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Drei Farben - Blau

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 28.07.2003
Im Handel ab: 07.05.2003
   
Deutscher Titel: Drei Farben - Blau
Originaltitel: Trois Couleurs: Bleu
Land / Jahr: F/P/CH 1993
Genre: Drama
   
Regie:  Krzysztof Kieslowski
Darsteller:  Juliette Binoche , Benoît Régent , Florence Pernel
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Französisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Faltblatt mit Kapitelindex und Infos
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 11
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Julie verliert bei einem Autounfall ihren Mann - einen berühmten Komponisten - und ihre kleine Tochter Anna. Gebrochen und voller Trauer zieht sie sich in ihr Landhaus zurück. Selbstmordgedanken quälen sie. Dann entschließt sie sich, das Haus und alles, was sie so sehr liebte, zu verkaufen und alle Brücken ihres bisherigen Lebens abzubrechen. Nach langer, totaler Isolation in dem anonymen Paris - und angeregt durch eine neugierige Journalistin - vollendet sie die letzte Komposition ihres Mannes, das Konzert für Europa. Langsam und zögernd nimmt sie wieder Kontakt zu den Menschen auf und findet über die Musik und die erwachende Liebe zu Olivier, dem ehemaligen Assistenten ihres Mannes, zurück ins Leben.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Neben einer ganzen Reihe von Werbetrailern gibt es zu jedem Teil der Trilogie den deutschen Trailer. In einigen kurzen Interviews lassen sich die Hauptdarstellerin Juliette Binoche, Jacques Witta (Schnitt) und Marin Karmitz (Produktion) über verschiedene Aspekte der Dreharbeiten und Entstehungsgeschichte des Films aus. In einem weiteren Beitrag, treffend "Filmlektion von Krysztof Kieslowski" betitelt, gibt der Regisseur Einblicke in seine Arbeitsweise. Alle diese Extras, mit Ausnahme der Trailer, liegen in der Originalfassung vor und sind deutsch untertitelt. Abgerundet wird das Paket durch einige Texttafeln zum Thema Cast und Crew.
Informationsgehalt und Qualität der vorhandenen Extras kann man als gelungen bezeichnen. Wir vermissen eigentlich nur ein Making of und einen Audiokommentar. So erhält man zwar gewisse Einblicke in die Arbeiten zu diesem Film, aber sie sind bei weitem nicht erschöpfend.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die grafische Aufmachung der Menüs kann man leider nicht gerade als spektakulär bezeichnen. Daran können auch die durchgehenden Animationen und die Musikuntermalung nichts ändern. Das Ganze ist einfach zu ruhig und sachlich gehalten, und auch wenn das gut zum Film passt, umhauen tut das keinen. Dafür gibt es aber an der Strukturierung und der Navigation absolut nichts auszusetzen und alle Menüpunkte sind sehr übersichtlich angeordnet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Eine ruhige Kameraführung und Nahaufnahmen sind zwei der besonderen Merkmale, die diesen Film auszeichnen. Eigentlich sind das ja Eigenschaften die einem guten Transfer nicht im Wege stehen, wären da nicht die häufigen Aufnahmen im Zwielicht. Gerade bei diesen Szenen verstärkt sich das, ansonsten nur sehr leicht vorhandene, Bildrauschen. Die Farbwiedergabe ist gut, setzt man voraus, dass der Regisseur des Öfteren mit leichten Farbstichen eine besondere Atmosphäre erzeugen will. Die Schärfe und der Kontrastumfang bewegen sich meist im guten Mittelfeld. Negativ sind uns in einigen wenigen Szenen leichte Nachzieheffekte und Schatten an dunklen Rändern aufgefallen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Aus tontechnischer Sicht ist die Musikwiedergabe mit Abstand der Höhepunkt. Nicht selten hat man das Gefühl, mitten im Orchestergraben zu sitzen. Die Instrumente klingen klar und sauber und dringen aus allen Richtungen auf den Zuhörer ein. Schade nur, dass es so selten Musikbegleitung in diesem sehr ruhigen Film gibt.

Ansonsten ist das Klangbild ausgewogen und die Stimmwiedergabe ist klar und kraftvoll. Bedingt durch die Dialoglastigkeit des Films konzentriert sich das Geschehen meist auf die vorderen Lautsprecher. Surroundeffekte gibt zwar es selten, aber dann sind sie räumlich sehr präzise angeordnet.

Natürlich kann "Blau" nicht an Hollywoods Actionkracher heranreichen, aber was der Film hergibt, wurde sehr sauber umgesetzt.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Aus technischer Sicht ist "Blau" sicherlich kein absolutes Highlight, aber das dürfte die Käufer wahrscheinlich ohnehin nicht interessieren. Man schaut sich diesen Film nicht wegen irgendwelcher technischen Spielereien, wie zum Beispiel bombastischer Explosionen, an. Der Film ist von Anfang an meist sehr ruhig und da passt diese unaufdringliche Präsentation ganz gut.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Eine ordentliche DVD mit Schwächen bei Bild und Ton.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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