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Club Mad

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 15.12.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.02.2005
   
Deutscher Titel: Club Mad
Originaltitel: Club Dread
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Horrorkomödie
   
Regie:  Jay Chandrasekhar
Darsteller:  Julio Bekhor , Jay Chandrasekhar , Greg Cipes , Ann Daniel , Brittany Daniel , Nat Faxon , M.C. Gainey , Kevin Heffernan , Jordan Ladd , Steve Lemme , Samm Levine , Bill Paxton , Richard Perello , Lindsay Price , Tanja Reichert
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Isländisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 32
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 62:03
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Alles beginnt, als eine Gruppe Teenager auf der Insel ankommt, bereit für eine nicht enden wollende Party mit den Animateuren der Anlage, die willens sind, ihre Gäste mit allen legalen (und illegalen) Ferienfreuden zu versorgen. Kokosnuss-Pete, ein ehemaliger Pop-Star, der immer noch vom Ruhm seiner 70er Jahre Single "Pina Colada-Burg" zehrt, inszeniert auf seiner Insel die Jagd nach dem ultimativen Ferienkick - zumindest so lange, bis die Urlauber selbst gejagt werden.

Plötzlich tauchen an den unwahrscheinlichsten Stellen Leichen auf, und die Non-Stop-Party scheint kurz vor dem Ende. Doch so schnell will Kokosnuss-Pete seinen Traum vom ultimativen Urlaubsparadies nicht aufgeben: Also starten seine Angestellten eine groß angelegte Suche nach dem Killer, während die Gäste noch in der Sonne braten und nichts ahnend von einem Fest zum nächsten Fest taumeln...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bonusmäßig gibt es bei "Club Mad" nicht viel zu holen. Ein Making Of oder auch nur eine Featurette gibt es jedenfalls nicht. Dafür bekommen wir aber eine knappe Dreiviertelstunde an Deleted Scenes geboten, die soweit für die DVD nachbearbeitet worden sind, dass sie anamorph abgetastet und in recht guter Qualität vorliegen. Insgesamt sind es derer 22 Stück, die optional auch mit einem Audiokommentar durch den Regisseur versehen worden sind.

Der Inside Look bringt diesmal eine Vorschau auf das US-Remake des französischen Erfolgsfilms "Taxi".

Im Vergleich zur US-DVD des Kinocuts fehlt der Audiokommentar, dafür enthält die deutsche die Deleted Scenes, die es in Amerika als Bonus der zweiten Auflage mit dem Extended Cut gibt.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Beim Menü hat Fox diesmal wenig Mühen aufgebracht und beschränkt sich auf eines der typischen Standard-Menüs. Dieses wurde zwar anamorph abgetastet und stellenweise mit Ton unterlegt, lässt jedoch aufpeppende Elemente in Form von Animation vermissen. Die Gestaltung des Menüs fällt jedoch passend aus, was den Gesamteindruck dann am Ende doch noch rettet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Oft sind es eher kleine und unbekannte Filme, die auf DVD in überdurchschnittlicher Qualität daherkommen. So auch "Club Mad" - ein leicht kranker, stellenweise alberner Klamauk im Horror-Gewand. Es fängt schon bei der Bildschärfe an. Diese fällt wirklich gut aus und bildet den Transfer zumeist knackig und scharf ab. Auch die Detailzeichnung fällt relativ gut aus und liegt durchaus über dem Durchschnitt. Ein wenig unschön ist jedoch das sehr wohl festzustellende Edge Enhancement in Form von leichten Doppelkonturen.

Durch die Farbwiedergabe erhält das Bild einen fast prächtigen Look. Vorwiegend helle und fröhliche Farben dominieren, wobei jedoch nie die Natürlichkeit verloren geht. Hauttöne werden durchweg sehr natürlich und fleischfarben wiedergegeben. Die Farben verstehen es hervorragend, die exotische Insel ansprechend herüber zu bringen.

Der Kontrast trägt zum guten Eindruck des Bildes bei. Dieser ist kräftig und wirkt sehr gut ausgesteuert, sodass es zu keinen unangenehmen Nebenerscheinungen wie Überstrahlen kommt. Auch der Schwarzwert fällt sehr kräftig aus. Allenfalls muss sich der Kontrast nachsagen lassen, dass er gelegentlich fast eine Spur zu dunkel wirkt.

Für einen so neuen Film zwar nicht ungewöhnlich, aber dennoch positiv ist das nicht vorhandene Bildrauschen. Das Bild wirkt dadurch stets sehr klar und frisch, weswegen der Transfer insgesamt einen sehr schönen Eindruck hinterlässt. Auch Probleme bei der Kompression sind keine auszumachen.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Auch tonal bietet "Club Mad" eine durchaus gute Qualität. Die Rückkanäle werden oft angesprochen und mit Umgebungsgeräuschen und Score versorgt. Stellenweise und dann besonders in den spannenden Sequenzen bietet der Ton - ganz seinen Vorbildern wie "Scream" folgend - auch schon einmal "Schockeffekte". Die "Spannung" / Atmosphäre wird dann auch und vor allem über die Rückkanäle transportiert. Die meiste Zeit über lebt der Soundtrack aber von den Umgebungsgeräuschen. Am Anfang des Filmes eignet sich die Dschungl-Szene recht gut, um die klanglichen Eigenschaften des Tons zu untersuchen. Die Geräusche des Urwalds werden da sehr schön und räumlich in der Tonkulisse verteilt.

Insgesamt kann der Ton aber nicht zu wirklichen Blockbuster-Soundtracks aufschließen. Dafür gibt der Film einfach zu wenige Möglichkeiten. Auch werden die Rückkanäle - bei allem vorherigen Lob - ab und an doch ein wenig zu intensiv angesteuert und "schweigen" auch schon einmal in Szenen, die durchaus mit Umgebungsgeräuschen noch hätten ausgestattet werden können.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Club Mad" ist einer jener Filme, die so blöd sind, dass sie schon fast wieder gut sind. Eine Mischung aus "Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast", "Scream" und "Düstere Legenden" wird hier dargeboten. Stellenweise hat man fast den Eindruck als würde sich der Film als eigenständiges Movie und somit als ernst gemeinter Film verstehen - an anderen Stellen merkt man jedoch auch, dass es die Macher dann doch nicht allzu ernst meinen, beispielsweise bei der fast schon absurden Schlussszene im Wasser. Auf der deutschen DVD gibt es leider nur die 15 Minuten kürzere Version des Filmes zu sehen, während es in Amerika darüber hinaus noch eine "Unrated Edition" zu kaufen gibt. Diese soll jedoch vorwiegend längere Handlungsszenen, nicht aber zusätzliche Gewalt-Szenen, bieten. Offenbar wollte Fox hier keine Kosten in notwendige Nachsynchronisationen stecken. Der Großteil der zusätzlichen Szenen dürfte aber sowieso in den hier sehr wohl vorliegenden Deleted Scenes zu finden sein.

Technisch liegt die DVD auf recht gutem Niveau. Weniger gut fällt da schon das Bonusmaterial aus, das nur aus Deleted Scenes besteht. Diese mögen zwar teilweise durchaus witzig sein, ersetzen aber keinesfalls ein ausführliches Making Of. Die ursprünglich für den Januar geplante DVD wurde von Fox übrigens relativ kurzfristig auf den 10. Februar 2005 verschoben.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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