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   22.03.2004 - Rubrik: DVD Special  
  Special: "Last Samurai" - Details, Cast, Crew
 
 

Die einen nennen es das "Shogun" der Neuzeit, die anderen finden, "Last Samurai" ist ein großes Epos, das dem allgemeinen Asien-Trend darüber hinaus noch hundertprozentig treu ist - ein Epos, das für vier Oscars nominiert wurde und mit tollen Bildern sowie guter Leistung von Cast und Crew glänzt. Warner Brothers Home Video veröffentlicht den monumentalen Film bereits am 7. Mai 2004 als 2-DVD-Set mit sehr viel Bonusmaterial. Schön ist auch, dass der Trend offenbar dahin geht, dass die DVDs nicht mehr unbedingt erst ein halbes Jahr nach dem Kinostart herausgebracht werden dürfen - so verkürzt sich die Wartzezeit, und im heimischen Kino ist es ja eh viel gemütlicher.

Im Folgenden erfahrt ihr nochmals alle Details zu "Last Samurai" sowie einige Infos über die Mitspielenden und Mitwirkenden.

Originaltitel: The Last Samurai
Anbieter: Warner Brothers Home Video
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Action-Drama
Laufzeit:
ca. 148 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Bild: 2,40:1 (Widescreen anamorph)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Hebräisch, Arabisch, Griechisch, Englisch + Deutsch für Hörgeschädigte

Bonusmaterial:


Disc 1:
Kinofilm
Kommentar von Edward Zwick

Disc 2:
Tom Cruise - Das Tagebuch eines Kriegers
Original-Produktionstagebuch des Regisseurs Edward Zwick
Wie ein Epos entsteht: Ein Gespräch zwischen Edward Zwick und Tom Cruise
Geschichte vs. Hollywood: Last Samurai
Eine Welt im Detail: Produktions-Design mit Lilly Kilvert
Seide und Harnische: Kostüm-Design mi Ngila Dickson
Die Grundausbildung der Kaiserlichen Armee
Vom Soldaten zum Samurai: Die Waffen
Bushido: Der Weg des Kriegers
Nicht verwendete Szenen
Japan Premiere
USA-Kinotrailer

