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Cat Stevens - Majikat

Earth Tour 1976

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 17.06.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 17.05.2004
   
Deutscher Titel: Cat Stevens - Majikat
Originaltitel: Cat Stevens - Majikat
Land / Jahr: USA 1976
Genre: Konzert
   
Regie:  Nick Morris
Darsteller:  Cat Stevens
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Musik (DTS 5.1), Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Umfangreiches und bebildertes Booklet
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 21
Laufzeit: 135 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Music Vision
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Konzert bietet die folgenden Titel:

01. Opening Sequence: The Doves
02. The Wind
03. Moonshadow
04. Where Do The Children Play
05. Another Saturday Night
06. Hard Headed Women
07. Miles From Nowhere
08. King Of Trees
09. Sun C79
10. Lady D´Arbanville
11. Banapple Gas
12. Majik Of Majiks
13. Tuesday´s Dead
14. Oh Very Young
15. The Hurt
16. Sad Lisa
17. Two Fine People
18. Fill My Eyes
19. Father & Son
20. Ruins
21. Peace Train

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

1976 - da gab es doch noch keine Extras, oder? Doch, gab es, sofern man gewillt ist, sie zu suchen und mit auf die DVD zu packen. Da bei dieser DVD-Veröffentlichung offenbar mit Herz gearbeitet wurde (allein das Cover mit Lackdruck macht schon viel her), gibt es einiges Archivmaterial, das für Fans sicherlich einen weiteren Höhepunkt darstellen dürfte, schließlich ist vieles bisher unveröffentlicht gewesen bzw. noch nicht auf DVD veröffentlicht worden.

Neben einem Outtake ("Wild World") gibt es einige Aufnahmen ("If I Laugh", "Maybe You´re Right", "Tuesday´s Dead"), die für das Fernsehen angefertigt wurden. Hier handelt es sich teilweise um Testaufnahmen, die vorher nie ausgestrahlt wurden.

Unter "Teaser & The Firecat" verbirgt sich ein animierter Kurzfilm mit dem Song "Moonshadow", der Film selbst wird von Spike Milligan erzählt.

Dazu kommen der Promo-Film (heutige Bezeichnung: Video-Clip) von "Father & Son", ein neues, 35 Minuten langes Interview in drei Teilen mit Yusuf Islam, eine bebilderte Discografie sowie die Songtexte.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Nachdem man die DVD der sehr schön gestalteten Hülle, die am ehesten an eine Art DigiPak erinnert, entnommen hat, bekommt man als Einleitung ein animiertes Hauptmenü geboten.

Leider ist das Hauptmenü als einziges animiert, alle restlichen Menüs bestehen nur aus Standbildern. Über die grafische Gestaltung kann man sich streiten, schließlich ist das generelle Design an den Stil der 70er und das Design der Earth Tour angepasst worden. Dennoch wollen in vielen Menüs Bildmaterial und Grafik nicht recht zusammen passen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Immerhin, fast dreißig Jahre ist das Bild alt, was gleich auf zwei Dinge hinweist: erstens darf man wohl Filmmaterial erwarten und zweitens kann man nur hoffen, dass dieses Material gut gelagert wurde. Zumindest scheint es sich tatsächlich um Filmmaterial zu handeln.

Der erste Eindruck ist dann jedoch gleich wesentlich schlechter, als die folgende Performance. Während der ersten paar Einstellungen ist nämlich ein starkes Rauschen zu sehen, was jedoch im Laufe des Intros wesentlich vermindert wird, da die Helligkeit in der Halle erhöht wird.

Auch wenn das Bild sicherlich ein wenig angestaubt aussieht - abgesehen von wenigen Makeln kann das Bild durchaus gefallen.

Nicht immer optimal ist der Schwarzwert, der bisweilen ein wenig über dem liegt, was sein soll und in Verbindung mit dem nicht immer guten Kontrast dem Bild eine gewisse Weichheit und einen leicht milchigen Look verleiht. Dabei sollte man aber immer berücksichtigen, dass diese Aufnahme eben schon einige Jahre zurück liegt.

Die Farben können gefallen, wenngleich auch hier nicht immer alles optimal ist, besonders die Sättigung wirkt bisweilen etwas kraftlos, ohne dabei jedoch wirklich zu stören.

Stärkster Kritikpunkt dieser Scheibe im Bereich Bild ist die nur mittelmäßige Schärfe, die offenbar noch von einem eingesetzten Rauschfilter weiter vermindert wird. Auch die Kompression ist nicht immer optimal und lässt das Bild bisweilen ein wenig schwimmen.

Insgesamt ist es im Bereich Bild eine annehmbare Produktion, die aber klar den Fokus auf den Ton legt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

1976?! DTS und Dolby Digital?! Ja, bittesehr, da kann doch eigentlich nur ein Upmix gemacht worden sein. Stimmt auffallend - aber was für einer!

Meist bieten aufgemischte Spuren wenig Tiefenzeichnung, einen eher bescheidenen Klang und einen darüber hinaus noch verschlimmbesserten Bassteppich.

Nicht so bei dieser Scheibe - anstatt gleich alles wild auf die Lautsprecher zu verteilen, hat man sich dazu entschlossen, die Front mit Sänger und Band zu bedienen. Das Publikum klingt sowohl von vorne, als auch aus den hinteren Lautsprechern, was eine schöne räumliche Atmosphäre erzeugt. Gleichzeitig hat man dem Hallenton etwas nachgeholfen und auch den Raumklang von hinten neu aufgemischt bzw. mit Effektgeräten nachgeholfen.

Somit ist ein Mix entstanden, der zwar nicht die Kanaltrennung aktueller Produktionen erreicht, aber doch eines schafft: die Atmosphäre des Konzerts hervorragend zu transportieren.

Ebenfalls gelungen ist der Übergang von der Front zum Subwoofer, der die akustischen Gitarren hervorragend abrundet und auch bei Bass und Kickdrum ein schönes Fundament zaubert. Wohlgemerkt: hier wird von zaubern gesprochen, wer also harte Anschläge mit Effektgewitter-Charme erwartet, der erwartet zuviel.

Die Stereomischung klingt letztlich am ehrlichsten und dürfte das Konzert so reproduzieren, wie man es schon von den bisherigen Konserven kennt. Zwischen DTS und Dolby Digital konnten wir keinen direkten Unterschied ausmachen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Cat Stevens Majikat, Earth Tour 1976, durch Nordamerika war seinerzeit die letzte große Tour des Künstlers, bevor dieser kurz danach zum Islam übertrat und sich seitdem nur noch "Yusuf Islam" nennt.

Demnach war dieses Konzert eine Art Abschiedsveranstaltung, die Cat Stevens entsprechend zelebrierte. Es entstand eine Performance aus Magiern und einer Filmprojektion auf der Bühne, die dieses Ereignis zu einem Happening werden ließen. Wie sehr die Fans diese Darbietung genossen, zeigt die vorliegende DVD.

Mit sehr viel Liebe zum Detail ist hier ein Sammlerstück entstanden, dass dem Konzert und dem Anspruch an eine solche Veröffentlichung gerecht wird. Lediglich das Menü ist etwas flau, wen aber stört´s, wenn man sowieso direkt mit dem Konzert beginnen möchte?!

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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