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28 Days later |
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Getestet von
Christian Bartsch |
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Weitere Informationen zur Disc:
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Cover |
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Cover-Rückseite |
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DVD-Menü |
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Photos |
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| Testequipment: |
Für den Test genutztes Equipment:
AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990
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| Inhalt: |
Bei einer Aktion militanter Tierschützer wird in London ein tödlicher, sich rasend schnell verbreitender Virus freigesetzt, der friedliche Menschen innerhalb von Sekunden in mörderische Bestien verwandelt.
28 Tage nach der Katastrophe machen sich vier Überlebende auf den Weg nach Manchester, wo eine kleine Armee-Einheit unter der Führung eines gewissen Henry angeblich Herr der Lage ist.
Der Trip durch das verwüstete Großbritannien erweist sich als überaus gefährlich. Doch auf der Militärbasis angekommen, müssen Jim, Selina, Hannah und Frank erkennen, dass das Schlimmste erst noch vor ihnen liegt... |
DVD-Review: |
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| Besonderheiten: |
Die Verleih-DVD wird von Fox als Plain-Vanilla Disc veröffentlicht und enthält daher überhaupt keine Extras. |
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| Wertung: |
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(ungenügend) |
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| Gestaltung: |
Wie schon bei anderen Leih-DVDs hat Fox auch dieser Scheibe nur ein sehr spartanisches Standardmenü spendiert, das jedoch zumindest farblich und durch einige eingestreute Grafiken an den Film angepasst wurde. Das Menü besteht ausschließlich aus Standgrafiken und wurde nicht animiert. |
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| Wertung: |
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(mangelhaft - ausreichend) |
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| Bildtest: |
"28 Days later" ist einer der wenigen Filme, die komplett auf Video gedreht wurden. Regisseur Danny Boyle verwendete jedoch nicht das zukunftsträchtige HDTV-Format, das bereits George Lucas für "Star Wars: Episode II" verwendete, sondern das im Consumer-Bereich mittlerweile etablierte DV-Format. Als Kamera wurde die bereits seit einigen Jahren erhältliche XL-1S von Canon verwendet. DV zeichnet sich durch eine für Privatanwendungen hervorragende Technik aus, die mittlerweile auch durchaus von diversen Sendeanstalten für Nachrichtenbeiträge eingesetzt wird. Durch die begrenzte Auflösung von maximal 720x576 Bildpunkten (D1 mit einem Pixelverhältnis von 1:1,067, was wieder effektiv die tatsächliche PAL-Auflösung von 768x576 Pixeln bei der Wiedergabe ergibt) ist das Bild bei weitem nicht so scharf, wie man es von einem auf echtem Film gedrehten Streifen gewohnt ist. Auch der Kontrast ist ungewöhnlich steil, was den, vom Regisseur gewollten, kalten Video-Look ergibt. Systembedingt neigen Videokameras bei nicht ausreichender Beleuchtung zu starkem Videorauschen, das von zugeschalteten Restlichtverstärkern nochmals verstärkt wird. Als weiteres Problem darf man die Kompression nicht außer Acht lassen, die DV-Kameras bereits bei der Aufnahme durchführen. Auch wenn die Kompression nicht so stark ist, wie das bei einer DVD verwendete MPEG2, so ist die Bildqualität doch bereits im "Rohzustand" mit Kompressionsfehlern vorbelastet. Bei so vielen negativen Faktoren kann das DVD Bild natürlich nicht mit einem Film konkurrieren, der noch mit analogem Material gedreht wurde. Das Bild der DVD zeigt den typischen Video-Look, gepaart mit starkem Rauschen, das von einem Rauschfilter reduziert wurde. Leider greift die Rauschreduktion auch immer wieder ins Nutzsignal ein, was zu "schwimmenden" Bildteilen vor starrem Hintergrund führt. Die Schärfe ist für eine Videoaufnahme sicherlich gut, fällt aber im Vergleich zu anderen Scheiben merklich ab. Die Farben sind den ganzen Film über durch die verwendete Farbkorrektur in Richtung Grau und Grün verschoben, was dem Bild zusätzlich eine sehr dreckige Note verleiht. Die Kompression hat spürbar mit dem Material zu kämpfen, was daran liegen dürfte, dass die DVD von einem Filmmaster erstellt wurde, das zuvor von einem DV-Master erzeugt wurde. Vereinzelt wird auch unschöne Blockbildung sichtbar.
Das Bild unterstützt die düstere Zukunftsversion von "28 Days later" perfekt, wirkt aber an sich sehr ungastlich und macht es schwer, die DVD angemessen zu bewerten. |
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| Wertung: |
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(ausreichend) |
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| Tontest: |
Die DVD enthält sowohl den englischen Originalton, als auch eine ganz nett gewordene Synchronfassung. Während bidirektionale Effektgewitter so gut wie gar nicht stattfinden ist es vor allen Dingen die tolle Dynamik, die diesen Film zu einem Erlebnis macht. Unser Testteam musste mindestens an einer Stelle hektisch zur Fernbedienung greifen, um das plötzlich auftretende Effektgewitter zu bändigen und weitere Beruhigungsmaßnahmen einzuleiten. Wer hellhörige Nachbarn hat, sollte gewarnt sein und die Durchschnittslautstärke zu Beginn des Films eher ein wenig niedriger einstellen. Die Mischung ist über weite Bereiche als durchschnittlich zu bezeichnen. Auf der Haben-Seite kann der Film noch die thematisch gut passende Musikuntermalung für sich geltend machen. Klanglich gibt es nichts zu bemängeln, wenngleich der Subwoofer nicht ganz bis zu seiner wahren Höchstform gefordert wird. |
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| Wertung: |
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(gut) |
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| Gesamtwertung: |
"28 Days later" ist ein harter Science-Fiction-Streifen, der eindeutige Grundzüge des Zombie-Genres mit fataler Endzeit-Stimmung verbindet. Die Leih-DVD erscheint als Plain-Vanilla Auflage ohne jegliche Extras und enthält wirklich nur den Film. Erst einen Monat später erscheint die Kauf-Variante, die, wie wir hoffen, etliche geschnittene Szenen, und das alternative Ende enthalten wird. Technisch gesehen sollte man sich beim Bild nicht zu viel erhoffen, es ist jedoch erstaunlich, wie gut Videoaufnahmen mit Consumerequipment aussehen können. Ein echtes Highlight ist die Tonspur, die überraschend viele Höhepunkte zu bieten hat. |
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| Wertung: |
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(ausreichend) |
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Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:
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Christian Bartsch
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Beim ersten Anschauen fand ich den Film etwas fad, ja sogar langweilig. Erst beim zweiten Durchlauf wurden mir dann einige Details klarer und ich war beendruckt von den vielen Szenen, in denen in der Großstadt kein einziger Mensch zu sehen ist. Die Optik hat mir als gebranntes Kind überhaupt nicht gefallen. Man kennt diesen Look nur zu gut von eigenen Videoaufnahmen und versucht stets, davon wegzukommen. Auch "28 Days later" hat mit dem Problem zu kämpfen. Video sieht halt doch immer wieder ein wenig amateurhaft aus.
Sieht man diesen Film nicht als Zombie-Streifen, sondern als böse Endzeitvision, so ist es höchstens das Ende, was ein wenig unkonventionell ist, und in meinen Augen nicht ganz zum Rest passt.
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Wertung: | 
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| (befriedigend - gut) | |
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Filmkritiken
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