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Moon 44

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 15.10.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 19.10.2004
   
Deutscher Titel: Moon 44
Originaltitel: Moon 44
Land / Jahr: Deutschland 1988
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Roland Emmerich
Darsteller:  Michael Paré , Lisa Eichhorn , Dean Devlin , Malcolm McDowell
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 95 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Es ist das Jahr 2038. Die Rohstoff-Ressourcen auf der Erde sind aufgebraucht und im Weltraum ist ein Kampf um die Bodenschätze auf anderen Planeten entfacht. Um ihre Förderroboter zu schützen, schickt eine der großen Abbau-Gesellschaften Strafgefangene auf den Bergbauplaneten Moon 44, die die Technik bewachen sollen. Unter ihnen ist auch Spezialagent Felix Stone, der als Straftäter getarnt das Verschwinden einiger Roboter aufklären soll. Bald deckt er die korrupten Machenschaften des befehlshabenden Kommandanten auf und gerät zwischen alle Fronten...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Filmrelevante Extras hat diese DVD leider überhaupt nicht zu bieten. Dafür gibt es die interessante Dokumentation über Deutschlands Vorzeige-Regisseur Roland Emmerich mit dem Titel "Master of Desaster". Diese Doku dauert gut 43 Minuten und zeigt Roland Emmerichs Aufstieg vom Standort Deutschland, in dem er seine Ideen irgendwann nicht mehr umsetzen konnte, bis hin zur Hollywood-Größe, die er inzwischen ist. Leider ist diese Dokumentation nicht sehr aktuell, sodass zum Dreh der Doku noch keine Rede von "Der Patriot" oder dem aktuellen DVD-Hit "The Day After Tomorrow" war. Dennoch ist der Einblick in Emmerichs Berufsweg interessant, auch wenn dieses Extra nicht direkt etwas mit "Moon 44" zu tun hat. Der Film wird lediglich einige Male angesprochen. Außerdem bietet die DVD noch den obligatorischen Trailer.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Leider hat sich Kinowelt nur bedingt Mühe gegeben, sodass lediglich das Hauptmenü animiert erscheint und auch nur dort Musik zu hören ist. Sämtliche Untermenüs müssen mit biederen Standbildern auskommen. Die bewegten Bilder bestehen zudem auch nur aus Filmmaterial, das stilistisch an das Menü angepasst wurde. Farblich erscheint die komplette Struktur in einem ins Lila tendierenden Blau. Wie bei Kinowelt üblich, ist auch das "Moon 44"-Menü anamorph abgetastet. Ansonsten hätten wir uns aber noch etwas mehr gewünscht, allerdings darf man bei dem geringen Verkaufspreis auch keine Überraschungen erwarten.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Auch wenn "Moon 44" nun erstmals im Original-Kinoformat von 2,35:1 anamorph vorliegt, so sind wir mit dem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden. Offensichtlich hat Kinowelt keine Arbeit in eine Restaurierung investiert, denn der Transfer wirkt alles andere als frisch oder DVD-gerecht.

Gleich in den ersten Minuten kann man bereits alle Mängel gut erkennen, die eine bessere Benotung unmöglich machen. Zuerst erscheint das Bild sehr unscharf, sodass gerade einmal gutes VHS-Niveau erreicht wird. Details können wir so gut wie keine erkennen, doch komischerweise treffen wir immer wieder Doppelkonturen an, die auf eine künstliche Nachschärfung schließen lassen. Wäre nur diese schwache Schärfe vorhanden, so wäre die Note noch deutlich besser ausgefallen.

Viel mehr werden wir von anderen Eigenschaften enttäuscht. So kann man bereits in der allerersten Szene einen unbefriedigenden, nein, schon mangelhaften, Schwarzwert erkennen, der dermaßen milchig und unsauber erscheint, dass das Anschauen dieses Films keinen wirklichen Spaß macht. Das Auge gewöhnt sich zwar im Verlauf an dieses milchige Grau, aber optimal ist es auf keinen Fall. Zusammen mit dem viel zu laschen und keinesfalls brillanten Kontrast, ergibt sich so ein enttäuschender Eindruck.

Ein weiterer, deutlich zu erkennender Mangel ist die Kompression, die den ganzen Film über ein grobes, horizontales Streifenmuster auf das Bild legt. Dieser kennzeichnet sich durch mehrere aus Blockrauschen bestehende Linien, die vor allem bei großflächigen "Schwarz"-Tönen zu erkennen sind. Außerdem weist das Material Kratzer und Verschmutzungen auf, was sich aber in Grenzen hält. Einziger Lichtblick sind die, soweit möglich, natürlichen Farben. Wäre die Kompression nicht fehlerbehaftet und der Kontrast besser ausgefallen, hätte sich der Transfer durchaus auf ein knapp durchschnittliches Ergebnis retten können.

     
Wertung:
   (mangelhaft - ausreichend)
   
Tontest:

Bei der Auswahl der Tonspuren sind wir zuerst etwas verwirrt. Kinowelt hat die DVD mit Stereo-Ton angekündigt, doch im Tonauswahl-Menü erblicken wir auf einmal den Zusatz "Surround". Beim direkten Test müssen wir aber bestätigen, dass es sich dennoch "nur" um Stereoton handelt, denn die Rear-Lautsprecher werden erst gar nicht angesteuert.

Dennoch klingt der Ton erstaunlich gut, was die ersten Filmminuten beweisen können. Wenn man bedenkt, dass es sich um einen Low-Budget-Film aus Deutschland handelt, dann verwundert uns das Ergebnis schon, zumindest was die Dynamik angeht. Dass eine Stereospur so räumlich klingen kann, hatten wir fast schon vergessen. Sicherlich ist der Klang nicht mit 5.1 zu vergleichen, aber für einen Film von 1988 ist die Abmischung wirklich gut. Besitzer eines PL2(x)-Receivers sollten zum Vergleich diesen Modus einmal aktivieren. Es resultiert ein nochmal deutlicherer Raumklang mit mehr Tiefe.

Leider klingen die Dialoge gelegentlich etwas zu dumpf, in den hohen Tönen auch etwas verzerrt. Bei genauem Hinhören ist außerdem leichtes Hintergrundrauschen zu hören. Angesichts der vorhandenen Mängel und der ansonsten schwachen DVD, erscheint der Ton fast schon überbewertet, doch dieser Stereoton klingt wirklich ordentlich, wovon man sich gleich nach Filmbeginn überzeugen kann. Aus dieser Sicht ist ein "befriedigend" mehr als fair.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Nun ja, ein wirklicher Glückstreffer ist Kinowelt mit der Veröffentlichung vom Emmerich-Klassiker "Moon 44" nicht gelungen. Die Tatsache, dass dieser Film Emmerich endgültig ein Angebot aus Hollywood einbrachte, sieht man der DVD leider nicht an. Extras sind so gesehen nicht vorhanden, da kann auch die gelungene Dokumentation über den deutschen Regisseur nicht hinwegtäuschen. Das Bild ist, aus heutiger Sicht gesehen, schon fast eine Zumutung, wohingegen der Ton erstaunlich gut klingt.
Angesichts des fairen Kaufpreises dürfen Fans sicherlich zugreifen, aber alle anderen sollten sich den Schritt gut überlegen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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