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Match Point |
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2-Disc Special Edition
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Getestet von
Florian Kriegel |
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Weitere Informationen zur Disc:
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Cover |
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Cover-Rückseite |
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DVD-Menü |
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Photos |
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| Testequipment: |
Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:
AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI) HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1) Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24) TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24) Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2) Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)
unser Referenzequipment:
AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990
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| Inhalt: |
Chris, ehemaliger Tennis-Profi, kommt aus normalen irischen Verhältnissen. Eines Tages macht er Bekanntschaft mit Tom Hewett, Sohn einer Londoner Upperclass-Familie. Chris wird auf den Familiensitz eingeladen. Geschickt, jedoch nicht berechnend, hält er die Waage zwischen dem bescheidenen, wohl erzogenen jungen Mann, der weiß, wo er steht, und der Persönlichkeit, die so charismatisch und elegant ist, dass sie eigentlich zur Familie gehören könnte.
Chloe, die Tochter des Hauses, verliebt sich in Chris. Mehr dem Lauf der Dinge folgend, als aus leidenschaftlichen Beweggründen, heiratet Chris sie. Obwohl er sich sehr zu der sinnlich schönen Nola, Toms Verlobter, hingezogen fühlt. Nola reagiert zunächst ablehnend auf Chris´ eindeutige Avancen, die er ihr, den Umständen zum Trotz hinter dem Rücken der Familie, macht. Sie ist Amerikanerin und eine erfolglose Schauspielerin, die insbesondere von Mrs. Hewett nicht gerne an der Seite ihres Sohnes gesehen wird.
Nachdem Tom sich von der glücklosen Verlobten getrennt hat, trifft Chris Nola wieder und beginnt eine leidenschaftliche Affäre. Er glaubt sie zu lieben und verspricht ihr ein gemeinsames Leben. Als Nola schwanger wird, ist sie nicht mehr bereit, lediglich die Rolle der geheimen Liebhaberin zu spielen. Erst jetzt scheint Chris zu dämmern, was er für Nola aufgeben müsste. Er hat sich längst an die gesellschaftlichen Vorzüge, einen luxuriösen und sicheren Status gewöhnt. Durch die Trennung von Chloe würde er alles verlieren.
Chris´ Situation scheint ausweglos und zwingt ihm zu einem Entschluss, der in seinem gefährlichen Spiel über Sieg oder Niederlage entscheidet. |
DVD-Review: |
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| Besonderheiten: |
Woody Allen ist bekannt dafür, nicht sehr viel von Besonderheiten zu halten. Das zeigen die spärlich ausgestatteten DVDs und die Filme selbst, die selbst heutzutage nur in Mono erscheinen. Hier steht der Film eindeutig im Mittelpunkt, dennoch hat sich Paramount entschlossen, eine Special Edition mit zwei DVDs zu veröffentlichen. Auf der ersten DVD befinden sich zwei Trailer, das restliche Material findet man auf der zweiten DVD vor.
Diese Extras als "Special Edition" zu verkaufen ist schon sehr frech, denn gerade einmal zwei Gigabyte sind von der DVD5 belegt. Zwar nennt sich der erste Punkt "Featurettes", doch hier findet man nur sieben Interviewausschnitte vor, in denen einer der Darsteller über eine Thematik des Films spricht oder über den Charakter einer der Figuren. Peinlich: Jedes dieser "Featurettes" dauert höchstens eine gute Minute.
Auch der zweite Punkt "Interviews" hat nicht mehr zu bieten. Die dort vertretenen fünf Interviewausschnitte dauern gerade einmal drei (!) Minuten. Und aus dem Interview mit Scarlett Johansson kommt man nicht einmal mehr mit dem Druck auf die "Menü"-Taste ins Menü. Abgeschlossen wird diese wirklich belangslose Extraausstattung von einer einminütigen Gallerie. Der Kunde soll also rund fünf Euro mehr zahlen, um eine zweite DVD mit wahnwitzigen zehn Minuten Extras uninteressanter Inhalte zu erstehen? Wirklich peinlich, denn dann hätte man lieber konsequent sein sollen und gar keine Extras und SE planen sollen. Zumal auf der ersten DVD noch ein bisschen Platz vorhanden gewesen wäre. |
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| Wertung: |
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(mangelhaft - ausreichend) |
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| Gestaltung: |
Das Menüdesign präsentiert sich ähnlich wie die technische Ausstattung des Films sehr spartanisch. Das animierte Hauptmenü ist in Weiß gehalten und zeigt optisch angepasste Ausschnitte aus dem Film, gepaart mit passender Musik, die sich in der gesamten Struktur wiederholt. Menüübergänge sind dabei genau so bewegt wie die Szenenauswahl, die sich ebenfalls sehr einfach präsentiert. |
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| Wertung: |
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(befriedigend) |
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| Bildtest: |
Die Bildqualität von "Match Point" ist gelungen, wenngleich sie weit von Perfektion entfernt ist. Es sind in jeder Hinsicht gute Ergebnisse zu bescheinigen, allerdings hätte man hier mit Feintuning sicher noch mehr herausholen können.