Die Hauptdarsteller

Tom Cruise - Captain Nathan Algren
Seine erste Hauptrolle spielte Cruise in dem von der Kritik gefeierten "Taps" (Die Kadetten von Bunker Hill, 1981). Das war das Sprungbrett zu einer außergewöhnlichen und einzigartigen Karriere. Aktuell war er als "Pre-cog"-Spezialist John Anderton in Steven Spielbergs futuristischem Thriller "Minority Report" (Minority Report) zu sehen, dem neuesten Höhepunkt in einer umfangreiche Reihe mitreißender, innovativer und höchst unterschiedlicher Filme. Er hat mit etlichen der berühmtesten Filmemacher und Darsteller der Unterhaltungsbranche zusammengearbeitet: Neben Dustin Hoffman spielte er die Hauptrolle in Barry Levinsons Oscar-Sieger "Rain Man" (Rain Man), neben Paul Newman in Martin Scorseses "The Color of Money" (Die Farbe des Geldes), in Oliver Stones "Born on the Fourth of July" (Geboren am 4. Juli), in Cameron Crowes "Jerry Maguire" (Jerry Maguire – Spiel des Lebens) und "Vanilla Sky" (Vanilla Sky), in Ron Howards "Far and Away" (In einem fernen Land), in Sydney Pollacks "The Firm" (Die Firma) und in Neil Jordans "Interview With the Vampire" (Interview mit einem Vampir), um nur einige zu nennen. 1983 begeisterte er das Publikum mit seiner bravourösen Leistung in "Risky Business" (Lockere Geschäfte), die ihm seine erste Nominierung für den Golden Globe einbrachte. Anschließend verkörperte er einen der berühmtesten Filmhelden überhaupt, den tollkühnen Kampfpiloten Maverick in "Top Gun" (Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel), dem größten Kassenhit von 1986. Für seine Darstellung des Vietnam-Veteranen Ron Kovic in Oliver Stones verstörendem "Geboren am 4. Juli" erhielt Cruise 1989 seine erste Oscar-Nominierung, und er gewann den Golden Globe als Bester Darsteller. 1992 folgten weitere Lobeshymnen und die dritte Golden-Globe-Nominierung für seine Darstellung in Rob Reiners "Eine Frage der Ehre", in dem auch Jack Nicholson und Demi Moore mitwirkten. 1996 wurde Cruise mit "Jerry Maguire" für den Oscar nominiert, und er gewann den Golden Globe als Bester Darsteller. 1999 überzeugte Cruise mit seinem Auftritt in P.T. Andersons Ensemble-Drama "Magnolia" (Magnolia) die Kritiker und Zuschauer gleichermaßen. Diese mitreißende Leistung brachte ihm seine dritte Oscar-Nominierung und seinen dritten Golden Globe ein, diesmal als Bester Nebendarsteller. Im selben Jahr wirkte er in Stanley Kubricks letztem Film mit, dem Psycho-Thriller "Eyes Wide Shut" (Eyes Wide Shut). Derzeit arbeitet Cruise an "Collateral" unter der Regie von Michael Mann. Als Beleg für seinen Erfolg bei Publikum und Kritikern hat Cruise zahlreiche Preise, Ehrungen und Nominierungen erhalten, darunter bei den Blockbuster Entertainment Awards, von der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA), der Chicago Film Critics Association (Vereinigung der Filmkritiker in Chicago), den Golden Satellite Awards, dem National Board of Review (Pendant zur FSK), den People´s Choice Awards, der Screen Actors Guild (Gewerkschaft der Filmschauspieler) und den The Kids´ Choice Awards. 1987 würdigte man Cruise auf der ShoWest Convention (Kongress der US-Kinobetreiber) als Kassenstar des Jahres, und 1990 zeichnete ihn das American Cinema mit dem Preis für hervorragende Leistungen aus. 1994 ehrte ihn die Harvard University als "Hasty Pudding"-Mann des Jahres, 1996 erhielt er den Preis der renommierten American Cinematheque. 1998 zeichnete die Artists Rights Foundation (Stiftung für Künstlerrechte) Tom Cruise mit dem John Huston Award aus und würdigte damit sein Engagement für den Schutz der Eigenständigkeit künstlerischer Schaffensprozesse. Auch als erfolgreicher Produzent hat Cruise sich profiliert. 1993 gründete er mit Paula Wagner die Cruise/Wagner Productions, die sich schnell als eine führende Produktionsfirma etablierte und dafür bekannt ist, junge Talente zu fördern. Als erster Film unter dem Cruise/Wagner-Label kam 1996 der weltweite Superhit "Mission: Impossible" (Mission: Impossible) in die Kinos. Im selben Jahr arbeiteten Cruise/Wagner mit Cameron Crowe am preisgekrönten "Jerry Maguire" zusammen. 1997 würdigte die Producers Guild of America (Gewerkschaft der US-Produzenten) Cruise/Wagner mit dem Nova Award als Produzenten mit dem größten Zukunftspotential im Kinofilmbereich. Im Jahr darauf produzierten Cruise/Wagner den von der Kritik hoch gelobten Film über den Läufer Steve Prefontaine, "Without Limits" (Grenzenlos) – das Drehbuch lieferte Robert Towne, der für sein Skript "Chinatown" (Chinatown) den Oscar gewonnen hat. Beim Cruise/Wagner-Hit-Sequel "Mission: Impossible 2" (Mission: Impossible 2, 2000) war Cruise wieder als Agent Ethan Hunt und als Produzent im Einsatz. Mit "Mission: Impossible 2" schufen Cruise/Wagner eine der erfolgreichsten Filmserien der Filmgeschichte –Umsatz über eine Milliarde Dollar. Die Firma produzierte auch den erfolgreichen Thriller "The Others" (The Others), bei dem Cruise als Executive Producer erstmals mit Regisseur Alejandro Amenábar zusammenarbeitete. Der Name Amenábar fiel Cruise erstmals auf, als er dessen spanischen Liebesthriller "Abre Los Ojos" (Virtual Nightmare – Open Your Eyes; auch: Mach die Augen auf) sah. Cruise/Wagner sicherten sich eine Option auf den Stoff, aus dem schließlich Cameron Crowes "Vanilla Sky" entstand, bei dem Cruise wieder die Hauptrolle und die Produktion übernahm. Aktuell betreute er Billy Rays Drama "Shattered Glass" als Executive Producer. Der Film lief auf den Festivals in Telluride und Toronto; uraufgeführt wurde er auf dem Hollywood Film Festival. Bei Cruise/Wagner wird derzeit Cameron Crowes neues Drama "Elizabethtown" sowie der dritte Teil von "Mission: Impossible" vorbereitet – die Regie übernimmt Joe Carnahan.

