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   06.03.2007 - Rubrik: Details  
  Clint Eastwoods "Flags of our Fathers" auf DVD
 
 

"Flags of our Fathers" ist zusammen mit dem derzeit im Kino laufenden "Letters from Iwo Jima" das neue Meisterwerk des Altmeisters Clint Eastwood. Warner veröffentlicht ersteren im Juni. Als Bonusmaterial ist bis jetzt lediglich eine Einleitung vom Regisseur bekannt.

Originaltitel: Flags of our Fathers
Anbieter: Warner Brothers Home Video
Im Handel ab: 22.06.2007
Land / Jahr: USA 2006
Regie: Clint Eastwood
Darsteller: Ryan Phillipe, Jesse Bradford, Adam Beach, John Benjamin Hickey, Barry Pepper
Genre: Kriegsfilm, Drama
Laufzeit: ca. 126 Minuten
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Bild: 16:9 Widescreen (2,40:1)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch
Bonusmaterial:
Einleitung: von Clint Eastwood

Inhalt:
Dieses Foto aus dem Pazifikkrieg hat sich uns unauslöschlich eingeprägt – ein kurzer Augenblick, auf Film verewigt: Fünf Marines und ein Navy-Sanitäter hissen die US-Fahne auf dem Mount Suribachi nach Tagen heftiger Kämpfe um die japanische Garnison Iwo Jima, eine einsame Insel mit schwarzen Sandstränden und Schwefelhöhlen. Für die Soldaten, die auf dem Bild zu sehen sind, ist das Hissen der Fahne nur eine Formalität während der zermürbenden Schlacht. Doch für die Daheimgebliebenen verwandelt sich das Foto der Männer, die wortlos gemeinsam anpacken, um sich gegen die ungeheure Übermacht zu behaupten, sofort zum Inbegriff von Heldentum. Es fasziniert die amerikanische Öffentlichkeit, die nach jedem Strohhalm der Hoffnung greift, weil der Krieg anscheinend niemals enden will. Mütter können wieder darauf vertrauen, dass ihre Söhne heil nach Hause kommen, und die Trauernden haben jetzt etwas, an das sie glauben können, auch wenn ihre Söhne nie zurückkehren. Da das Foto diesen Gefühlsüberschwang auslöst, werden die noch lebenden "Fahnenhisser" von der Front abgezogen und nach Hause in die Staaten geschickt, um diesem Gefühl neue Nahrung zu geben: Sie sollen weiterhin ihrem Vaterland dienen, aber nicht auf dem Schlachtfeld, sondern mitten in der begeisterten Menge, die zusammenströmt, um die "wahren Helden" zu feiern – und um die dringend benötigten Schecks zu unterschreiben, mit denen der Rest des Krieges finanziert werden soll. Nur drei kehren lebend zurück – Navy-Sanitäter John "Doc" Bradley, der öffentlichkeitsscheue Indianer Ira Hayes, und Rene Gagnon, ein Kriegskurier, der nie seine Waffe benutzen musste. Die drei Fahnenhisser spielen die Heldenrolle perfekt – unermüdlich reisen sie durchs Land, schütteln die richtigen Hände, finden vor dem Mikrofon die richtigen Worte... allein die Sogkraft ihres Fotos bringt die erlahmte Begeisterung für den Kriegseinsatz wieder auf Touren. Doch innerlich empfinden sie völlig anders – sie spüren, dass ein Teil ihrer Seele auf dem schwarzen Sand von Iwo Jima zurückgeblieben ist... zusammen mit ihren gefallenen Freunden und Kameraden. Der vom zweifachen Oscar-Sieger Clint Eastwood inszenierte "Flags of Our Fathers" ist eine mitreißende Darstellung des Krieges, wie er von den Soldaten vor Ort erlebt und von den Daheimgebliebenen aus der Ferne wahrgenommen wird. Die sehr persönliche Geschichte von Freundschaft, Mut, Überlebenswillen und Opferbereitschaft vor dem gewaltigen, infernalischen Panorama der Schlacht um Iwo Jima fixiert jenen Augenblick, in dem Fotograf Joe Rosenthal auf den Auslöser drückte. Dabei geht es nicht nur um die Auswirkungen auf das Land, das sich von dem Foto aufrütteln ließ, sondern auch um das Schicksal jener Männer, die das Kameraauge festgehalten hat.

   
Quelle: Warner Brothers Home Video / Digital-Movie.de (dc)
 

    
 

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