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   03.05.2006 - Rubrik: Kino & Film  
  Film in der Kritik: "Mission: Impossible III"
 
 

Inhalt:
Tom Cruise kehrt als Spezialagent Ethan Hunt auf die Kinoleinwand zurück. Diesmal muss er eine Bombe namens "Hasenpfote" vor dem Schwarzmarkthändler Owen Davian in Sicherheit bringen. Und dieser schreckt vor nichts zurück. Bald ist nicht nur Hunt, sondern auch seine Frau im Fadenkreuz Davians. Hunt kann nur sich und seinen Fähigkeiten vertrauen, denn auch beim IMF ist nicht jeder auf seiner Seite. Er muss Davian die Hasenpfote überreichen oder dieser tötet seine Frau. Dem Agent bleibt nur wenig Zeit.

Schauplatz für dieses Katz und Maus Spiel ist die ganze Welt. Von Shanghai, über Berlin bis Rom. Die Mission hat begonnen.

Kritik:
Nachdem der erste Teil unter der Regie von Brian de Palma ein spannender Thriller war, verwandelte Regisseur John Woo den zweiten Teil in ein Actionballett. Beide Filme waren an den Kinokassen äußerst erfolgreich. Somit war abzusehen, dass ein dritter Teil folgen würde. Doch dies gestaltete sich zunächst schwieriger als erwartet. Der ursprünglich für den Regiestuhl vorgesehene David Fincher sprang ab. Die Gründe hierfür liegen im Verborgenen. Es wird aber gemutmaßt, dass es Streit zwischen Cruise und Fincher über den Inhalt gab. Verwundern würde dies niemanden. Schließlich bekamen sich auch Woo und Cruise während des Drehs mächtig in die Haare.

Nach langem Suchen durfte nun "Alias Regisseur" J.J. Abrahams auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Einen echten Stempel hat der Regisseur dem Film nicht aufdrücken können, was aber nicht grundsätzlich schlecht sein muss. "Mission: Impossible III" lebt, wie sein Vorgänger auch, von den Actionszenen und einigen sehr ansehnlichen Stunts. Auch wenn die Macher noch so oft betonen, dass sie großen Wert auf die Entwicklung jedes einzelnen Charakters gelegt haben, so bleibt dies reine Nebensache. Die Action ist der eigentliche Star des Films, obwohl wirklich gute Darsteller mit an Bord sind. Sowohl Cruise als auch Co Star Ving Rhames spielen ihre Parts mit Witz und Souveränität. Philip Seymour Hofmann deutet an, warum er den Oscar für Capote bekommen hat, leider ist er in seiner Rolle sichtlich unterfordert.

So bekommen wir unterm Strich einen kurzweiligen Actionfilm mit guten Darstellern, der als entspannende und spaßige Abendunterhaltung herhalten kann. Einzig echtes Manko ist der viel zu kitschige Schluss, der alle Happy End liebenden Amerikaner (und das sind ja bekanntlich nicht wenige) voll zufrieden stellen wird. Dem Rest wird an dieser Stelle wohl zu dick aufgetragen werden. Trotzdem ist "Mission: Impossible III" ein guter Actionfilm – mehr sollte nicht erwartet werden. Kinostart für den Actionstreifen im Verleih der United International Pictures ist der 4. Mai 2006.

   
Quelle: United International Pictures/ Digital-Movie.de (ls)
    
 

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