Timothy Spall - Simon Graham
Aktuell war Spall in Douglas McGraths Filmfassung des Charles-Dickens-Klassikers "Nicholas Nickleby" zu sehen. Als Stammschauspieler von Mike Leigh arbeitete er kürzlich in "All or Nothing" (All or Nothing) zum sechsten Mal mit dem Regisseur zusammen. Seine weiteren Mike-Leigh-Titel sind unter anderem das Theaterstück "Smelling Like a Rat", der BBC-Film "Home Sweet Home", "Secrets and Lies" (Lügen und Geheimnisse), mit dem Spall für den British Academy Award (BAFTA) und den Preis der Londoner Filmkritiker nominiert wurde, und die von der Kritik gefeierte Filmbiografie der Impresarios Gilbert & Sullivan, "Topsy Turvy" (Topsy Turvy – Auf den Kopf gestellt). Demnächst ist er in "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" (Harry Potter und der Gefangene von Askaban) zu sehen, der derzeit gedreht wird und 2004 in die Kinos kommt. Zu Spalls zahlreichen Filmauftritten gehören Kenneth Branaghs Musical-Fassung von "Love´s Labours Lost" (Verlorene Liebesmüh’) und Branaghs "Hamlet" (Hamlet), Franc Roddams "Quadrophenia" (Quadrophenia), Clint Eastwoods "White Hunter, Black Heart" (Weißer Jäger, schwarzes Herz), Bernardo Bertoluccis "The Sheltering Sky" (Der Himmel über der Wüste), Roland Joffes "Vatel" (Vatel), Stephen Hereks "Rock Star" (Rock Star), Cameron Crowes "Vanilla Sky" (Vanilla Sky; Spalls erste Zusammenarbeit mit Tom Cruise) und Brian Gibsons "Still Crazy" (Still Crazy) über das Wiedersehen der Mitglieder einer Band aus den 70er-Jahren, in der auch Spalls "Last Samurai"-Kollege Billy Connolly auftritt. Als Sprecher war er in dem Animationsfilm "Chicken Run" (Chicken Run – Hennen rennen) zu hören. Mit seiner Rolle als Mr. Venus in der von der Kritik gefeierten BBC-Verfilmung von Charles Dickens’ Roman „Our Mutual Friend“ wurde Spall in der Kategorie Bester Darsteller für den BAFTA nominiert. Im britischen Fernsehen spielte er auch den Barry in der beliebten Serie "Auf Wiedersehen, Pet" und in "Outside Edge". Weitere aktuelle TV-Auftritte: Stephen Poliakoffs "Shooting the Past", Danny Boyles "Vacuuming Completely Nude in Paradise" (Splitternackt staubsaugen im Paradies), der Spall eine BAFTA-Nominierung einbrachte, und die Neuauflage von "Auf Wiedersehen, Pet". Mit dem Ensemble der Royal Shakespeare Company ist Spall häufig auf der Bühne zu sehen gewesen, darunter in "The Merry Wives of Windsor" (Die lustigen Weiber von Windsor), "Nicholas Nickleby" und "Knight and the Burning Pestle". Im Royal National Theatre trat er unter anderem in "St. Joan" (Die heilige Johanna), "Le Bourgeois Gentilhomme" (Der Bürger als Edelmann) und Robert LePages Inszenierung von "A Midsummer Night´s Dream" (Ein Sommernachtstraum) auf.

