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Der Schuh des Manitu

  

Getestet von Wolfgang Pabst

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Bei den von uns getesteten DVDs handelt es sich um
Review Datum: 18.12.2001
Im Handel ab: Januar 2002
   
Deutscher Titel: Der Schuh des Manitu
Originaltitel: Der Schuh des Manitu
Land / Jahr: Deutschland 2001
   
Regie:  Michael Herbig
Darsteller:  Michael Herbig , Christian Tramitz , Rick Kavanian , Sky Dumont , Mariie Bäumer
       
Bildformat: 2,20:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1; dts
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte und Nicht-Südstaatler
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Kapitel: 20
Laufzeit: 81 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 46:01
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: BMG Video
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Um sich seinen Traum vom Apachen-Pub erfüllen zu können, nimmt Häuptling Abahachi einen Kredit bei den Schochonen auf. Allerdings wird er hierbei von Santa Maria, einem skrupellosen Immobilienmakler, übers Ohr gehauen. Das riecht nach Ärger....

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Hier übertrifft sich BMG selbst und zeigt, wie eine Doppel-DVD ausschauen kann. Auf der ersten Scheibe befindet sich zusätzlich zum Film noch der Audiokommentar von Bully und Rick. Dieser ist natürlich genauso Schräg wie der Film und von daher dringendst zu empfehlen. Wer nach zweimaligem schauen dann immer noch nicht genug von dem Film hat, startet ihn dann zum dritten mal im „Intellimode“. In dieser „Betriebsart“ wird an dedizierten Stellen zusätzlich ein Menü eingeblendet, über das dann direkt auf das Bonusmaterial zu dieser Szene zugegriffen werden kann. Zum Teil handelt es sich sogar um Material, das NICHT auf der Bonus DVD zu finden ist.

Betrachten wir nun die Bonus DVD, die mit 7,2 GB an Daten auch nicht wirklich leer ist. Die schlechte Nachricht zu erst. Der DVD-ROM Part dieser DVD konnte leider nicht von uns getestet werden, da der Laptop die Installation verweigerte und auf die schnelle kein anderer DVD-fähiger Rechner zur Verfügung stand. Aber zurück zum eigentlichen Inhalt:

Die Legende:
Der erste Auswahlmöglichkeit führt uns in ein Untermenü, in welchem wiederum 5 verschiedene Auswahloptionen zur Verfügung stehen (Produktionsnotizen, Making Of, Outtakes, Private Parts, entfallene Szenen). Das Making Of wird von Winnetouch höchstpersönlich eröffnet und hat eine Länge von knapp 22 Minuten und wurde bereits im Vorfeld auf Bullys Haussender Pro 7 ausgestrahlt. Wer die Bullyparade kennt wird sicherlich gleich die Outtakes anwählen. Hierbei handelt es sich um verpatzte Szenen während des Drehs. Allerdings sind diese nicht so witzig, wie man das eigentlich kennt.

Die ewigen Jagdgründe der VFX:
Wirkliches Highlight. In dieser 8 minütigen Reportage erfährt man alles über die „Special Effects“ aus „Der Schuh des Manitu“, für die sich die Firma „scan & record“ verantwortlich zeigte.

PR Wüste:
Kaum verlässt man ein Highlight, stolpert man in das Nächste. Unter der Rubrik „PR Wüste“ sind unter anderem die Trailer und Werbespots versteckt. Richtig ablachen kann man allerdings bei „Der Schuh des Manitu goes Hollywood“. Hier sollten dringend Tempos in der Nähe sein, damit man sich die Tränen abwischen kann. Denn unter diesem Punkt verstecken sich Ausschnitte von der englischen Synchronisation sowie der Entstehung im Studio. Für uns ein wahrer Klassiker. Nicht zu verachten sind auch die Fernsehauftritte von Bully und Co. (u.a. aus der NDR Talkshow) die während der Promotionstour für diesen Film entstanden.
Winnetouch´s Urlaubs-Dias:
Hätte man auch Bildergalerie nennen können, passt dann allerdings nicht so ins Konzept. Die Bilder von der Produktion werden mit einem Kommentar von Winnetouch persönlich unterlegt.

