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Code 46

In der Zukunft wird Liebe zur Gefahr

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 30.11.2005
Verleihfenster: 14.09.2005
Im Handel ab: 09.11.2005
   
Deutscher Titel: Code 46
Originaltitel: Code 46
Land / Jahr: GB 2003
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Michael Winterbottom
Darsteller:  Tim Robbins , Togo Igawa , Nabil Elouhabi , Samantha Morton , Sarah Backhouse
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Mehrseitig mit Index
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 12
Laufzeit: 89 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Sunfilm Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Schöne neue Welt - die Ressourcen der Erde sind nahezu vollständig aufgebraucht und nur ein priviligierter Teil der Menschheit lebt in den wenigen verbliebenen Städten - der Rest haust in den umliegenden Wüstengebieten. Als immer wieder Menschen aus den verbotenen Zonen illegal in die streng bewachten Städte eingeschleust werden, bekommt Detektiv Wiliam Geld den Auftrag, das Leck im System zu finden. Durch einen Virus ist er in der Lage, Gedanken zu lesen und so ermittlet er schnell den Täter - eine Frau. Er verliebt sich in sie, doch ihre Liebe wird zur tödlichen Gefahr; denn die Liaison verstößt auch gegen ein genetisches Gesetz: den CODE 46...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Angesichts der Tatsache, dass es sich bei "Code 46" um einen eher unbekannten Film handelt überrascht es nicht, dass der Umfang und Inhalt der Extras nur mittelmäßig ist. So gibt es weder einen Audiokommentar, noch tiefgründige Dokumentationen.

Immerhin gibt es ein rund 17 Minuten langes Making Of, das einen kleinen Einblick in die Geschichte und Entstehung des Zukunft-Films zeigt. Leider überwiegen aber Filmausschnitte, die zwar kommentiert werden und von Interviewausschnitten abgelöst werden, doch insgesamt ist dieses Feature eher oberflächlich. Die Laufzeit der geschnittenen Szenen ist mit gerade einmal knapp drei Minuten auch einen Tick zu kurz und ansonsten gibt es nur einen Trailer und Textinfos.

Nichtsdestotrotz sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch die amerikanische DVD von Major-Label "MGM", jetzt zu Sony gehörend, nicht mehr zu bieten hat.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Optisch macht das Menü leider keine so gute Figur. Während das Haupt- und Kapitelmenü animiert sind, präsentieren sich die restlichen Menüs mit nicht sehr ansehnlichen Standbildern. Doch auch die bewegten Elemente wirken nicht sehr professionell und bestehen nur aus optisch verfremdeten Filmszenen. Die unpassenden Menüoverlays, also die Form der zu drückenden Buttons, sehen billig aus und sind schlecht angeordnet und der eintönig schwarze Hintergrund ziehen die Gesamtwertung nach unten.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Leider ist der Transfer nicht ganz so gelungen, wie wir uns es gewünscht hätten, was vor allem an zwei Dingen liegt. Zum Einen ist der Schwarzwert meistens unzureichend, sodass das Bild sehr milchig aussieht und zum anderen ist oft ein gewisses Rauschen zu erkennen. Hauptsächlich ist es aber der schlechte Schwarzwert, der vielmehr ein Grau erblicken lässt.

Ansonsten wäre der Transfer gar nicht so schlecht, denn der Kontrast ist, bis auf den Schwarzwert, recht gut und zeigt immer wieder sehr knackige Bilder. Die Farbgebung in "Code 46" ist zum Teil leicht verfälscht, was sich durch erdige Farbtöne und einen gewissen Gelb/-Braunstich bemerkbar macht. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Schärfeverhalten, das zwar stellenweise recht gut aufgelöste Bilder zeigt, insgesamt aber mehr Detailauflösung hätte vertragen können.

Neben dem angesprochenen Rauschen sind gelegentlich auch Blockrauschen und Artefaktbildungen vorhanden, was auf eine nicht komplett gelungene Kompression schließen lässt. So fällt das Ergebnis letztlich nur durchschnittlich aus, auch wenn immer wieder gute Momente das Auge erfreuen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Gleich zu Beginn fällt uns etwas Merkwürdiges auf, denn bis zur ersten Minute sind beide deutschen Tonspuren komplett tot. Das heisst, dass nicht einmal der Receiver ein Signal für eine Tonspur bekommt, was bei der englischen Spur allerdings nicht der Fall ist. Zwar werden nur die Firmenintros ohne Ton abgespielt, gewollt kann das aber nicht sein – mit welcher Begründung auch? Nun ja, was auch immer Sunfilm dabei geritten haben mag, den Film darf man zum Glück mit Ton genießen.

Wirklich genießen fällt aber schwer, denn beide deutschen Spuren haben bei der Dialogwiedergabe einen blechernen Klang vorzuweisen, der beim Original nicht vorhanden ist. Überhaupt klingt der englische Ton hörbar anders. Er ist nicht nur lauter, sondern auch klarer und einen Tick frontlastiger, wobei dieser Eindruck auch aufgrund der Lautstärke hervorgerufen werden könnte.

Ansonsten ist die Qualität eigentlich gut. Die gesamte Kulisse wird häufig für Umgebungsgeräusche und die schöne Musik genutzt, wodurch insgesamt eigentlich ein lobenswerter Eindruck überwiegen würde, wären da nicht der Tonbug und die leicht blecherne Dialogwiedergabe.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Code 46" ist eigentlich ein schöner Film, der zwar recht wenig Handlung vorzuweisen hat und auch recht schnell wieder vorbei ist, doch ein Zukunftsfilm, dem man die Zukunft nicht unbedingt ansieht, ist auch einmal eine willkommene Abwechslung. Die guten Schauspieler und der schöne Soundtrack machen diesen Film zwar sehenswert, mehr aber auch nicht. Dazu ist das Gezeigt nicht innovativ genug, denn verbotene Liebesgeschichten in einem Zukunftsszenario gab es schon öfter.

Die DVD ist leider durchwachsen, was zum einen an der nur durchschnittlichen, technischen Qualität liegt und zum anderen an den schwachen Extras. Dennoch ein sehenswerter Film...

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Wer bei CODE 46 einen actionreichen Science-Fiction-Thriller erwartet, sollte die DVD erst gar nicht in den Player schieben. Diese Low Budget-Produktion dreht sich um eine klassische verbotene Liebe im Future-Gewand. Der Code 46 verbietet nämlich die Liebe zwischen Menschen, die eine genetische Übereinstimmung von über 25% besitzen. In Zeiten von Massenklonung ein großes Problem. Auch vom Zukunfts[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

   


 

 

Bild und Ton zeigen Schwächen. Vor allem die Asynchronität des englischen Tons stört doch sehr.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 2/5 lesen>>

 
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