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   30.04.2007 - Rubrik: Kino & Film  
  Film in der Kritik: "Spider-Man 3"
 
 

Inhalt:
Im dritten Teil von Spider-Man hat Peter Parker es endlich geschafft, seine Liebe zu Mary Jane und seine Pflichten als Superheld in Einklang zu bringen. Doch schon ziehen am Horizont dunkle Wolken auf. Als sich Spider-Mans Anzug pechschwarz verfärbt und ihm neue, ungeahnte Kräfte verleiht, verändert dies auch Peter und bringt die dunklen, rachsüchtigen Seiten seines Charakters ans Licht, Eigenschaften, die Peter bald nicht mehr kontrollieren und beherrschen kann. Unter dem Einfluss des Anzugs wird Peters Ego immer größer. Dabei vernachlässigt er zunehmend all die Menschen, denen er am meisten am Herzen liegt. Bald ist Peter gezwungen, sich zwischen der verführerischen Kraft des neuen Anzugs und dem mitfühlenden Helden, der er einst war, zu entscheiden. Peter muss seine persönlichen Dämonen bezwingen, während zwei der meist gefürchteten Schurken, Sandman und Venom, beispiellose Macht erlangen und in ihrer Rachsucht Peter und jeden, den er liebt, bedrohen.

Kritik:
Betrachtet man die ersten zwei Spider-Man-Filme, so kann man nur von einem überragenden Erfolg sprechen. Beide Teile spielten zusammen 1,6 Milliarden(!) US-Dollar ein, was bei Sony Pictures für feuchte Hände gesorgt haben dürfte.

Beim dritten Teil gab es dann zunächst Hiobsbotschaften. Bei der ersten Vorführung vor einem Testpublikum fiel der Film gnadenlos durch. Der Tenor war "viel zu wenig Action". Somit musste Sam Raimi seine gesamte Crew zum Nachdreh beordern. Die gesamte Filmproduktion gestaltete sich äußerst schwierig und so saß Sam Raimi mit seinem Cutter 16 Stunden vor der Premiere in Tokio immer noch im Schneideraum und werkelte eifrig an der finalen Fassung. Einen Tag später durften wir uns dann in München vom dritten Streich des Spinnenhelden ein Bild machen.

Die Befürchtung, dass das "Plus an Action" zu viel des Guten sein würde, erwies sich schnell als Trugschluss. Wie seine Vorgänger ist auch der dritte Teil ein richtig guter Film. Die Charaktere wurden alle weiter entwickelt. Glaubt man noch anfangs der idyllischen Atmosphäre, so ziehen im Laufe des Films für Peter Parker immer dunklere Wolken auf. Das Publikum kann sich perfekt mit den Problemen des Helden identifizieren, was daran liegt, dass Spider-Man nicht unverwundbar und auch im wahren Leben kein Playboy à la Bruce Wayne ist. Peter Parker ist ein "Nerd". Trotzdem hat er eine sehr hübsche Freundin und die Stadt liegt Spider-Man zu Füßen. Wer könnte da nicht in Versuchung geraten dies auszukosten?

Auch die Bösewichte sind nicht nur einfach böse, sondern werden ebenfalls von einer sehr emotionalen Seite gezeigt. So ist der Sandman eigentlich nur ein Kleinkrimineller, der seine kranke Tochter heilen will und auch Venom ist letzen Endes jemand, der beruflich einfach nur nach vorne kommen wollte, um seinen Job nicht zu verlieren.

"Spider-Man 3" zeigt eine Menge gesellschaftliche Probleme auf und es lassen sich zahlreiche Parallelen zu aktuellen oder jüngst vergangenen Ereignissen ziehen. Das ist es, was "Spider-Man 3" wieder einmal zu einem tollen Actionfilm weit über dem Durchschnitt macht, da man das Hirn in keiner Sekunde ausschalten muss. Was die Action angeht, so war der Nachdreh ein absolut richtiger Schritt, da es ohnehin nicht so viel Action gibt. Noch weniger hätte es nicht sein dürfen.

Sam Raimi denkt bereits über weitere Teile nach und auch die Darsteller haben schon mal vorsichtig Interesse signalisiert. Wenn die nächsten Teile weiter diese Qualität erreichen, dann darf es von unserer Seite aus noch viele weitere Teile des Spinnenmenschen geben.

Der Blockbuster startet am 1. Mai.

   
    
 

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