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Enduring Love

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 22.09.2006
Verleihfenster: 11.05.2006
Im Handel ab: 15.06.2006
   
Deutscher Titel: Enduring Love
Originaltitel: Enduring Love
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Roger Michell
Darsteller:  Daniel Craig , Rhys Ifans , Samantha Morton , Bill Nighy , Susan Lynch , Helen McCrory , Andrew Lincoln , Corin Redgrave , Bill Weston , Jeremy McCurdie , Lee Sheward , Nick Wilkinson , Ben Whishaw , Justin Salinger , Rosie Michell
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Vierseitig, Filmografien und Kapitelinfo
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 20
Laufzeit: 96 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 1:04:03
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Joe und Claire haben an einem sonnigen Tag ein romantisches Picknick im Grünen geplant. Als sie auf der Wiese sitzen und gerade eine Flasche Champagner öffnen wollen, beobachten sie einen Heißluftballon, der offensichtlich in Schwierigkeiten steckt. Joe eilt zu Hilfe, doch während sich einige Passagiere rechtzeitig aus der Gondel retten können, stürzt eine Person bei der Rettungsaktion in den Tod. Geplagt von Schuldgefühlen und Vorwürfen versucht Joe das Geschehene zu verarbeiten. Als dann einer der Überlebenden des Unglücks auftaucht, verwandelt sich das Leben des Paares in einen Albtraum aus Panik und Psychoterror.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Im Menü für die Einstellungen stoßen wir zunächst auf den Audiokommentar, der von Roger Michell und Kevin Loader gesprochen wird. Das erste Feature, auf das wir im Bonusmaterialbereich stoßen, stellt ein knapp fünf Minuten langes Mini-Making Of der Ballon-Szene dar und trägt den Titel "Der Dreh des Ballons". Die ca. sieben Minuten lange Featurette "Aus der Sich der Darsteller" mischt Interviews und Filmausschnitte und lässt dabei allerdings nicht nur die Darsteller, sondern auch Produzenten ihre Sicht über den Film darstellen.

"Der Film und der Roman" vergleicht rund fünfeinhalb Minuten die Geschichte in den beiden verschiedenen Medien. Obendrauf kommen noch vier TV-Spots im Originalton sowie die Darstellerinformationen und der ebenfalls übliche besondere Filmtipp, dieses Mal handelt es sich um "Domino". Den Abschluss macht dann allerdings erst der Kurzfilm "Burst", der vermutlich während der Dreharbeiten entstanden ist, denn hier können wir sehr viele Gesichter aus dem Film wieder erkennen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Nach den Raubkopiererhinweisen dürfen wir uns noch einen Trailer ansehen und dann geht es gleich in das Menü. Dort angekommen macht sich allerdings mehr oder minder Ernüchterung breit. Zwar ist sind fast alle Menüs mit bewegten Bildern und Musik ausgestattet, lediglich Tonauswahl und Trailershow bestehen aus Standbildern, jedoch wurde das Bild dreigeteilt. Oben und unten finden wir einen festen Bestandteil, völlig animationslos und scheinbar auch motivationslos, denn dieser Teil wirkt ziemlich lieblos. In der Mitte finden wir dann Bilder aus dem Film wieder. Im Grunde finden wir hier also ein Standardmenü vor, das lediglich ein wenig auf die Bedürfnisse des Films angepasst wurde. So etwas vermag uns mittlerweile nicht mehr zu beeindrucken.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Das Master ist lupenrein und hat es in einem ruhigen, anamorphen Transfer auf die DVD geschafft. Von der Farbgebung allerdings, lässt sich nicht ganz so Positives berichten, zwar sind die blauen und grünen Töne im Bild kräftig vertreten, dafür fehlt es jedoch an Intensivität bei Rottönen. Dies lässt so einiges blass erscheinen, wie zum Beispiel die Gesichter der Darsteller, schmälert aber auch den Gesamteindruck, den wir von der Farbgebung vermittelt bekommen. Und obwohl der Kontrast einen kräftigen Schwarzwert liefert wirken fast alle Bilder kühl und blass.

