Menü eine passende Musik spendiert, was für eine insgesamt angenehme Atmosphäre sorgt. Die Navigation ist recht einfach gehalten, was die Bedienung der DVD recht unkompliziert macht.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bild liegt auf der DVD nur im Vollbild in 4:3 vor, was allerdings verständlich ist, da 1991 noch niemand ahnen konnte, dass nach dem Millennium wirklich Breitbild auf DVD gefragt sein würde.

Die allgemeine Bildqualität ist annehmbar, wenngleich man auch hier altersbedingte Abstriche machen muss. Die nur sehr spärliche Bühnenausleuchtung hat offenbar den sogenannten Gain der Videokameras nötig gemacht. Um das Rauschen zu unterdrücken, hat man beim Mastering offenbar einen starken Rauschfilter eingesetzt, der das Bild sehr platt und detailarm erscheinen lässt. Die Schärfe liegt dadurch ebenfalls nur am unteren Ende des Mittelfelds.

Der Kontrast ist eine Spur zu hoch, Details versumpfen im Schwarz und führen zu einem grellen, wenig angenehmem Bild. Die Farben hingegen sind sehr satt, allerdings immer noch natürlich ausgefallen und erzeugen einen recht brauchbaren Eindruck.

Was die Kompression angeht, so darf man recht zufrieden sein. Denn selbst bei schnellen Bildwechseln kommt diese kaum aus dem Tritt und erzeugt ein insgesamt immer noch recht harmonisches Gesamtbild. Nur selten ist aus kurzen Distanzen Blockbildung in gleichfarbigen Flächen zu erkennen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Der Klang des eigentlichen Konzerts dürfte für Kenner der Musik von Seal eine herbe Enttäuschung sein, denn lediglich der zweikanalige Stereomix klingt halbwegs authentisch.

Sowohl die Dolby Digital Abmischung als auch die DTS Spur klingen irgendwie "nicht richtig" und hinterlassen einen mageren Gesamteindruck.

Wer genau hinhört, der merkt, dass bereits in der Stereofassung das Publikum so gut wie gar nicht zu hören ist. Genau diesen Effekt hat man auch bei den Surround-Spuren, was unseren Eindruck eines schlichten Upmixes unterstreicht. Offenbar gab es nur einen Stereomitschnitt, der nachträglich auf 5.1 Kanäle aufgeblasen wurde. Da es so gut wie keine Atmosphäre in der Originalspur gibt, hat man den Raum nach hinten einfach künstlich erweitert und so einen sehr statischen Hallraum geschaffen, der die Atmosphäre des Konzerts komplett verschwinden lässt.

Auch die wirklich, in heutiger Zeit nicht mehr unbedingt selbstverständlich, schöne Stimme Seals wird durch den Upmix teilweise ausgehöhlt, die Stimme kommt dominant aus den beiden Frontlautsprechern und wird im Center nur merkwürdig verhallt wiedergegeben.

Somit ist eigentlich nur die Stereospur brauchbar, wenngleich auch diese angestaubt klingt und nicht zu begeistern vermag. Insgesamt hat man so das Gefühl, lediglich ein ungebetener Zaungast zu sein, der das Geschehen von der Wiese vor dem Stadion aus betrachtet. Und dabei dürfte die Stimmung selbst auf der Wiese vor einer Konzerthalle noch wesentlich dynamischer und echter wirken, als das Ergebnis auf dieser DVD.

Lediglich die gut gemischten unplugged Aufnahmen tragen zur Ehrenrettung dieser Scheibe bei.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Mit "Seal - Live At The Point" erscheint die erste DVD des Künstlers und versagt technisch leider auf ganzer Linie. Anders als bei Filmen, bei denen ein guter Titel immerhin noch durch die Handlung getragen werden kann, sind die Ansprüche an ein Konzert eben um einiges höher. Schließlich möchte man als Zuschauer zumindest ein wenig von der Atmosphäre mitnehmen können, die die Besucher bei der Veranstaltung genossen, erlebt und selbst mitgestaltet haben.

Leider kann die DVD in diesem Punkt so gar nicht überzeugen, selbst wenn die künstlerische Darbietung gut ist. Wer das Konzert in einem angemessenen Rahmen erleben möchte, sollte sich mit der Stereofassung begnügen, die am ehrlichsten klingt und nicht wie die Mehrkanalmischungen das Ergebnis eher negativ beeinflusst.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
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