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   18.06.2004 - Rubrik: DVD Special  
  Special: "Cold Mountain - Inhalt und Bilder
 
 

Da der Film "Unterwegs nach Cold Mountain" fast zweieinhalb Stunden lang ist, kann jeder, der ihn im Kino gesehen hat, bestätigen, dass darin viele lohnende, sehr aussagekräftige Bilder enthalten sind - hier hat der Kameramann John Seale ganze Arbeit geleistet. Ebenso beteiligt am Glanz der Darsteller ist zum Beispiel die Kostümdesignerin Ann Roth. Doch lebt der ganze Film natürlich erst von einer packenden Story. Die Kulisse des amerikanischen Bürgerkrieges tut hier ihr Übriges, dass sich "Unterwegs nach Cold Mountain" prima in eine Reihe mit "Vom Winde verweht" , "Der Patriot" und anderen verwandten Geschichten einreihen kann.

"Ich glaube, Gott ist es leid, von beiden Streitparteien angerufen zu werden" Inman zu Ada

Cold Mountain, North Carolina, 1861: Die neue Kirche ist fast fertig, als Reverend Monroe (Donald Sutherland) in seiner Gemeinde ankommt. Für Monroes Tochter Ada (Nicole Kidman) ist der Umzug von der Großstadt Charleston nach Cold Mountain eine Umstellung. Statt Literatur- und Klavierabende erwartet die Lady aus der Stadt das raue Leben in den unwirtlichen Bergen um Cold Mountain. Als Ada auf der Baustelle den Handwerkern kühle Getränke reicht, fällt ihr Blick auf den zurückhaltenden Inman (Jude Law). Obwohl kaum ein Satz zwischen den beiden fällt, verbindet sie Liebe auf den ersten Blick. Auch Reverend Monroe spürt die Veränderung in seiner Tochter, die mit Inman über die Farm flaniert und politische Diskussionen über Sinn und Unsinn des politischen Konflikts zwischen Unions- und Südstaaten führt. Im Gegensatz zu den anderen rauen Gesellen in Cold Mountain hat auch Inman, dessen verstorbener Vater Klavier unterrichtete, Sinn für die kultivierten Seiten des Lebens. An einem Sonntag platzt die Nachricht vom Kriegsausbruch mitten in den Gottesdienst. Die meisten Männer von Cold Mountain rücken begeistert ein, wenige werden zwangsrekrutiert. Und Ada ahnt, dass sie Inman für lange Zeit, wenn nicht für immer aus den Augen verlieren wird. Kurz bevor die Soldaten abmarschieren, steckt sie ihm ein Foto von sich zu. Ein einziger Kuss besiegelt ihre Liebe und Inmans Versprechen zurückzukehren. Kurze Zeit später stirbt Reverend Monroe überraschend, Ada bleibt mittellos und auf sich allein gestellt zurück.

"In Charleston ist es sicherer." Inman,
"Wer würde dann hier auf Dich warten?" Ada


Durch den Krieg ist Cold Mountain männerlos und die Bürgerwehr um den brutalen Teague (Ray Winstone) und seinen Handlanger Bosie (Charlie Hunnam), soll die Ordnung aufrechterhalten. Teague macht Ada eindeutige Avancen. Aber sie lehnt ab, auch wenn sie mittlerweile hungern muss und auf der verrottenden Farm dahinvegetiert, unfähig ihr Land zu bewirtschaften. Die Rettung erscheint erst in Person von Ruby (Renée Zellweger) auf Adas Veranda. Die raubeinige Ruby, ebenso ungebildet wie naturverbunden hat genau jene Kenntnisse, die Ada fehlen. Die Einzelkämpferin Ruby blüht durch die entstehende Freundschaft auf, Ada verwandelt sich in eine selbstbewusstere, überlebensfähige Frau. Dennoch ersehnt Ada nichts so sehr, wie Inmans Heimkehr. St. Petersburg, Virginia 1864: Wochenlang haben die Truppen der Union die Stadt erfolglos belagert. Jetzt soll eine gewaltige Sprengung den Kampf eröffnen und die Verteidigungslinien der Konföderierten durchbrechen. Als sich der Pulverdampf lichtet, sind 6.300 Soldaten tot und auch Inman liegt schwer verletzt im Lazarett. Drei Jahre lang hat er in all dem Kriegsgrauen Adas Foto wie einen Schatz gehütet. Kaum genesen, desertiert er und macht sich auf den 300 Meilen langen Heimweg nach Cold Mountain, durchquert Fuß ein Land, das an den Wunden des Bürgerkriegs leidet. Auf seinem gefährlichen Heimweg landet Inman in einem Sumpfgebiet und trifft dort auf den ehemaligen Pfarrer Veasey (Philip Seymour Hoffman). Gemeinsam versuchen sie, das unwegsame Gebiet zu durchqueren, dessen einziger Bewohner der einfältige Kuhtreiber Junior (Giovanni Ribisi) zu sein scheint. Doch der vermeintlich harmlose Mann verrät Veasey und Inman an Kopfgeldjäger, die die beiden in Ketten abführen. Als sie mit ihren Gefangenen in ein Feuergefecht mit einem versprengten Nordstaatenregiment gelangen, überlebt Inman als Einziger, erneut verwundet.

"Hör auf zu kämpfen! Komm zurück zu mir!"
aus Adas Brief an Inman


Die Kräuterfrau Maddy (Eilen Atkins) päppelt ihn wieder auf und Inman setzt seine Reise fort. Inzwischen hält der Winter in Cold Mountain Einzug und zu den beiden Frauen auf Adas Black Cove Farm sind auch Rubys Vater Stobrod (Brendan Gleeson), ein fahrender Musiker, und dessen Freunde Georgia (Jack White) und Pangle (Ethan Suplee) gestoßen. Für Milizführer Teague, der schon die fahnenflüchtigen Söhne von Adas Nachbarin Sally (Kathy Baker) kaltblütig erschossen hat, sind die Drei verdächtige Subjekte. Während mit den drei Musikern auch ein wenig Ablenkung in den harten Alltag einkehrt, ist Inman weiter unterwegs in Richtung Heimat. Übermüdet und durchnässt bittet er die Farmerswitwe Sarah (Natalie Portman) um Asyl für die Nacht. Auf sich allein gestellt und mit einem kranken Baby ist Sarah mindestens ebenso einsam wie Inman und hilft ihm deshalb. Und als marodierende Soldaten das Haus überfallen, ist es Inman, der Sarah und das Kind rettet. In Cold Mountain kommt es inzwischen zur Katastrophe: Im Wald töten Teague und seine Männer Pangle und verletzen Stobrod schwer. Nur Georgia entgeht durch Zufall der Attacke und kann auf die Black Cove Farm fliehen. Ada und Ruby finden Stobrod am nächsten Morgen und verstecken ihn vor Teague in einer abgelegenen Hütte. Und dort, mitten im Wald trifft Ada endlich Inman wieder. Aber auch er schwebt in höchster Gefahr, von Teague entdeckt und ermordet zu werden...





















   
Quelle: Buena Vista Home Entertainment / Digital-Movie.de (rp)
   
  Links zum Artikel:
  www.movie.de
  Special: "Cold Mountain - Daten und Fakten
  Special: "Cold Mountain - Der Bürgerkrieg
  Special: "Cold Mountain - Produktionsnotizen
 

    
 

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