Positiv fällt hingegen auf, dass das Bild nahezu völlig rauschfrei ist, nur beim extremen Suchen fällt im Hintergrund das verhasste Rauschen leicht auf. Auch Nachzieheffekte, die sich dem Sehgenuss ebenfalls störend in den Weg stellen könnten, sind diesem Bild fremd. Jedoch finden wir Probleme in einem ganz anderen Bereich vor, in einem Bereich, in dem wir von Highlight eigentlich keine Probleme gewöhnt sind. So lässt sich die Bildschärfe bedauerlicherweise allenfalls als Mittelmaß beschreiben. Denn das Problem ist nicht einfach, dass die allgemeine Bildschärfe zu gering ist, sondern die Detail- und Tiefenschärfe, sie gibt dem Bild insgesamt einen leicht schmuddeligen Look, der sich selbst in ruhigen Szenen als Unschärfe outet.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Auch diesmal ließ es sich Highlight nicht nehmen die üblichen Verdächtigen auf DVD zu bannen, so finden wir auch bei diesem ruhigen Drama nebst Synchronisation und Originalton in Dolby Digital auch noch die deutsche Fassung in DTS vor. Bringen tut diese allerdings nicht wirklich etwas, dieses Mal verhält es sich sogar anders. Dadurch, dass die DTS-Variante deutlich lauter abgemischt wurde, klingt der Ton um einiges surrealistischer, als im Dolby Digital-Pendant. Die Stimmen fügen sich nicht in das Klangbild ein und alles wirkt überplastisch künstlich. Am Besten in der Klangqualität schneidet die englische Variante ab, hier fehlt es zwar an einigen Stellen an Volumen, jedoch klingt hier größtenteils alles sehr harmonisch.

Vom Mix selbst unterscheiden sich die drei Tonspuren nicht groß. Zusammenfassend gilt es zu sagen, dass bei diesem Film verstärkt drauf geachtet wurde, dass den Dialogen die angemessene Aufmerksamkeit zu gute kommt und deswegen möglichst auf ablenkende Umgebungseffekte verzichtet wurde. Schade, denn gerade die hätten, wie man an den wenigen Stellen merkt, dem Film um einiges mehr an Atmosphäre geben können. Und wenn Musik eingespielt wird, kommt diese häufig im ersten Moment dominierend, schon fast drückend daher, da sonst bei den hinteren Lautsprechern eher Totenstille herrscht. Doch auch dies lässt sich mit guten Willen als Atmosphäre unterstützendes Stilmittel verstehen. Insgesamt kann der Ton so aber nur knapp zufrieden stellen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Enduring Love" bedeutet nichts anders als "Aushalten von Liebe" und offeriert einen kleinen Ausblick, auf das was dort geboten werden mag. Ob man die DVD aushalten kann ist unstrittig, liegt sie doch noch auf befriedigendem Niveau und lässt sich damit gut mit dem Durchschnitt messen. Der Film selbst hingegen offenbart sich klar als einer der Special-Interest-Titel und obgleich der Regisseur auch für den britischen Comedy-Erfolg "Notting Hill" verantwortlich zeichnet, haben diese ähnlich viel gemeinsam wie der Geschmack von Ketchup und Senf. Und im Gegensatz zu den beiden eben genannten Soßen wird die Zielgruppe von "Enduring Love" verschwindend gering sein.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Regisseur Roger Michell ist kein Unbekannter in Hollywood. Im Jahr 1999 feierte er einen großen Erfolg mit seiner Liebeskomödie NOTTING HILL, in welcher Julia Roberts und Hugh Grant die Hauptrollen übernahmen. Nur drei Jahre später war er mit SPURWECHSEL wiederum weltweit in den Kinos vertreten, wenn auch nicht ganz so erfolgreich wie zuvor. Seinem neuesten Werk - ENDURING LOVE - war dieser[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

 
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