Abahachi´s Stammbaum:
Für alle diejenigen, die bis jetzt bei den Familien- und Blutbrüderverhältnissen nicht ganz so durchgeblickt haben, empfehlen wir diese Rubrik. Witzig gemacht sind die jeweiligen Vorlesungen von Friedrich Schönfelder, sowie das gleichzeitige Interview mit Bully, Abahachi und Winnetouch.

Bleichgesichter:
Unter diesem Punkt verstecken sich die Biographien der einzelnen Darsteller. Die Bios beschränken sich nicht nur auf reine Texttafeln, sie werden zusätzlich mit kurzen Interviewausschnitten ergänzt.

Noch Fragen ??? Wir auch nicht. Selten bekommt man aus deutschen Landen eine DVD die so randvoll mit Zusatzmaterialen ist. Beim Ansehen der Extras wird klar, das Bully und Co. schon während der Produktion des Films mit dem Gedanken einer super ausgestatteten DVD gespielt haben. Bravo.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü im 4:3 Format ist sehr schlicht gehalten. So wird im Hauptmenü ein 360 Grad Schwenk mit Ausschnitten aus dem Film präsentiert. Die Übergänge in die Untermenüs sind im Form eines Schusses animiert. Etwas anstrengend ist die Kapitelauswahl. Denn für jedes einzelne Kapitel wurde eine eigene Seite spendiert. Möchte man sich also Kapitel 19 anschauen, muss man 19 mal die Entertaste betätigen um dann letztendlich das Kapitel anwählen zu können. Das kann auf Dauer ziemlich nerven. Dafür sind die einzelnen Auswahlpunkte der Kapitel in Form eines animierten Steckbriefes gelöst. Wegen des etwas unschönen Handlings und der Tatsache, dass das Menü nur ein Bildverhältnis von 4:3 hat, ziehen wir einen halben Punkt ab.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Fangen wir einmal mit den Kritikpunkten an. Dem anamorphen Transfer fehlt gelegentlich der letzte Schliff an Schärfe. Obwohl an den Kanten schon des öfteren Überschärfungen festzustellen sind, fehlt diese im Gesamteindruck. Dies soll nicht heißen das das Bild nichts taugt, es fehlt einfach nur der letzte Biss. Dafür ist die Kompression tadellos. Es tritt an Hintergründen weder Flächen- noch Farbrauschen auf. Sogar in den bildtechnisch schwierigen Szenen wie in der Höhle, zeigt „Der Schuh des Manitu“ keine Schwächen. Des weiteren wurde eine Farbgebung gewählt, die man am besten mit staubig beschreiben kann. Diese Farbgestaltung auch im Kino vorhanden und darf somit nicht als Minuspunkt dem Bild angekreidet werden. Auch der extreme Kontrast fällt ins Auge. Nach Rückfragen bei BMG handelt es sich hierbei aber nicht um einen Produktionsfehler, sondern um einen, vom Kameramann gewollten Effekt. Dieser war persönlich bei der Erstellung des Transfers dabei und zeigt sich somit für die Lichtkorrekturen verantwortlich. Wegen der fehlenden Schärfe ziehen wir trotzdem einen halben Punkt ab.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Tonal hat „Der Schuh des Manitu“ einiges zu bieten. Für eine Komödie aus Deutschland boxt wahrlich der Papst im Kettenhemd. Die Dynamik ist phänomenal und wird in der DTS-Fassung noch etwas besser dargestellt. Aber einen Fehler haben sowohl die Dolby Digital als auch die DTS Version. Die Dialoge aus dem Center sind viel zu leise, so das wir an unserem Yamaha den Kanal um 6db anheben mussten. Das ist ziemlich unschön, da es sonst wirklich nichts zum Beanstanden gäbe. Dafür gibt es Abzüge in der B-Note.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

BMG hat ganze Arbeit geleistet. Die tolle Ausstattung komplettiert die ansonsten fast tadellose Umsetzung des Kinoknallers 2001. Wer sich im Kino schon die Schenkel blutig geschlagen hat kommt an dieser DVD nicht vorbei. Schauen wir mal, ob die Absatzzahlen ähnlich hoch werden, wie die Anzahl der Kinozuschauer. SERVUS !!!

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
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(RC 2 )
 
 
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