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Rush in Rio

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 12.12.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 24.11.2003
   
Deutscher Titel: Rush in Rio
Originaltitel: Rush in Rio
Land / Jahr: C 2003
Genre: Konzert
   
Darsteller:  Geddy Lee , Neil Peart , Alex Lifeson
       
Bildformat: 16:9 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 29
Laufzeit: 171 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Sanctuary Records Group
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das kanadische Rocktrio beendete am 22.11.2002 seine Tour zur neuen Platte, Vapor Trails. Das Konzert fand im Maracana Stadion in Rio de Janeiro vor 50.000 begeisterten Fans statt. Über fast drei Stunden spielten sie alte und neue Hits.

Tracklist: Tom Sawyer, Distant Early Warning, New World Man, Roll The Bones, Earthshine, YYZ, The Pass, Bravado, The Big Money, The Trees, Freewill, Natural Science, Closer To The Heart, One Little Victory, Driven, Ghost Rider, Secret Touch, Dreamline, Red Sector A, Leave That Thing Alone, O Baterista, Resist, 2112, Limelight, La Villa Strangiato, The Spirit Of Radio, By-Tor & The Snow Dog / Cygnus X-1 / Working Man, Special Features und Easter Eggs

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Alle Extras befinden sich auf der zweiten DVD. Neben den auf dem Cover angekündigten Easter Eggs gibt es die Dokumentation "The Boys in Brazil". Andrew MacNaughtan hat in diesem 54 Minuten langen Beitrag die Band während ihrer drei Konzerte in Brasilien begleitet. Dabei hat er teilweise sehr interessantes und manchmal auch lustiges Material eingefangen. Leider ist der Film aus technischer Sicht nicht immer einwandfrei. Zum einen schwankt die Bildqualität mitunter doch recht stark, zum anderen ist in einigen Interviews der Ton nicht ganz synchron. Leider liegt dieser Film nur in der englischen Sprachfassung vor und hat keine Untertitel.

Das zweite "offizielle" Extra sind drei Lieder des Konzerts in MX Multiangle. Hierbei befinden sich am unteren Bildschirmrand drei bis vier zusätzliche Kameraeinstellungen in verkleinerter Form, die man wahlweise auf den Hauptteil des Bildschirms legen kann.

Selbst wenn die beiden Easter Eggs hinzugezählt werden, ist die Anzahl der Specials nicht unbedingt erschöpfend. Dieses Manko machen sie allerdings durch ihren Inhalt und ihre Laufzeit locker wieder wett.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Der freundliche Drache auf dem Cover begleitet uns auch in das Hauptmenü der ersten DVD. Überhaupt bildet die ganze Box, aus grafischer Sicht, eine Einheit. Cover, Booklet und Menüdesign wirken wie aus einem Guss. Vor allem beim Booklet sieht man direkt die Handschrift von Hugh Syme, dem Hauptdesigner von Rush. Nur die nicht ganz so hochwertigen Labelaufdrucke fallen etwas aus dem Rahmen. Als kleinen Gag am Rande hat der Drache dann auch während des Konzerts einen kleinen Auftritt. In den Menüs findet er sich in animierter Form aus verschiedenen Ansichten und passend mit Ton untermalt. Auf der zweiten DVD hat man das Hauptmotiv vom Cover des letzten Studioalbums, den brennenden Feuerball, in den Mittelpunkt der Gestaltung gestellt. Unterstützt durch Hintergrundgeräusche und Animationen macht auch er eine gute Figur und wirkt sehr ansprechend. Auf beiden Scheiben ist die Navigation ausgesprochen einfach und übersichtlich, und dürfte wohl niemanden vor große Probleme stellen. Leider haben die Menüs ein anderes Bildformat als das Konzert.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Da das vorhandene Bildmaterial erst auf unseren PAL-Standard konvertiert werden musste, wurde die DVD in Europa knappe vier Wochen später veröffentlicht als in den USA. Schade, dass es trotzdem nicht gelungen ist, eine erstklassige Arbeit abzuliefern. Selbst wenn man zugute hält, dass das original Bildmaterial wahrscheinlich im problembehafteten NTSC-Format vorlag, hätten wir uns schon mehr versprochen. Abgesehen von der guten digitalen Aufbereitung kann die DVD in keinem technisch relevanten Bereich voll und ganz überzeugen. So bewegen sich die Bildschärfe und das Kontrastverhalten nur im Mittelfeld. Dazu kommt ein ständiges leichtes Bildrauschen, welches zusätzlich den nicht unbedingt überzeugenden Eindruck unterstreicht. Man darf sich jetzt aber nicht von den eben genannten Mängeln allzu sehr abschrecken lassen, die Qualität des Bildes liegt immer noch über dem Durchschnitt. Wer jedoch weiß, welchen technischen Anspruch Rush normalerweise haben, der wird mit Sicherheit enttäuscht.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Die Beurteilung des Tons fällt nicht leicht. Im Gegensatz zu anderen Live-Veröffentlichungen wurde hier scheinbar nicht sehr viel im Studio nachbearbeitet. Offenbar wollte man das Livefeeling möglichst authentisch rüberbringen. Das hat nun aber zur Folge, dass das Klangerlebnis, welches die Band normalerweise bei ihren Konzertaufnahmen vermittelt, doch auf der Strecke bleibt. So ist zum Beispiel der Gesang von Geddy Gee im Vergleich zur Musik viel zu leise, im Gegensatz zu seinem Bassspiel, welches etwas kräftig abgemischt ist.

