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Irgendwann in Mexico

  

Getestet von Lasse Hambruch

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 05.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 30.03.2004
   
Deutscher Titel: Irgendwann in Mexico
Originaltitel: Once Upon a time in Mexico
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Action
   
Regie:  Robert Rodriguez
Darsteller:  Antonio Banderas , Salma Hayek , Johnny Depp , Mickey Rourke , Eva Mendes , Danny Trejo , Enrique Iglesias
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Ungarisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 31
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

El Mariachi (Antonio Banderas) hatte sich einem Leben in Einsamkeit ergeben. Aus diesem wird er jedoch jäh herausgerissen, als ihn der undurchschaubare CIA-Agent Sands (Johnny Depp) für einen tollkühnen Mordplan gewinnen will, in den der Präsident von Mexiko, ein kompromissloser Drogenbaron (Willem Dafoe) und ein korrupter General verwickelt sind. El Mariachi hat seine eigenen Gründe dafür, warum er den Auftrag annimmt: Er will Rache. Und so schart er seine zwei einzigen Freunde um sich und zieht in eine Schlacht, in der nur der überleben wird, der an die Liebe, die Freiheit und ein aufrechtes Mexiko glaubt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Robert Rodriguez
Der Kommentar spielt im oberen Mittelfeld. Man erfährt doch recht viele interessante Details, die einem tiefere Einblicke gewähren. Allerdings gibt es auch einige langatmige Passagen, die man sich locker schenken kann.
- 10 Minuten Filmschule mit Robert Rodriguez
Hier holt der Regisseur ein paar Tricks aus seiner Kiste. Wie er schon mit El Mariachi bewies, muss ein guter Film nicht immer teuer sein, und so zeigt er, wie man aus sehr wenig recht viel machen kann. Eine nette kleine Doku!
- Einblicke in die Troublemaker Studios
Rodriguez macht vieles auf eigene Faust, und so bekommt man Einblicke in sein Haus, indem sich ein komplettes Studio befindet. nach dem Abdrehen des Films erledigt er hier die Nachbearbeitung. Das alles erinnert zwar irgendwie an ein Home Video, trotzdem ist es endlich mal etwas anderes.
- Kochschule mit Robert Rodriguez
Den Home Video Style unterstreicht die 10 Minuten Kochschule mit Rodrigeuz. Langsam bekommt man das Gefühl, dass man nicht wusste, was man auf die DVD packen sollte, und da hat man den Regisseur eben mal schnell was kochen lassen. Ob das nun Not getan hat, sei mal dahingestellt.
- Film is Dead - Ein Abend mit Robert Rodriguez
Man bekommt eine recht interessante Einführung in die Welt des HDTV.
- Die Reise eines Anti-Helden
Dies stellt das Making Of dar. Es ist sehr interessant, da es zwischen allen "Rodgriguez Desperado Filmen" eine Brücke schlägt. Für Fans ist es sicherlich mehr als nur aufschlussreich!
- The Good, The Bad and The Bloody - Special Effects
Hier bekommt man alles über die visuellen Effekte erklärt. Ein sehr interessantes Feature, dass durchgängig gefällt.
- Trailer

Die Extras überzeugen weder von der Masse noch von der individuellen Klasse. Hier hätte einfach mehr geboten werden müssen, zumal der Film ja keine Kleinproduktion war. Positiv rechnen wir der DVD an, dass sie mal mit etwas anderen Extras aufwartet. Das wars dann aber auch schon.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Wow, die Menügestaltung erweist sich wirklich als sehr gelungen. Das Hauptmenü wurde unglaublich toll animiert. Man bekommt sofort den Italo Flair vermittelt. Die Musik spielt druckvoll auf und unterstreicht den Look zusätzlich. Dazu lassen sich schöne Animationen bewundern. Die Untermenüs wurden nicht mehr alle animiert. Dennoch sind die animierten ebenfalls eine Augenweide. Sie stehen dem Hauptmenü in nichts nach. Auch die Menüübergänge sind wirklich sehr ansehnlich geworden. Man stellt fest, dass hier ein nicht geringer Aufwand betrieben wurde.

Wenn alle Untermenüs noch animiert gewesen wären, stünde der DVD die Tür zu "sehr gut" ganz ganz weit offen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bild hinterlässt sofort einen guten Eindruck. Man bekommt sehr warme Farben geboten, die sehr schön die Atmosphäre unterstreichen. Zudem ist die Farbgebung für das Auge sehr angenehm. Die Kontraste fallen sehr weich aus. Das ist einerseits sicherlich so gewollt und ein Stilmittel. Andererseits muss man leider feststellen, dass auch das Schärfeverhalten darunter leidet. Das Bild kann gelegentlich einfach nicht mehr mit dem wünschenswerten Schärfegrad aufwarten. Einzelne Details sind nicht mehr ganz sauber zu erkennen. Fast ein Wunder ist dagegen, dass es mit der Kompression nur leichte Probleme gibt. Hier hat man wirklich sehr gute Arbeit geleistet, denn Blockbildung ist nur selten zu verzeichnen. Rauschen ist bei diesem Transfer kein Thema, war aber in Anbetracht des Alters auch nicht zu erwarten.