Ken Watanabe - Katsumoto
Watanabe begann seine Laufbahn auf der Bühne im Madoka-Ensemble in Tokio. In diesem Ensemble wurde er ausgewählt, um die Heldenrolle in dem von Yukio Ninagawa inszenierten Stück "Shimodani Mannen-cho Monogatari" zu spielen. Mit seinem Auftritt machte er sich bei Kritik und Publikum einen Namen. 1982 gab er sein TV-Debüt mit "Michinaru Hanran" [Unbekannte Rebellion]. 1987 ermöglichte ihm die Samurai-Serie "Dokuganryu Masamune" des Senders NHK eine majestätisch-mitreißende Rolle. Es folgten vielgepriesene Auftritte in historischen TV-Dramen wie "Oda Nobunaga", "Chushingura" und im Kinofilm "Bakumatsu Junjyo Den". Mit seinen umfassenden Fähigkeiten brillierte Watanabe auch in "Ikebukuro West Gate Park", "Anata ga Hoshii" [Ich will dich] für den Bildschirm und im Kinobereich "Space Travelers", "Oboreru Sakana" [Ertrinkende Fische] und "The Sun Rises Again". Im Februar 2003 war Watanabe in "Shin Jinginaki Tatakai/Bosatsu" [Kampf ohne Loyalität/Mord] zu sehen, einer Neufassung der beliebten Yakuza-Kinoserie. Sein neuestes Kinoprojekt heißt "T.R.Y.".

Billy Connolly - Zebulon Gant
Connolly war aktuell neben Michelle Pfeiffer, Robin Wright Penn und Renée Zellweger in dem gefeierten Drama "White Oleander" (Weißer Oleander) zu sehen. Er ist zwar vor allem als Komiker bekannt geworden, hat sich aber auch als beeindruckender Darsteller in dramatischen Rollen etabliert, vor allem neben Dame Judi Dench in dem hoch gelobten "Mrs. Brown" (Ihre Majestät Mrs. Brown). Der gebürtige Schotte spielte kürzlich in der Independent-Produktion "Who is Cletis Tout?" und in Richard Donners abenteuerlicher Zeitreise "Timeline" (Timeline) mit. Als Standup-Komiker ist Connolly auf internationalen Bühnen aufgetreten, und zu seinen vielen Filmen zählen Troy Duffys "The Boondock Saints" (Der blutige Pfad Gottes), Stephen Metcalfes "Beautiful Joe" (Beautiful Joe), Barry Levinsons "An Everlasting Piece" (Mit oder ohne – Was Männer haben sollten) und Stanley Tuccis "The Impostors" (The Impostors) sowie "Absolution" (Absolution) mit Richard Burton, "Bullshot" (Ein tollkühner Himmelhund), "Water" (Wasser – der Film) mit Michael Caine, "Crossing the Line" (Big Man) mit Liam Neeson und die gefeierte BBC-Produktion "Down Among the Big Boys". Außerdem wirkte er in der Muppet-Version von "Treasure Island" (Muppets – Die Schatzinsel) mit und übernahm in dem BBC-Drama "The Life and Crimes of Deacon Brodie" die Hauptrolle. Connollys Stimme war in dem Zeichentrickfilm "Pocohantas" (Pocahontas) zu hören. Das amerikanische Publikum kennt Connolly aus der erfolgreichen TV-Serie "Head of the Class" (Ganz große Klasse), wodurch er seine eigene Serie "Billy" bekam. Er ist auch in der Sitcom "Pearl" (Eine Hausfrau zum Knutschen) neben Rhea Perlman aufgetreten. Für HBO und BBC wirkte er in Comedy-Specials mit, außerdem ist er mit seinen berühmten "World Tour"-Programmen aufgetreten, unter anderem in Australien, Irland, Wales, England und Schottland (eine sechsteilige Serie über die Reise durch seine geliebte Heimat). Außerdem war er in "The Bigger Picture" zu sehen, einer Serie über schottische Kunst. Auf der Bühne spielte er in "Androcles and the Lion" (Androkles und der Löwe), in der schottischen Operninszenierung "Die Fledermaus" sowie in seinem eigenen Stück "The Red Runner", das während des Edinburgh Festivals vor ausverkauftem Haus lief. Er begann seine Karriere als Musiker, ging mit Gerry Rafferty und der Folk-Band The Humblebums auf Tournee und machte sich mit seinen komischen Einführungen und Faxen beim Publikum einen Namen. Sein erstes Solo-Konzert gab er 1971, aus dem "The Great Northern Welly Boot Show" entstand, eine Mischung aus Musik und Talk, die ein großes Echo hervorrief. Bald veröffentlichte er ein Doppelalbum und die Platz-eins-Hitsingle "D.I.V.O.R.C.E.". Seitdem hat er zahlreiche erfolgreiche Comedy-CDs auf den Markt gebracht und auch etliche Comedy-Bücher veröffentlicht. Im Juli 2001 wurde Connolly die Ehrendoktorwürde der University of Glasgow verliehen.

