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   29.10.2004 - Rubrik: DVD Special  
  Special: "Harry Potter 3" - Drei Filme, eine Box
 
 

Zeitgleich mit dem Release von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" am 27. November 2004 erwartet die Fans auch das "Harry Potter 1 - 3 DVD Box Set" mit den drei bisher erschienenen Harry-Potter Filmen, denen hoffentlich noch vier weitere folgen werden. Zu diesem Zweck haben wir euch noch einmal ein paar Infos zu den ersten beiden Filmen zusammengetragen. Dabei handelt es sich - wohlgemerkt - um die jeweils in Deutschland erhältlichen Filme, was wiederum bedeutet, dass die Box den zweiten Teil nur in der geschnittenen FSK 6 Fassung enthalten wird.

Harry Potter und der Stein der Weisen

Kurzinhalt
Harry Potter hat sich mit seinem rabiaten Onkel Vernon, der hartherzigen Tante Petunia und dem ständigen Gemecker seines habgierigen und verwöhnten Cousins Dudley abgefunden. Er gewöhnt sich sogar daran, im Schrank unter der Treppe zu schlafen. Der unerwünschte Waisenjunge Harry wird von seinen Verwandten nur geduldet – ständig erinnert er sie an Petunias "frivole" Schwester und deren Mann, die beide viel zu jung und auf geheimnisvolle Weise umgekommen sind. Auch als sein elfter Geburtstag naht, kennt Harry keine Vorfreude – er weiß, dass er Glückwunschkarten, Geschenke oder sonst eine Würdigung seines Ehrentages nicht erwarten darf. Dennoch ist in diesem Jahr alles anders. Die Geschichte handelt von einem Jungen, der an seinem elften Geburtstag erfährt, dass er der verwaiste Sohn zweier mächtiger Zauberer ist und selbst einzigartige magische Fähigkeiten besitzt. Als man ihn an der Hogwarts-Schule für Hexenkunst und Zauberei aufnimmt, erlebt Harry das Abenteuer seines Lebens. In Hogwarts findet er die Geborgenheit und die Familie, die ihm bisher versagt blieben.