Der Bildtransfer weiß zu gefallen. Columbia Tristar zeigt hier wieder einmal, dass man einen guten Transfer trotz niedriger Bitrate erreichen kann. Warum man die Bitrate allerdings durchgehend so niedrig hält bleibt ein Rätsel, da dies bei den letzten Columbia Titeln durchweg der Fall war. Man denke beispielsweise nur an "Bad Boys II". Soweit so gut. Es ist ja schön, dass es Columbia gelingt, aus sehr wenig sehr viel zu machen. Klar ist aber auch, dass man unter solchen Voraussetzungen nie einen "sehr guten" Transfer hinkriegen wird, und das ist doch ein wenig schade. Deshalb bleibt zu hoffen, dass man hier vielleicht in absehbarer Zeit wieder mit einer etwas höheren Bitrate arbeitet und so auch wieder die Möglichkeit hat, ganz oben mitzuspielen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"Desperado", der Vorgänger, bot in punkto Ton ein klares Referenzniveau. An dieses Niveau kommt der Nachfolger leider nicht heran. Er bleibt doch ein ganzes Stück hinter diesem zurück.

Die Dialoge klingen natürlich und sauber. Es gibt keinen Grund sich hier zu beklagen. Auch die Musik wird immer wieder sehr schön auf alle Kanäle verteilt. Sie spielt sich zwar nie in den Vordergrund, unterstützt den Film dennoch sehr schön. Besonders lobenswert ist auch die Höhenwiedergabe. Die Höhen klingen unglaublich präzise und sorgen für ein tolles Erlebnis. Was die Rear Speaker angeht, so bekommt man auch hier eine ganze Reihe an Effekten geboten. Allerdings fehlt diesen die Durchschlagkraft. Die Dynamik ist einfach nicht so, wie man sich das bei diesem Actionkracher vorstellt. Stellenweise wird das Geschehen einfach nicht bissig genug herübergebracht. An wirklich tolle Effekte erinnert man sich nach dem Film kaum noch. Die Bassspur ist gut geworden. Bei den Schusswechseln und auch bei der Musikwiedergabe kommt der Subwoofer schön zur Geltung. Aber auch hier hatte der Vorgänger, speziell die Superbitauflage, einfach mehr zu bieten.

Wegen der etwas schwachen Dynamik bei den Effekten verpasst es die DVD hier, in den sehr guten Bereich vorzustoßen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Keine Frage, die DVD ist in allen Bereichen durchweg in Ordnung. Aus dem Bild hat man angesichts der Bitrate sicherlich das Maximale herausgeholt. Potential verschenkt wurde hingegen beim Ton, der einfach nicht aggressiv genug aufspielt. Trotzdem ist hier Columbia ein guter Wurf gelungen, dem man sicherlich eine Kaufempfehlung aussprechen kann.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Lasse Hambruch
 

 

Nee nee, auch beim zweiten Ansehen wurde der Film nicht besser. Das ganze Geschehen wirkt irgendwie lieblos inszeniert. Auch die Darsteller agieren hölzern. Der zweite Teil ist schon recht enttäuschend. Vielleicht liegt es auch daran, dass Tarantino seine Finger nicht mehr mit im Spiel hatte, denn das Drehbuch ist einfach nur schlecht. Rodriguez hat auf jeden Fall seinem Vorgänger keine Ehre gemacht! Shame on you!

 

Wertung:

(ausreichend)

 

David Hain
 

 

Gott, wie lahm. Das ging mir während des Films wohl dutzende Male durch den Kopf. Hatten El Mariachi und Desperado noch einen gewissen Coolness-Faktor, vierliert sich Robert Rodriguez hier in endlosen Ballereien ohne Sinn und Verstand, mit üblem Gewaltfaktor, nichtssagenden Dialogen und Explosionen vom Fließband.
Die Story kann man in drei Worten zusammen fassen und schauspielerische Glanzleistungen bekommt man auch nicht gerade geliefert. Einzig Johnny Depp sticht durch sein gewohnt schrulliges Spiel aus dem Ensemble heraus.

Alles in allem, war dieser uninspirierte "Unser Geld muss raus"-Verschwendungsreigen für mich die absolute Gurke des letzten Jahres.

 

Wertung:

(ungenügend)

 
 
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