Da schon von Anfang an geplant war, dieses Konzert auf DVD zu veröffentlichen, wurden bei der Aufnahme die hinteren Ton-Kanäle berücksichtigt. Man kann hier also von echtem Raumklang sprechen. Es gibt eine recht gute Trennung von Vorne und Hinten. Leider ertönt aus den hinteren Lautsprechern des Öfteren der Hall der Bassdrum. Ein Effekt, wie man ihn von Konzerten her kennt, wenn man eine ungünstige Position im hinteren Bereich der Halle eingenommen hat. Dieses Geräusch ist vor allem in der Anfangsphase des Konzertes doch sehr irritierend und stört.

Die eben geschilderten Mängel verdeutlichen das Problem der Bewertung. Einerseits liegt hier ein sehr authentischer Livesound vor, andererseits bleibt dabei die technische Qualität auf der Strecke, was uns zu einer schlechteren Note zwingt, auch wenn es beabsichtigt ist.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Sicherlich waren die Umstände für die Aufnahmen nicht gerade günstig. Auf Grund von technischen Problemen fand das Konzert ohne einen Sound- und Kameracheck statt. Warum man dann allerdings auf eine nachträgliche Bearbeitung verzichtet hat, bleibt ein Rätsel. Die Musik von Rush lebt zum Teil von seiner hohen technischen Qualität, und diesem Anspruch wird die DVD nicht gerecht. Verglichen mit anderen aktuellen Produktionen schneidet "Live in Rio" dann aus technischer Sicht doch eher schlecht ab, was die Fans zwar enttäuschen dürfte, aber wohl kaum abschreckt. Einzige Trostpflaster sind die gute Menügestaltung und die schönen Extras.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Guido Wagner
 

 

Was hab ich auf diese Scheibe gewartet! Da Rush ja kaum auf den Kontinent kommen und meine beiden letzten Konzertbesuche von 1988 und 1992 doch schon etwas länger her sind, hab ich dieser DVD entgegengefiebert wie keiner anderen Musik-DVD.

Eins muss man den Brasilianer ja lassen; feiern können sie. Es ist schon beeindruckend, wenn 60000 Fans bei einem Instrumental jede Note mitsingen und auch sonst abgehen, wie nur was. Kein Wunder also, wenn den Band voll mitgeht und einen klasse Auftritt abliefert.

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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