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   29.03.2006 - Rubrik: Kino & Film  
  Film in der Kritik: "Basic Instinct 2"
 
 

Inhalt:
Die attraktive Krimi-Bestsellerautorin Catherine Tramell gerät in der britischen Metropole London auf die falsche Seite des Gesetzes. Dr. Michael Glass ein renommierter Kriminalpsychologe, wird von Scotland Yard-Inspektor Roy Washburn beauftragt, ein psychiatrisches Gutachten über Tramell durchzuführen, nachdem auf geheimnisvolle Weise ein Profi-Fußballer ums Leben gekommen ist. Trotz des Rats seiner Mentorin, Dr. Milena Gardosh), verstrickt sich der körperlich und intellektuell von Tramell angezogene Glass immer stärker in deren Netz aus Lügen und Verführung. Bald verschwimmen die professionellen Grenzen, da Tramell unmissverständlich klar macht, was sie von Glass will. Ein mörderischer Machtkampf beginnt, der an seinem Höhepunkt angelangt ist, als Glass vor einer Entscheidung steht, die beider Leben grundlegend verändern kann ...

Kritik:
Nach jahrelanger Planung und diversen Gerüchten hat der Film es nun endlich auf die Leinwand geschafft. Da der erste Teil fast schon als moderner Klassiker gilt, sind die Erwartungen an den Nachfolger natürlich sehr hoch und dies hat schon so mancher Fortsetzung ein schlechtes Ergebnis an den Kinokassen beschert - zumal vom ursprünglichen Cast nur noch Sharon Stone übrig geblieben ist.

Der Film beginnt mit einem rasanten Opening. Sofort ist zu erkennen, dass Michael Caton-Jones sich stiltechnisch nicht am Vorgänger orientiert. Der Film wurde stylisch und modern inszeniert, ohne dabei zu übertreiben. Auch London wird endlich mal von der modernen Seite gezeigt. So sind keine roten Busse oder der Big Ben zu sehen, welche sonst immer herhalten mussten, wenn Filme in London spielten. Dieser moderne Stil wird sicher den Fans des ersten Teils nicht uneingeschränkt gefallen. Caton-Jones zeigt jedoch, dass er mehr will, als ein plattes Sequel zu inszenieren. Er hat eindeutig eigene Akzente gesetzt. Die Charaktere wurden sehr sorgfältig entwickelt. Vor allem David Morrissey füllt seinen Part brillant aus. Sharon Stone sagt leider allzu oft sexistische Dinge. Dies wirkt oft gezwungen und sorgt mehr für Lacher als für Atmosphäre. Sonst spielt auch sie ihren Part gut.

Die Sexszenen sind ein heißes Thema, welches vor allem in Amerika für ordentlich für Furore sorgen dürfte, da sie in ihrer Darstellung doch sehr explizit sind. In Deutschland wird weitaus weniger darüber gesprochen werden. Ohne Zweifel sind diese Szenen packend umgesetzt worden und sorgen so für eine prickelnde Atmosphäre. Das alleine macht allerdings noch keinen guten Film aus. Das Plus des Streifens ist, dass sowohl um die Charaktere als auch um diese besagten Szenen ein spannender Plot gesponnen werden konnte, der den Zuschauer fesselt und mit spannende Wendungen aufwartet. Somit steht unterm Strich ein spannender Erotik-Thriller, der für einen durchaus guten Kinoabend herhalten kann. Das Original übertrifft er jedoch nicht. Trotzdem sollte man Caton und seiner Crew, einschließlich den Darstellern, ein Kompliment aussprechen, da ihnen der Spagat zwischen alten und neuen Elementen gelungen ist. Starten wird "Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell" am 30. März 2006.

   
Quelle: Concorde Film / Digital-Movie.de (ls)
   
  Links zum Artikel:
  www.concordefilm.de
    
 

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