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Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe

  

Getestet von Wolfgang Pabst

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 31.10.2002
Im Handel ab: 26. August 2002
   
Deutscher Titel: Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe
Originaltitel: L´ Uccello dalle piume di cristallo
Land / Jahr: Italien 1970
   
Regie:  Dario Argento
Darsteller:  Tony Musante , Suzy Kendall , Enrico Maria Salerno , Eva Renzi , Umberto Raho , Renato Romano , Giuseppe Castellano , Mario Adorf
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 1.0 und Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel: kein
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapitel- und Werbeeinleger
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 88 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: polyband GmbH
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der in Rom lebenden amerikanische Schriftsteller Sam Dalmas wird Zeuge eines Mordversuches in einer Galerie. Als Dalmas versucht der Besitzerin Monica Ranieri zu Hilfe zu kommen, tappt er selbst in eine Falle. Die Polizei versucht daraufhin Dalmas den Mord in die Schuhe zu schieben und nimmt ihm seinen Pass ab, um eine eventuelle Ausreise Dalmas nach Amerika zu verhindern. Nachdem weitere Morde passieren, kooperiert er mit den Beamten...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Ein Kinotrailer der aussieht, als wäre er die letzten 30 Jahre im Fell des Himalaya-Yeties gelagert worden, ist eines der 3 Extras die wir auf diesem Silberling geboten bekommen. Zudem gesellen sich eine Bildergalerie mit Kinoaushängen sowie einige Texttafeln zum Regisseur Dario Argento.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Das rotgefärbte Hauptmenü wurde mit Filmausschnitten sowie Musik aus dem Film unterlegt. Auch die Kapitelauswahl wurde mit Ausschnitten aus dem jeweiligen Filmsegment animiert. Lediglich auf eine anamorphe Optimierung wurde verzichtet. Alles in allem erfüllt das Menü seinen Zweck, liegt aber über dem, was man von einen so alten Titel erwartet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Wer meint, das der deutsche Kinotrailer eine grausige Qualität hat, der sei gewarnt. Denn was uns bildtechnisch auf dieser Polybandveröffentlichung erwartet ist, gelinde gesagt und man möge mir diese Ausdrucksweise verzeihen, unter aller Sau. Zu den Details: Die Vorlage des Hautfilms wurde weitestgehend von den Yeti-Pelzresten (Fusseln und Staub) befreit, die das ansehen des Trailers noch zu einer Qual machten. Soviel zu den positiven Eigenschaften. Kommen wir nun zu etwas ganz anderem.
Das Schärfeverhalten allerdings gehört zu den schlechtesten, was wir jemals auf DVD gesehen haben. Um das Rauschen der Vorlage zu eliminieren, wurde der Rauschfilter bis zur allerletzten Einstellmöglichkeit aufgedreht, so dass das Bild sämtliche Detaildarstellungen verliert und schon bei leichten Kameraschwenks zum einem matschigen Brei verfällt. Auch Farbe und Kontrast sind minderwertig. Der Gesamteindruck wird durch das Zusammenspiel dieser 3 Komponenten soweit herunter gezogen, das man sich wieder nach einem guten VHS-Tape zurücksehnt. Hinzu kommt noch, das Polyband nicht das original Bildformat von 2,35:1 verwendet, sondern den Bildausschnitt auf 1,78:1 verkleinert hat. Das fällt vor allem im Vorspann bei den abgeschnittenen Namenseinblendungen auf. Zu guter letzt handelt es sich bei dieser Fassung nicht um die Originalversion, sondern um eine, etwa 5 Minuten kürzere Fassung, die laut Polyband aber der deutschen Kinoversion entsprechen soll.

     
Wertung:
   (ungenügend - mangelhaft)
   
Tontest:

Soso, einen restaurierten Stereoton soll diese DVD haben. Komisch ist nur, das zwischen der Stereofassung und der Originalmonospur „fast“ kein Unterschied zu erkennen ist. Das „fast“ bezieht sich allerdings nicht auf eine positive Eigenschaft der Stereovariante. Denn die Dialoge der „neuen“ Spur sind schwerer zu verstehen als in der Monofassung. Somit ist der Monofassung klar der Vortritt zu geben, was natürlich nicht für die Qualität des Stereoupmixes spricht. Denn auch hier dümpeln Musik oder sonstige Umgebungsgeräusche wie eben bei einem Monomix nur aus dem Center Speaker.

   
 
Wertung:
  (mangelhaft)
       
Gesamtwertung:

Das Fazit ist einfach: Finger weg. Sollte trotz aller Warnungen jemand mit dem Gedanken spielen hierfür Geld ausgeben zu wollen, dem sende ich lieber meine Kontonummer. Denn zum „Aus dem Fenster werfen“ ist unser schwer verdientes Geld zu schade. Und der Kauf dieser DVD kommt dem „Aus dem Fenster werfen“ sehr sehr nahe....

       
 
Wertung:
  (mangelhaft)
  

 
 
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