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Miller´s Crossing

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 14.05.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.05.2003
   
Deutscher Titel: Miller´s Crossing
Originaltitel: Miller´s Crossing
Land / Jahr: USA 1990
Genre: Thriller
   
Regie:  Joel Coen
Darsteller:  Gabriel Byrne , Marcia Gay Harden , John Turturro , Jon Polito , J.E. Freeman , Albert Finney
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 4.0), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Italienisch, Spanisch, Holländisch, Schwedisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 28
Laufzeit: 110 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Eine Stadt irgendwo im Osten der USA: man schreibt das Jahr 1929, die Zeit der Prohibition. Es herrschen raue Sitten, denn die Gangsterbosse sind die eigentlichen Drahtzieher der Stadt. Bürgermeister und Polizeichef tanzen nach der Pfeife des irischen Bandenchefs Leo. Er glaubt, alles unter Kontrolle zu haben. Allerdings weiß er nicht, dass Tom, der zweite Mann der Gang, sich mit seiner Geliebten Verna im Bett vergnügt. Als der rivalisierende italienische Gangsterboss Johnny Caspar den Kopf von Vernas Bruder verlangt, weigert sich Leo. Ein blutiger Bandenkrieg bricht los - und Tom steht plötzlich zwischen allen Fronten...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Neben dem Film finden sich auf der DVD auch noch so einige interessante Extras.

Die Barry Sonnenfeld Featurette ist eine Konversation mit Kameramann Barry Sonnenfeld, der vielen sicherlich als Regisseur von "Men in Black" ein Begriff sein dürfte. Sonnenfeld erzählt im Interview über den Dreh von "Miller´s Crossing". Hierbei handelt es sich nicht um einn Werbeclip, sondern um ein ernsthaft geführtes Interview mit vielen Hintergrundinformationen über die Kameraarbeit. Sogar deutsche Untertitel sind mit dabei.

Die Interview-Ausschnitte sind kurze Clips mit den Darstellern zu bestimmten Fargen, die anscheinen dem Electronic Press Kit entstammen. Die Clips lassen sich einzeln anwählen oder können auch komplett abgespielt werden.

Abgerundet werden die Extras vom obligatorischen Trailer und einer Fotogalerie.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü wird von Standgrafiken geprägt, kann aber auch eine nette Einleitung und einen animierten Übergang zum Film aufweisen. Das Design passt zum Film und besteht aus Szenenfotos, die in die Hintergründe eingearbeitet wurden. Darüber hinaus ist das Menü ansprechend mit Musik unterlegt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Zum Bild gibt es nicht viel positives oder negatives zu erzählen. Das liegt daran, dass "Miller´s Crossing" nun auch schon ein paar Jahre in den Archiven liegt und man demnach natürlich die Ansprüche an das Bild etwas herunterschrauben muss.

Schon während des Vorspanns fallen viele kleine Verschmutzungen auf, die auch im weiteren Film immer wieder auffallen. Dabei handelt es sich sowohl um weiße, als auch schwarze Verschmutzungen, so dass sowohl Negativ als auch die abgetastete Kopie nicht besonders reinlich behandelt wurden.

Etwas auffällig ist das leichte Rauschen, dass bisweilen einen leicht körnigen Charaktes des Bildes zu Tage fördert. Der Kontrast liegt im gesunden Mittelfeld, ist jedoch in einigen Szenen auch eine Spur zu knackig ausgefallen. Dann neigt z.B. der Himmel zum Überstrahlen und weist keinerlei Detailzeichnung (und auch kein Rauschen) mehr auf.

Die Farben sind insgesamt eher gedämpft, was jedoch gewollt sein dürfte und gut zum düsteren Look des Titels passt. Immer wieder benutzt Barry Sonnenfeld an der Kamera hier typische Einstellungen des Film Noir.

Die Kompression ist zufriedenstellend. Blockrauschen fällt nicht auf, dafür ist die Detailschärfe nur mittelmäßig, was vor allen Dingen an den Tonspuren liegen dürfte, mit denen sich das Bild die Datenrate teilen muss.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Beim Ton handelt es sich in der englischen Fassung um eine eher ungewöhnliche 4.0 Mischung, die die beiden Frontlautsprecher, den Center und die beiden Rearlautsprecher bedient. Den Subwoofer sucht man hier vergeblich. Das ist auch der Grund dafür, warum "Miller´s Crossing" zumindest im Bassbereich in der deutschen Fassung ein wenig mehr Volumen mitbringt. Denn anders als bei der diskreten 4.0 Mischung wird das 2.0 matrix-codierte Surround Signal von gängigen Verstärkern auf die Boxen aufgeteilt. Somit darf auch der Subwoofer (selten) mitgrummeln, was aber eben zu einer dezent wuchtigeren Basswiedergabe führt.

Der merkbare Bass ist aber der einzige "Vorteil" den die deutsche Fassung bietet. Sie klingt an sich nämlich eher dünner, was wohl daran liegen dürfte, dass sie eben noch aus der Ära vor Dolby Digital stammt.

Die Stimmwiedergabe ist gut, die räumliche Abbildung könnte aber, selbst bei Dolby Surround, noch besser sein. Wer hier etwas mehr Räumlichkeit haben möchte, der sollte auf die gelungene englische Tonspur umschalten.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Miller´s Crossing" ist ein gelungener Gangsterfilm, der auch einige sehr heftige Einlagen Gewalt zu bieten hat, die sicherlich nicht jedermanns Sache sein dürfte. Wer die anderen Filme der Coen Brüder mag, der bekommt hier einen Titel vorgelegt, der zwar etwas aus der Art schlägt (wenn man das filmische Gesamtwerk der beiden Ausnahme-Filmemacher betrachtet), jedoch immer noch typische Coen-Züge aufweist.

Die technische Umsetzung ist ansprechend, wenngleich man dem Titel sein Alter bedingt ansieht bzw. anhört. Die Extras sind zwar nicht besonders umfangreich, dennoch sollten sich Filmfans unbedingt das Interview mit Barry Sonnenfeld anhören, das schon ein bißchen über die Magie des Filmemachens verrät.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

"Miller´s Crossing" ist bestimmt keine Referenz-DVD. Dafür läuft der Film aber inhaltlich so mancher Referenzscheibe den Rang ab...

Wer Gangsterfilme (wie z.B. "The Untouchables") mag, sollte zugreifen!

 

Wertung:

(gut)

 
 
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(RC 2 )
 
 
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