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Rossini

oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief

  

Getestet von Stefan Scheller

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 20.09.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 11.08.2005
   
Deutscher Titel: Rossini
Land / Jahr: D 1997
Genre: Komödie
   
Regie:  Helmut Dietl
Darsteller:  Veronica Ferres , Mario Adorf , Gudrun Landgrebe , Hannelore Hoger , Götz George , Heiner Lauterbach , Jan Josef Liefers , Joachim Król , Armin Rhode u.a.
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: vierseitiger Einleger mit Darstellerinfos
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 24
Laufzeit: 109 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Allabendlich trifft sich die Münchener Schickeria im Szenelokal Rossini, um sich auf dieser Bühne in ihrer eigenen Eitelkeit zu sonnen, Geschäfte zu machen, zu philosophieren, streiten und Lust und Liebe zu erleben: Uhu Zigeuner, ein abgehalfterter Regisseur mit dennoch großen Ambitionen. Oskar Reiter, Filmproduzent auf der Suche nach dem Megahit. Seine Geliebte Valerie sowie deren zweiter Lover Bodo, ein hoffnungsloser Fall von Schriftsteller. Ein Schönheitschirurg, eine Klatschreporterin, ein eigenbrötlerischer Schriftsteller, kleinliche Finanziers und zwischen all dem Paolo Rossini, der Wirt des Etablissements und "guter Freund" seiner Stammkunden.
Alles könnte so schön sein, wenn nicht eines Tages das Schicksal in Form von Schneewittchen - wie im Märchen - in das Leben dieser illustren Gesellschaft treten und allen gehörig den Kopf verdrehen würde. So stellt sich letztendlich nicht nur die mörderische Frage, wer mit wem schlief...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Im Gegensatz zur Erstauflage aus dem Hause Mawa, der außer Textinfos keine nennenswerten Extras beilagen, gibt sich Highlight zumindest etwas mehr Mühe, wenn auch das Ergebnis dennoch recht mager ausfällt.

Den Anfang macht eine etwa fünfminütige Featurette, die den üblichen Mix aus Interviews, Aufnahmen vom Set sowie kurzen Filmausschnitten bietet. Trotz der kurzen Laufzeit bekommt man aber doch ein paar interessante Informationen geboten.

Den zeitmäßig größten Block stellen die Interviews, von denen man zwölf Stück auswählen kann. Die Gesamtlaufzeit beträgt ca. 20 Minuten. Teilweise überschneiden sich die Aussagen allerdings mit Interviewausschnitten in der Featurette.

Des Weiteren gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen, anders gesagt B-Roll Aufnahmen mit Musikuntermalung aus dem Film. Die Laufzeit beträgt wie bei der Featurette ca. fünf Minuten. Auch hier ist der Informationsgehalt nicht übermäßig berauschend, aber der gute Wille zählt.

Abgerundet werden die Extras von diversen Trailern zu Rossini und ausgewählten anderen Titeln aus dem Highlight-Programm, sowie von Darstellerinfos in Form von Texttafeln mit Musik. Alles in allem muss man sagen, dass die Extras zwar besser sind als bei der Erstauflage, ein echtes Making-Of oder gar ein Audiokommentar wären aber wahrlich schön gewesen und hätten die Wertung noch deutlich anheben können.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Den Anfang macht der inzwischen leider fast schon übliche Raubkopiererspot. Um eine derartige Gängelung ehrlicher Käufer angemessen zu "belohnen", wird die Bewertung dieser Kategorie um einen vollen Punkt herabgesetzt.

Ansonsten hat man es mit einem schönen Menü zu tun, will heißen das Hauptmenü ist dezent animiert, ebenso die Übergänge, die Untermenüs und die Kapitelauswahl. Auf einem blauschwarzen Hintergrund mit eingeblendeten Filmszenen stehen die Menüpunkte in einer optisch ansprechenden Schrift, während sanfte Musik aus dem Film zur Begleitung spielt. Das ganze macht einen recht edlen Eindruck, auch ohne besondere Computeranimationen oder Effekte, zumal die Bedienung einfach ist und jeder auf Anhieb findet was er sucht.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Beim Bild merkt man im Vergleich zur Erstauflage eine kleine Verbesserung, wobei sich auch schon die Bildqualität der Mawa Auflage nicht zu verstecken brauchte.

Beginnen wir mit der Schärfe. Diese liegt auf hohem Niveau, sowohl allgemein als auch was Tiefen- und Detailschärfe betrifft. Allerdings lässt sich an einigen wenigen Stellen ganz leichtes Edge Enhancement feststellen, so dass man davon ausgehen kann, dass - wenn auch dezent - nachgeschärft wurde.

Das Kapitel Farben gibt ebenfalls keinen Grund zum klagen. Die Farben sind satt aber nicht knallig, Hauttöne werden natürlich wiedergegeben. Der Schwarzwert ist toll, schwarz ist wirklich satt schwarz und nicht grau, grünlich oder ein anderer Mischfarbton. Der Kontrast ist sehr gut, allenfalls ein leichtes Überstrahlen heller Flächen in seltenen Ausnahmefällen lässt sich bemängeln.

Rauschen ist so gut wie nicht vorhanden, der Einsatz eines Rauschfilters ist nicht feststellbar. Abgerundet wird das fast sehr gute Bild durch das Fehlen von Verschmutzungen und Dropouts.

Einziger echter Wermutstropfen ist die Tatsache, dass der Film nicht anamorph abgetastet wurde und nur im 1,85:1 Letterbox Format vorliegt.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Die Klangkulisse liegt auf üblichem Komödienniveau. Das heißt die Frontlautsprecher dominieren das Geschehen, Räumlichkeit kommt meist nur durch die Musik auf. Selten gesellen sich ein paar nette Effekte hinzu (zum Beispiel beim Gewitter), jedoch bietet der Film einfach nicht besonders viele Möglichkeiten, in diesem Bereich zu glänzen.

Die Lautstärke präsentiert sich gut ausbalanciert, die Sprachverständlichkeit ist immer gegeben und wird nicht von überlauter Musik beeinträchtigt. Lediglich im Vorspann machen eingeblendete Musik und die Geräuschkulisse im Lokal es schwierig, den Sprachfetzen zu folgen, wobei dies in dem Fall sogar die Absicht gewesen zu sein scheint um die geschäftige Atmosphäre besser rüberzubringen. Im Großen und Ganzen kann man mit dem Ton zufrieden sein, ein Actionfilm Effektfeuerwerk darf man freilich nicht erwarten.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Dass die Gesamtwertung nicht höher liegt, ist letztlich vor allem die Schuld der schwachen Extras. Mit der technischen Seite kann man durchaus zufrieden sein und auch die Menüs stehen Rossini gut zu Gesicht. In Zeiten umfangreich ausgestatteter Special Editions kann man aber eben mit ein zwei Kurzfeaturetten, ein paar Interviews sowie Trailern und Texttafeln niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Zumindest ein Audiokommentar wäre bei einem Film wie diesem sehr wünschenswert gewesen. Und wie immer sollte auch hier der Raubkopierspot besonders erwähnt werden. Dieses Feature gehört genauso wenig zu einer guten DVD wie user prohibitions. Doch um mit einer positiven Note zu schließen kann man eindeutig sagen, wer Rossini mag wird an der Neuauflage mit Sicherheit seine Freude haben.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Das Bild zeigt deutliche Schwächen, so dass im Gesamtergebnis keine drei Punkte möglich sind.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 2/5 lesen>>

 
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