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Die Schattenmacher

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 09.08.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 01.07.2004
   
Deutscher Titel: Die Schattenmacher
Originaltitel: Fat Man and Little Boy - Shadow Makers
Land / Jahr: USA 1989
Genre: Drama
   
Regie:  Roland Joffé
Darsteller:  Paul Newman , Dwight Schultz , Bonnie Bedelia , John Cusack , Laura Dern , Ron Frazier , John C. McGinley , Natasha Richardson
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 121 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als J. Robert Oppenheimer von General Leslie R. Groves eingeladen wird, ist dem jungen und genialen Wissenschaftler noch nicht klar, was er und seine ebenfalls teilnehmenden Kollegen in den kommenden anderthalb Jahren entwickeln werden: "Fat Man" und "Little Boy", die ersten beiden Atombomben der Welt.

Der Film zeigt mit relativer Genauigkeit die Ereignisse, wie sie während des Manhattan Project in der Wüste von Los Alamos, Neu Mexiko, stattgefunden haben müssen. Obgleich der militärischen Führung recht schnell klar wird, dass Deutschland am Boden und die Entwicklung der Bombe damit nicht mehr zwingend nötig ist, hält General Leslie R. Groves an seinem Plan fest: Er will die Bombe einsetzen - wo, scheint letztlich egal...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Extras hat Paramount dieser Plain-Vanilla-Disc leider nicht spendiert.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Das Menü dieser DVD ist zweckdienlich. So muss der geneigte Zuschauer mit einfachsten Bildcollagen Vorlieb nehmen, die weder animiert wurden, noch dazu auffordern, sich in den Untiefen des Menüs zu tummeln. Dazu gibt es eigentlich auch keinen Grund, es sei denn, man möchte die letzte Seite der Kapitelauswahl aufrufen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Paramounts Transfer für diese Scheibe gehört nicht zu den besten, kann sich aber dennoch prinzipiell sehen lassen. Für einen Film diesen Alters spielt die DVD immerhin im gediegenen Mittelfeld mit. So überzeugt die Scheibe durch eine akzeptable Schärfe und warme Farbtöne, die den Film leicht in die Szenerie der 40er Jahre zurückversetzen. Das Rauschen des Materials hält sich in Grenzen, allerdings drängt sich der Verdacht auf, dass hier mit einem Rauschfilter dezent nachgeholfen wurde. Nachzieheffekte wie bei frühen DVDs lassen sich immerhin nicht ausmachen. Als befriedigend darf man den Kontrast bezeichnen, der zusammen mit dem Schwarzwert nicht immer ganz optimal ist und somit dem Bild ein wenig Glanz raubt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Die deutsche Fassung (in der Sean Connery übrigens noch von Gerd Günter Hoffmann gesprochen wird) liegt leider nur als 2.0 Dolby Surround Pro Logic vor - was eigentlich schade, aber aufgrund des Ausgangsmaterials und des Produktionsjahrs leider nicht zu ändern ist.

Für die englische Fassung hat Paramount eine Neumischung gewagt, die erstaunlich offen und wohlwollend räumlich klingt. Offenbar gab es hier noch wesentlich mehr Ausgangsmaterial, als bei der deutschen Fassung. Diese klingt insgesamt sehr homogen, zischelt allerdings im oberen Spektrum etwas. Dafür klingen die Stimmen angenehm voll und sauber. Von den Surrounds wird nur wenig Gebrauch gemacht. Immerhin, die Atomexplosion im Finale bietet einiges Futter für hungrige Subwoofer.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Roland Joffés Film über die Entstehung der ersten Atombombe wird von Paramount leider als einfacher Katalog-Titel verwirklicht. So gibt es keinerlei Extras und auch das Menü wirkt alles andere als aufwändig. Immerhin hat man sich in Frankfurt dazu entschlossen, den Titel gleich im Niedrigpreisgement von unter zehn Euro zu platzieren.

Dafür kann und will der Film entschädigen, denn die Geschichte um die Entstehung einer der schrecklichsten Erfindungen wird packend in Szene gesetzt. Über den Cast gibt es geteilte Meinungen. So dominieren bei Star Trek Fans vor dem geistigen Auge Dwight Schultz´ vorherige Auftritte als Lieutenant Reginald Barclay. Paul Newman spielt souverän, hat aber so seine Mühe, den verwegenen und unsympatischen Militärschergen zu mimem.

Auf voller Linie begeistern kann Ennio Morricones Soundtrack, der den Film zu einem Erlebnis macht.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Ich durfte diesen Film vor einigen Jahren als 4:3 Fullscreen im Free-TV bewundern.

Um so mehr war ich überrascht, wieviel mehr Kino das richtige Bildformat ausmachen kann. Auch wenn die Besetzung nicht von allen Filmfreunden gemocht wird, zählt "Die Schattenmacher" zu meinen Favoriten. Zwar ganz weit vorn, aber eben doch als einer der Titel, die man als "beeindruckend" festhalten möchte. Beeindruckend sind auch die "Supporting Actors" wie John Cusack oder Laura Dern.

 

Wertung:

(gut)

 
 
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