Tony Goldwyn - Col. Bagley
Goldwyn hat sich sowohl als Regisseur als auch mit seinen Auftritten als Schauspieler einen guten Namen gemacht. Nach Abschluss der Dreharbeiten zu "The Last Samurai" (Last Samurai) begann er mit seiner dritten Regiearbeit, "The Betty Ann Waters Story". Dabei arbeitet er wieder mit Drehbuchautorin Pamela Grey zusammen, die auch sein von der Kritik gepriesenes Regiedebüt "A Walk on the Moon" geschrieben hat. Die Hauptrollen spielten Diane Lane, Viggo Mortensen, Liev Schreiber und Anna Paquin. Darauf inszenierte Goldwyn "Someone Like You" (Männerzirkus) mit Ashley Judd, Hugh Jackman und Greg Kinnear. Als Darsteller spielte er aktuell die Titelrolle in "Joshua" mit F. Murray Abraham und Giancarlo Giannini, in "An American Rhapsody" mit Nastassja Kinski und in "Abandon", dem Regiedebüt des Oscar-preisgekrönten Drehbuchautors Stephen Gaghan. Weitere Filme: "Bounce" (Bounce – Eine Chance für die Liebe), "The 6th Day" (The 6th Day), die Stimme des Titelhelden in dem Zeichentrickfilm "Tarzan" (Tarzan), "Kiss the Girls" (…denn zum Küssen sind sie da) und die Kinofassung des preisgekrönten Stücks "The Substance of Fire" von Jon Robin Baitz. Seine jüngste Rolle übernimmt er in dem Drama "Kill Switch". Sein Kinodebüt gab Goldwyn in Luis Mandokis "Gaby: A True Story" (Gaby – Eine wahre Geschichte), und international bekannt wurde er als Bösewicht in "Ghost" (Ghost – Nachricht von Sam). Einen weiteren berühmten Schurken spielte er in Alan J. Pakulas "The Pelican Brief" (Die Akte) mit Julia Roberts und Denzel Washington. Zu seinen Fernsehauftritten zählen die gefeierte HBO-Miniserie "From the Earth to the Moon" (From the Earth to the Moon), in der er Neil Armstrong darstellt, "Song of the Lark" im Rahmen der American Masters Series auf PBS, der Hallmark-Fernsehfilm "The Boys Next Door" mit Nathan Lane und Mare Winningham, der HBO-Film "Truman" (Truman – Der Mann, der Geschichte schrieb) und die NBC-Miniserie "A Woman of Independent Means" (Wechselspiel des Lebens) mit Sally Field. Auf der Bühne spielte Goldwyn in der Broadway-Wiederaufführung von Philip Barrys "Holiday" am Circle in the Square Theatre, in Craig Lucas´ "The Dying Gaul" am Vineyard Theatre in New York und in Teresa Rebecks Hitkomödie "Spike Heels" mit Kevin Bacon am Theatre Second Stage. Den Obie gewann er für seine Leistung in dem Off-Broadway-Hit "The Sum of Us". Mehrere Spielzeiten lang ist er auf dem Williamstown Theatre Festival aufgetreten, unter anderem in William Inges "Picnic" (Picknick) mit Gwyneth Paltrow und Blythe Danner, in "Carthaginians" des irischen Bühnenautors Frank McGuinness und als Titelheld in "Tom Jones". Sein New Yorker Debüt gab er 1985 mit "Digby" im Manhattan Theatre Club.