Produktionsnotizen
Von den Romanseiten auf die Leinwand
Über 100 Millionen Bücher mit den Abenteuern des beliebtesten Zaubererlehrlings der Welt, Harry Potter, sind bereits über den Ladentisch gegangen, sie sind in 46 Sprachen übersetzt worden – ein weltweites Phänomen, das die Fantasie der Leser aller Altersgruppen anrührt und begeistert. Das Buch war kaum erschienen, da war David Heyman, der frühere britische Hollywood-Studiomanager und heutige Produzent so bekannter Independent-Filme wie "Juice" (Juice) und "The Daytrippers", bereits von der Geschichte hingerissen. 1996 kehrte Heyman aus den USA nach London zurück, um seine eigene Produktionsfirma Heyday Films zu gründen – er wollte internationale Filme für Europa und die Vereinigten Staaten produzieren. "Ich habe einen Bruder und eine Schwester, die damals zehn und vierzehn Jahre alt waren, deshalb lag mir viel daran, einen Kinderfilm zu drehen, der mir genau so viel Spaß machen würde wie ihnen", erinnert sich Heyman. "Natürlich wussten meine Heyday-Mitarbeiter von meinem Wunsch, und da las die Leiterin der Entwicklungsabteilung, Tanya Seghatchian, einen Artikel über das neue Kinderbuch einer damals unbekannten Autorin. Der Agent schickte ihr ein Exemplar, und meine Assistentin Nisha las es am Wochenende. Nisha berichtete, dieses seltsame Buch handele von einem Jungen, der eine Zauberschule besucht. Ich hielt das für eine wunderbare Idee und las das Buch noch am selben Abend. Das Buch war noch außergewöhnlicher und umfassender als die tolle Grundidee, die mir so gut gefallen hatte. Mir war sofort klar, dass ich hier auf etwas ganz Besonderes gestoßen war, und schon am nächsten Morgen bemühte ich mich um die Filmrechte." Bei seinem entscheidenden ersten Treffen mit der Autorin J.K. Rowling Anfang 1997 erklärte Heyman, was er vorhatte. "Ich versprach ihr, ganz nah an ihrer Geschichte zu bleiben", sagt Heyman. "Das war und ist mein größtes Anliegen bei der Entwicklung dieses Projekts." Es war jedoch gar nicht so einfach, einen Regisseur zu finden, der die Werktreue ebenso leidenschaftlich wie Rowling und Heyman in den Vordergrund stellen wollte. Nur wenige Regisseure kamen für diese komplizierte, aber natürlich auch prestigeträchtige Aufgabe in Frage. Chris Columbus hat sich mit Riesenhits wie "Home Alone" (Kevin – Allein zu Haus) und "Mrs. Doubtfire" (Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen) einen Namen gemacht – er bekam schließlich den Zuschlag. "Meine Tochter Eleanor las das Buch gerade und bestand darauf, dass ich es mir auch vornahm", erinnert sich Columbus. "Ich fing also an zu lesen, beendete es noch am selben Tag und dachte dann pausenlos darüber nach, wie man daraus einen Film machen könnte. Zu dem Zeitpunkt hatte allerdings bereits ein anderer Regisseur diese Aufgabe übernommen. Doch ein paar Monate später rief mich mein Agent an und berichtete, dass die Produktion einen neuen Regisseur suchte. Es gab nur ein Problem: Inzwischen waren etliche weitere Regisseure an dem Projekt interessiert. Warner Bros. und Produzent David Heyman mussten nun erst umständliche Gespräche mit den Kandidaten führen. Das hat mich jedoch überhaupt nicht eingeschüchtert. Ich wusste genau, dass ich meine Begeisterung, meine Obsession für den Stoff bestens artikulieren konnte. Wenn ich nur ganz deutlich formulieren würde, wie ich den Film machen wollte, mussten David und das Studio einfach begreifen, dass ich der Richtige war." Der nächste Schritt bestand in einem Treffen mit der Autorin J.K. Rowling. "Anfangs war ich natürlich nervös, weil ich von ihren Büchern so begeistert bin", sagt Columbus. "Aber mit Jo [Rowling] habe ich mich auf Anhieb sehr gut verstanden. Ich habe ihr klar gemacht, dass ich ihr Buch intakt auf die Leinwand bringen würde. Außerdem merkte ich, dass Jo [Rowling] von meinem Vorschlag sehr angetan war, sie kreativ in den Arbeitsprozess mit einzubinden. Als Mitarbeiterin war sie unbezahlbar – sie hat mit ihrer Fantasie traumhafte Ideen beigesteuert."
"Zahlreiche Regisseure bemühten sich aktiv darum, ´Harry Potter´ zu inszenieren", sagt Heyman. "Aber bald stellte sich heraus, dass Chris die Bücher am besten kennt und seine Sache am leidenschaftlichsten vertrat – und er wollte Jos [Rowlings] Vision unbeschadet erhalten." Ebenso wie dem Produzenten Heyman und Warner Bros. lag Columbus nichts daran, Rowlings so sorgfältig erschaffene Welt in irgendeiner Form zu verwässern. "Mir kamen fürchterliche und eigentlich sehr komische Geschichten zu Ohren, wie gewisse Regisseure sich ihre Filmfassung des Romans vorstellten – zum Beispiel sollte der Schauplatz an die Hollywood High School verlegt werden, aus Harry, Ron und Hermine sollten amerikanische Schüler werden, oder der gesamte Film sollte im Computer animiert werden. Mich haben solche Ideen völlig verblüfft. Denn für mich lag die Sache so offensichtlich auf der Hand: Millionen von Kindern und Erwachsenen begeistern sich doch nicht umsonst für die ´Harry Potter´-Bücher. Wenn man also dieses Fundament, diese Figuren leichtfertig aufs Spiel setzt, dann macht das Publikum ganz sicher nicht mit. Ich bestand von vornherein darauf, den Film in England zu drehen, und zwar mit ausschließlich britischen Darstellern."
"Wir haben nie vorgehabt, den Film in Amerika zu drehen", berichtet Heyman. "Trotz der sehr britischen Art des Buches und seiner genau umrissenen Schauplätze handelt es sich aber im Grunde um eine zeitlose, universelle Geschichte."
Eine magische Erfahrung
"
„Die Arbeit an ´Harry Potter´ ist der Höhepunkt meiner Karriere", verkündet Chris Columbus. "Ich durfte an atemberaubenden Schauplätzen und Sets arbeiten, konnte mich glücklicherweise künstlerisch und technisch auf die Besten der Filmbranche verlassen. Der Film ist das Resultat der Bemühungen eines sehr fähigen, sehr engagierten und sehr hart arbeitenden Teams. Und ich finde, dieses Resultat spricht für sich selbst."
"Das Schwierigste bei dieser Filmarbeit war die Notwendigkeit, bestimmte Passagen des Buches zu kürzen, obwohl ich sie in den Film übernehmen wollte“, fährt Columbus fort. „Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich einen sieben- oder achtstündigen Film gedreht. Mein wichtigster Wunsch bleibt es, jeden einzelnen Fan filmisch zufrieden zu stellen – unser Film soll Herz und Gehalt des Buches wahrhaftig wiedergeben, ohne an Geheimnis, Originalität und Charakter zu verlieren."

