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Iris

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 17.04.2003
Verleihfenster: ja, 28.11.2002
Im Handel ab: 17.04.2003
   
Deutscher Titel: Iris
Originaltitel: Iris
Land / Jahr: USA / GB 2001
   
Regie:  Richard Eyre
Darsteller:  Judi Dench , Kate Winslett , Jim Broadbent , Hugh Bonneville
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch (auch für Hörgeschädigte), Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 14
Laufzeit: 87 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die gefeierte Schriftstellerin Iris Murdoch ist seit 40 Jahren mit dem Literaturkritiker John Bayley verheiratet. Iris ist die treibende Kraft in der Beziehung und schreckt auch vor Ausflügen in die bisexuelle Richtung nicht zurück. John akzeptiert die Ausschweifungen von Iris stets, ohne sich gegen die agile Frau aufzulehnen.

Als Johns Liebe des Lebens plötzlich an Alzheimer erkrankt, ist John nicht bereit, Iris kampflos aufzugeben.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras entpuppen sich nach genauem Hinsehen als Mogelpackung.

Der Ratgeber zum Thema Alzheimer ist in Wirklichkeit ein eher längerer Werbeclip der Alzheimer´s Disease International.

"Der Iris Soundtrack des Komponisten und Oscar-Preisträgers James Horner" ist dann eigentlich schon den Fehdehandschuh im Gesicht. Hier handelt es sich um den Werbeclip aus dem Fernsehen für das Album zum Film.

Das einzige echte Extra ist das Making Of, das allerdings mit einer Laufzeit von nur 15 Minuten ebenfalls recht kurz. Hier wird, leider, mal wieder sehr viel Eigenlob erzählt.

Die Extras von Iris sind somit sehr enttäuschend, zwei von ihnen sind unserer Meinung nach sogar fast schon unverschämt.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist sehr zurückhaltend designt worden und passt sicherlich zu den ruhigen Momenten im Film.

Sehr schön ist der Hauptbildschirm, der wirklich sehr schön geworden ist und einige Unterwasserszenen des Films mit sehr elegant mit den Wänden eines Raums verbindet.

Leider sind alle weiteren Menüs nur statisch und recht einfach dahingestaltet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Für einen so neuen Film wirkt "Iris" recht durchwachsen.

Sehr überzeugend ist der gute Kontrast, der das Bild weich, bisweilen auch kräftig, dennoch nie zu kräftig wiedergibt. Auch die Farben sind ausgeglichen und geben die verschiedenen Zeitphasen klar trennbar wieder.

Leider ist die Vorlage offenbar kurz zusammen mit "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" transportiert worden, denn auch diese DVD weist ein paar Yak- bzw. Yeti-Haare im Transfer auf. Schade eigentlich, denn der gelungene Gesamteindruck wird von dem schon recht hohen Grad an Staub und Kratzern wieder relativiert.

Dem erhöhten Grundrauschen ist Buena Vista mit einem Rauschfilter auf den (Yeti?) Pelz gerückt - dieser leistet gute Dienste, sorgt aber hier und da für die bekannten Effekte bei schnelleren seitlichen Kamerabewegungen.

Die Schärfe ist insgesamt brauchbar, erreicht aber auch leider keine wirklich uten Werte. Die Tatsache, dass dieser Film auf nur einer DVD5 ausgeliefert wird, limitiert natürlich die Datenrate. Diese ist dann auch, wie zu erwarten, eher niedrig ausgefallen.

Das Bild ist insgesamt brauchbar, leider nicht mehr, aber auch nicht weniger.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Beim Ton gibt es bei "Iris" nicht besonders viel zu berichten. "Iris" lebt von seinen vielfältigen Dialogen und den kleinen Dingen, so dass Sachen wie Dynamik oder bidirektionale Effekte erst gar nicht in Frage kommen.

Die Musik nutzt als einziges Element die vorhandenen Lautsprecher im Ansatz aus, ansonsten bleibt es vor allen Dingen hinten eher still.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Mit "Iris" bekommt man mal wieder einen Film zu sehen, der von einer Geschichte mit Gefühlen lebt. Keine aufwändigen Spezialeffekte, kein großartiges Product-Placement sondern einfach nur knapp 90 Minuten Schauspiel auf hohem Niveau.

Die technische Umsetzung ist befriedigend, leider muss man sagen. Denn anders als beim Ton hätte man beim Bild noch so einiges an Reserven gehabt. Leider hat es aber nur zu eben jener mittelmäßigen Abtastung gereicht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

"Iris" ist ein sehr ruhiger Film, der durchaus seine Längen mitbringt.

Dafür gibt es hochkarätig gespielte Gefühle, vor allen Dingen Judi Dench hat mich seit "Schiffsmeldungen" wieder aufs Neue fasziniert.

Kate Winslett bildet die Basis für Denchs Charakter und ich finde es durchaus sympatisch, neben so vielen dürren Hühnern auch mal wieder eine ganze Frau (also augenfällig ohne Eßstörungen) nackt auf der Leinwand zu sehen.

Eyres Film ist eine Hommage an die Liebe, auch wenn diese nicht immer einfach ist und nicht nur gibt, sondern auch nehmen kann.

Um es aber auch ganz deutlich zu sagen: nach dem ganzen Wirbel um den Film war ich auch ein bißchen verwundert. "Iris" ist sicherlich ein schöner Streifen, aber keine Enthüllung, um ganz und gar von den Socken zu sein.

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 
 
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