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   17.04.2007 - Rubrik: Kino & Film  
  Film in der Kritik: "Shooter"
 
 

Inhalt:
Wer ist Freund, wer ist Feind? Ein Politthriller voller Abgründe und ein packender Wettlauf gegen die Zeit.

Nachdem ein Unschuldiger bei einem seiner Einsätze ums Leben kam, hat sich der Elitescharfschütze Bob Lee Swagger in die Berge von Arkansas zurückgezogen. Als seine früheren Kollegen ihn um Hilfe bei der Vereitlung eines möglichen Mordanschlags auf den Präsidenten bitten, verlässt er sein selbst gewähltes Exil und gerät mitten in eine hinterhältige Verschwörung. Ihm wird der Mordanschlag, angehängt, den er verhindern sollte. Seine einzige Chance, seine Unschuld zu beweisen, ist die die Suche nach den wahren Tätern.

Kritik:
Antoine Fuqua hat schon einige Filme gemacht. Geniale Filme wie "Training Day", gute Filme wie "Tears of the Sun" und eben auch schlechte Filme wie "King Arthur". Somit durften wir gespannt sein, was Fuqua mit "Shooter" abliefert.

Mark Wahlberg spielt einen ehemaligen Elite-Scharfschützen, der sich nach einer Tragödie aus dem Einsatz zurückzieht und dann für einen besonders heiklen Fall erneut rekrutiert wird. Die Story ist somit nicht neu sondern vielmehr ein Aufguss. Dieser muss aber keinesfalls immer schlecht sein. So ist es auch bei "Shooter". Mark Wahlberg füllt die Rolle des Scharfschützen voll aus und verleiht dem Charakter absolut realistische Züge. Das liegt nicht nur an seinem bulligen Körper, sondern auch daran, dass er die Rolle nicht "überspielt", sondern in einigen Passagen seine Präsenz zum Wohle des Films zurücknimmt. Neben Wahlberg macht auch Danny Glover eine gute Figur. Er wird zwar schauspielerisch nicht voll gefordert, verleiht der Rolle des Bösewichtes aber eine interessante Art. Auch sonst kann der Thriller durchaus überzeugen. Die Action ist, wie zu erwarten, handwerklich sehr gut gemacht. Von Explosionen, über Nahkämpfe bis hin zu spannenden Verfolgungsjagden ist alles vorhanden. Die Story ist so konzipiert, dass es kaum langatmige Passagen gibt. Im Gegenteil, der Film hat von Anfang bis Ende ein sehr hohes Tempo.

Was den Film über den Durchschnitt hebt, ist dass neben der Action auch die Story zu fesseln weiß, an dessen Ende ein packender Showdown steht. Der Schluss wird jedoch nicht allen gefallen. Er regt zwar teilweise zum Nachdenken an, setzt aber wohl nicht immer das richtige bzw. missverständliche Zeichen.

Nichtsdestotrotz ist "Shooter" ein guter Thriller, der zwar in keinem Fall an Training Day herankommt, aber dennoch für zwei Stunden spannendes Kino sorgt. Ab dem 19. April ist der Streifen dann bei uns in den Kinos zu sehen.

   
Quelle: Universal Pictures International / Digital-Movie.de (ls)
    
 

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