Hiroyuki Sanada - Ujio
Sein Kinodebüt gab Sanada bereits mit fünf Jahren. Als 13-Jähriger nahm er sein Karatetraining auf, er lernte reiten und studierte die traditionellen japanischen Tänze. Er absolvierte die Nihon-Kunsthochschule und trat dann in dem historischen Actionfilm "Shogun´s Ninja" auf. Einen Namen machte er sich, weil er auch seine Stunts selbst ausführte. Durch seine bahnbrechende Leistung in "Mahjong Horoki" (1984) stieg er zum Star auf. Seitdem hat er in vielen Bühnenstücken und über 50 Kinofilmen mitgewirkt, darunter "Bokura ha minna ikiteiru" [Wir sind nicht allein], "Sharaku" (im Wettbewerb des Cannes-Film-Festivals 1995), der "Ring"-Serie (Ring – Das Original), "Mayonaka made" [Gegen Mitternacht] und "Sukeroku". Hauptrollen übernahm Sanada in etlichen Bühnenstücken, darunter "Romeo and Juliet" (Romeo und Julia), "Big River" (mit Ron Richardson), "Little Shop of Horrors", "Hamlet" (Hamlet) und "The Orchestra Pit". 1999 war er der erste japanische Darsteller, der mit der britischen Royal Shakespeare Company auftrat, und zwar als Narr in "King Lear" (König Lear) mit Sir Nigel Hawthorne. Für diese Leistung wurde er von der Königin mit einer hohen Ehrung gewürdigt, und zwar mit dem Orden Member of the Order of the British Empire (MBE). 2002 übernahm Sanada eine Schlüsselrolle in "Tasogare Seibei" [The Twilight Samurai], die ihm viele bedeutende japanische Filmpreise einbrachte, darunter auch den japanischen Akademiepreis als Bester Darsteller. Der Film lief 2003 im Wettbewerb der Berlinale.

Koyuki - Taka
Koyuki zählt inzwischen zu den wichtigsten japanischen Schauspielerinnen. Sie begann ihre Laufbahn als Model, nachdem sie an einem Wettbewerb des Magazins Non-No teilgenommen hatte. Der brachte ihr einen exklusiven Model-Vertrag bei dieser Zeitschrift ein. 1997 wurde sie dann Profi-Model. Nach vielen Aufträgen für Magazine und auf dem Laufsteg begann sie ihre Schauspielkarriere in dem TV-Film "Koi ha aserazu" [Auf die Liebe muss man geduldig warten], der ihr begeisterte Reaktionen einbrachte. Es folgten weitere Fernsehfilme: "Beautiful Life", "Antique – Seiyo kotto yogashiten" [Das alte europäische Konditorgeschäft], "Tentai kansoku" [Kosmische Beobachtung] und "Kimi wa petto" [Du bist mein Kuscheltier]. Koyuki wirkte auch in den Filmen "Kairo" [Rundreise], "Keizoku" und "Laundry" mit. Eine wichtige Rolle übernimmt sie in dem kommenden Film "Spy Zoluge" von Masahiro Shinoda.