Kommen wir gleich zum größten Kritikpunkt des Transfers, nämlich das Schärfeniveau. Zwar wird meist ein angenehm scharfes Bild gezeigt, allerdings mangelt es stets an Details, sodass der Film überwiegend sogar etwas zu weich aussieht. Überzeugen kann hingegen der Kontrast, der sehr kräftig ist, helle Bildpartien aber nicht zu sehr überstrahlen lässt, bei dunklen Szenen aber fast zu dominantes Schwarz zeigt.
Farbtechnisch bekommt der Zuschauer überwiegend warme Farben zu Gesicht, die allesamt gut gesättigt sind. Große Kompressionsprobleme sind nicht auszumachen, allerdings sind vor allem in Bewegungen zum Teil dezente Rauschmuster zu erkennen. Ansonsten hält sich Rauschen in Grenzen, welches evtl. durch Rauschfilter beseitigt wurde, worauf sehr leichte Nachzieheffekte schließen lassen. |
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| Wertung: |
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(gut) |
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| Tontest: |
Zwar hat Paramount Deutschland die DVD mit "Dolby Digital 2.0 Stereo" angekündigt und diese Angaben sind auch immer noch auf der Website nachzulesen, doch dass 2.0 oder 5.1 nicht gleich Stereo bzw. Surroundsound zu bedeuten hat, zeigt bereits unser Review der englischen DVD.
Woody Allen ist sich treu geblieben und hat auch sein neuestes Werk "Match Point" nur in Dolby Digital Mono gedreht. Hierzulange wurde eben 2.0 Mono gewählt, sodass ein und derselbe Sound eben aus den beiden Front-Lautsprechern schallt. Wir ziehen allerdings den PL2x- bzw. DTS:Neo-Modus vor, der vor allem die Stimmen künstlich auf den Center legt, wodurch ein etwas natürlicheres Klangbild entsteht.
Der Film konzentriert sich sehr stark auf Dialoge und die Musik, die klanglich an sehr alte Tonfilme erinnert und dementsprechend rauscht und knistert. Aufgrund der veralteten Technik spielen Umgebungsgeräusche oder anderweitige Effekte gar keine Rolle, was aber auch nicht weiter tragisch ist, denn "Match Point" funktioniert wunderbar mit dieser spartanischen Ausstattung. Wir bleiben uns natürlich auch in diesem Falll treu und enthalten uns der Tonwertung aufgrund der Mono-Spur. |
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| Wertung: |
- |
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(keine Wertung) |
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| Gesamtwertung: |
"Match Point" ist ein erfrischender Woody Allen-Film und knüpft nicht unbedingt an frühere Werke an, denn hier bekommt man einen durchaus interessanten Mix aus Drama und Thriller geboten, der durch die erstklassigen Schauspieler brilliert. Dass Scarlett Johansson die Marylin Monroe der heutigen Zeit werden könnte erscheint durchaus plausibel und so bewies Woody Allen ein glückliches Händchen mit seiner Besetzung.
Die DVD-Wertung fällt vor allem dadurch so durchschnittlich aus, dass einem hier eine "2-Disc Special Edition" serviert wird, die in keiner Weise als solche anzuerkennen ist. Die Extras sind ein schlechter Scherz und der Ton, leider produktionstechnische bedingt, für heutige Zeiten hoffnungslos überholt. Der Film ist hingegen eine kleine Perle und so empfehlen wir den Kauf der 1-Disc Version. Hoffen wir, dass solch eine "Special Edition" ein Ausrutscher seitens Paramount war. Die Extra-DVD hätte es höchstens verdient als kleine Zugabe in einer Papphülle der Single-Edition beigelegt zu werden. |
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| Wertung: |
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(ausreichend - befriedigend) |
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Klaus
am 28.08.2006 |
| Bester Film des Jahres |
Wertung:  |
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Match Point vereint geschickt verschiedende Filmgenres. Er beginnt als pointenreiche Gesellschaftssatire, wechselt dann über zu einem prickelnden Beziehungsdrama um dann in einen hochspannenden Suspense-Thriller zu münden, wie ihn sogar Hitchock kaum besser drehen könnte. Das Ganze wird noch unterfüttert mit Querverweisen auf Dostojewskiis Meisterwerk "Schuld und Sühne" und wirklich interessanten Überlegungen darüber, wie abhängig unser Leben vom Faktor Glück ist. Match-Point ist zudem grandios gespielt und hervorragend inszeniert. Besser gehts nicht.
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