Shichinosuke Nakamura - der Kaiser
Nakamura zählt zu den vielversprechenden jungen Talenten des Kabuki-Theaters im 21. Jahrhundert. Er ist der zweite Sohn von Kankuro Nakamura V. und der jüngere Bruder von Kantaro Nakamura II., beides berühmte Kabuki-Darsteller. Sein Bühnendebüt gab er 1986 auf mehreren Festivals in dem Stück "Ori" [Käfig]. Im Januar darauf änderte er seinen Namen in Shichinosuke Nakamura II. und debütierte am Kabuki-za (Kabuki-Theater in Tokio) mit der Rolle des Momotaro in "Kadonde Futari Momotaro". Zu seinen zahlreichen Auftritten auf Kabuki-Bühnen zählen "Odorizuru Setsugetsuka" [Kranichtanz], "Renjishi" [Löwentanz] und "Yoshitsune Senbonzakura" [Yoshitsune und die 1000 Kirschbäume]. Er ist auch an zahlreichen internationalen Theatern aufgetreten. 1994 war er in dem modernen Stück "Sukapan" zu sehen. Er wirkte außerdem in den NHK-TV-Serien "Shingen Takeda" (als Shingens ältester Sohn Taro) und "Genroku Ryoran" (als Chikara Oishi) mit.
Im März 2002 machte Nakamura seinen Schulabschluss. "The Last Samurai" (Last Samurai) ist sein Kinodebüt.

Shun Sugata - Nakao
Sugata arbeitete als Statist für die Produktionsfirma Toei, als er von Hiroshige Shundo entdeckt wurde, dem Schöpfer der beliebten Ninkyo-Filme. Damals wählte er den Künstlernamen Shun Sugata. Sugata kann einen eiskalten Yakuza (japanischen Gangster) ebenso überzeugend darstellen wir komische Rollen. Aktuell wirkte er in Quentin Tarantinos neuem Film "Kill Bill" (Kill Bill) mit. Weitere Filme: "Abunai Keiji" [Gefährlicher Cop], "Ningen Gokaku" (Als Mensch zugelassen), "Tomie replay", [Tomie wiederholt], "Gohatto" [Tabu], "Kairo" [Rundreise], "Koroshiya" [Mörder], "Mumondai 2" [Kein Problem 2], "Aah, Kireta Keiji V" [Ein ungeduldiger Cop], "Onihei Hanka Cho" [Onihei-Detektivgeschichten] und "OUT". Er ist auch auf japanischen Bühnen aufgetreten, und zwar mit den Ensembles Jokyo Gekijyo und Tokyo Kandenchi.

Seizo Fukumoto - der schweigende Samurai
Fukumoto begann seine Filmkarriere als 16-Jähriger bei der Produktionsfirma Toei im Filmstudio Kyoto. Er sammelte als Statist und Stuntman Erfahrungen und gab sein Filmdebüt 1959 in "Kurama Tengu". Seitdem gilt er als einer der führenden Kirareyaku-Darsteller (ein Samurai, der meist vom Helden durchbohrt wird und stirbt). Seine Autobiografie trägt den passenden Titel: "Irgendwo passt immer jemand auf mich auf – Japans bester Kirareyaku". Fukumoto spielte in Filmen wie "Shin Jinginaki Tatakai-Kumicho no Kubi" [Kampf ohne Loyalität – Der Kopf des Bandenführers], die aktualisierte Version der beliebten Yakuza (japanische Mafia)-Filmserie "Ryusei Ichizoku no Inbo" [Verschwörung, angezettelt von der Ryusei-Familie], „Iga Ninpo Cho“ [Geschichte der Kunst Iga Ninja], "Gokudo no Tsumatachi" [Gangster-Bräute], "Toy" und "Red Shadow Akakage". Zu seinen Fernsehproduktionen zählen "Echizen Ooka", "Samurai Momotaro Heiji Zenigata", "Abarenbo Shogun" [Brutaler Shogun] und "Sanbiki ga Kiru" [Drei Samurai, von einem Schwert getroffen].

Masato Harada - Omura

Harada war schon als Kind ein großer Kinofan – er wollte Regisseur werden. Während seines Studiums in London schrieb er 1972 eine Kritik zu "The Last Picture Show" (Die letzte Vorstellung), die von der Zeitschrift Kinema Jumpo gedruckt wurde. So begann seine Karriere als Filmkritiker – eine Zeit lang verbrachte er in dieser Funktion auch in Los Angeles. 1979 kehrte er nach Japan zurück und inszenierte seinen ersten, halb-autobiografischen Film "Saraba Eiga no Tomoyo" [Abschied vom meinem Filmfreund – Spätsommer], der auch unter dem Titel "Goodbye Flickmania" bekannt wurde. Seine Regiearbeit "Kamikaze Taxi" kam auf dem Filmfestival von Valenciennes in die Endausscheidung für den Grand Prix. Mit dem kontrovers diskutierten, preisgekrönten Hit "Bounce ko gals" machte Harada sich international einen Namen – der Film wird in den USA von Media Blaster verliehen. Es folgten unter anderem der Kassenknüller "Jubaku: Spellbound", der 2000 viele der wichtigsten japanischen Filmpreise einheimste, "Rowing Through" (auch: The Amateurs), eine Gemeinschaftsarbeit amerikanischer, kanadischer und japanischer Filmemacher, "Inugami" [Hundegott], der im Wettbewerb der Berlinale lief, und "Totsunyuseyo! Asama sanso jiken" (auch: The Choice of Hercules). Harada produziert, schreibt und inszeniert seine Filme selbst, und als Teil seiner abwechslungsreichen Karriere unterhielt er auch enge persönliche Beziehungen zu den Filmemachern Howard Hawks und Stanley Kubrick. Sein aktueller Produzentenpartner ist Masato Hara, der auch Filme von Akira Kurosawa produziert hat.

Shin Koyamada - Nobutada

Schon als kleiner Junge begeisterte sich Koyamada für Action-Filme aus Amerika und Hongkong – er träumte davon, selbst Action-Star zu werden. Obwohl seine Familie und Freunde nichts davon hielten, wollte er seinen Traum möglichst schnell wahr machen – all seine Kraft investierte er in Gymnastik, Leichtathletik, Langstrecken-Fahrradrennen und Schwimmen. Mit 16 Jahren begann er seine Karate-Ausbildung – innerhalb von zwei Jahren trug er den Schwarzen Gürtel, er konnte nun als Karate-Meister selbst Unterricht geben. Mit 18 reiste er nach Los Angeles, besorgte sich ein Studentenvisum, lernte Englisch und schrieb sich 2000 an der Performing Arts Academy des Theatre of Arts ein. Ein Jahr später choreografierte er für eine Aufführung von "Coriolanus" (Coriolanus) im Knightsbridge-Theater in Los Angeles die Martial-Arts-Kampfszenen, in denen er auch selbst mitwirkte. Außerdem spielte er in einer Episode der Kinder-Action-Serie „Power Rangers“ (Power Rangers) mit. Kung Fu trainierte er in der Harmonious Fist Chinese Athletic Association und anderen Institutionen, um dann innerhalb von fünf Monaten an sechs nationalen Martial-Arts-Wettkämpfen teilzunehmen: Fünfmal gewann er den ersten Preis, nur einmal musste er sich mit Platz zwei zufrieden geben. Koyamada trainiert auch weiterhin mit mehreren Meistern, darunter auch mit einigen führenden Stunt-Coordinators der Filmbranche. Ohne Agent oder Manager folgte Koyamada dem Weg seiner großen Vorbilder, Ikonen wie Bruce Lee und Jackie Chan, er bot sich über eine Internet-Casting-Site für verschiedene Projekte an und ergatterte seine erste Filmrolle in "The Last Samurai" (Last Samurai). Während der Dreharbeiten meisterte Koyamada zusätzlich auch noch Kyudo (das japanische Bogenschießen).

Die Crew

Regie:
Edward Zwick
Drehbuch:
John Logan, Edward Zwick, Marshall Herskovitz
Story: John Logan
Produktion: Marshall Herskovitz, Edward Zwick
Produktion: Tom Cruise, Paula Wagner
Produktion: Scott Kroopf, Tom Engelman
Kamera: John Toll, A.S.C.
Schnitt: Steven Rosenblum, A.C.E., Victor Dubois
Kostüme: Ngila Dickson
Musik: Hans Zimmer

   
Quelle: Warner Brothers Home Video / Digital-Movie.de (rp)
   
  Links zum Artikel:
  Special: "Last Samurai" - Inhalt, Bilder
  Special: "Last Samurai" - Japan, 1870
  Special: "Last Samurai" - Macher, Träume
  www.lastsamurai.de
 

    
 

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