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Kurzinhalt

Fliegende Autos, gemeingefährliche Bäume und die Warnung eines mysteriösen Hauself - so beginnt für Harry Potter das zweite Schuljahr in der faszinierenden Welt der Zauberei. Dieses Jahr in Hogwarts trifft Harry auf sprechende Spinnen und schimpfende Briefe, und wegen seiner besonderen Fähigkeit, mit Schlangen zu sprechen, wenden sich sogar seine Freunde von ihm ab. Der Aufenthalt in Hogwarts ist voller Abenteuer und Gefahren. Duellierclubs, bösartige Klatscher und eine Schrift an der Wand, die verkündet: Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. In der fesselnden Verfilmung des zweiten Buchs von J.K. Rowling müssen Harry, Ron und Hermine all ihre magischen Fähigkeiten und ihren ganzen Mut einsetzen, um Hogwarts zu retten. Freuen Sie sich auf einen Film voller Spaß und Spannung, wenn Harry Potter zeigt, daß er mehr als ein Zauberer ist - er ist ein Held!

Produktionsnotizen
Das zweite Jahr beginnt...

Warner Bros. Pictures gibt hiermit den Start von "Harry Potter and the Chamber of Secrets" (Harry Potter und die Kammer des Schreckens) bekannt – die Verfilmung des zweiten Romans aus J.K. Rowlings Bestsellerreihe. Bei der Veröffentlichung 1998 setzte sich "Kammer der Schreckens" sofort an die Spitze der britischen Bestsellerliste Whitaker BookTrack, und als Nummer eins debütierte der Roman auch auf den Bestsellerlisten von New York Times, USA Today und Wall Street Journal. Über 42 Millionen Exemplare des Romans wurden in 42 Ländern verkauft (mehr als 17 Millionen allein in den USA und Kanada). Die Dreharbeiten zu "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" begannen am 19. November 2001 in den Leavesden Studios/Hertfordshire sowie an Drehorten in England – nur drei Tage nach dem Kinostart von "Harry Potter and the Philosopher’s Stone" (Harry Potter und der Stein der Weisen), der zahlreiche Kassenrekorde brach und inzwischen auf Platz zwei der umsatzstärksten Filme aller Zeiten steht. "Harry Potter und der Stein der Weisen" wurde für drei Oscars und sieben Preise der renommierten British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) nominiert, darunter in der Kategorie Hervorragender britischer Film des Jahres. Die meisten Regisseure geraten in der anstrengenden Postproduction-Phase eines Spielfilms an den Rand der Erschöpfung. Chris Columbus musste im Sommer/Herbst 2001 aber nicht nur "Harry Potter und der Stein der Weisen" schneiden und abmischen, sondern gleichzeitig auch noch die kräftezehrende Vorbereitungsphase für "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" überwachen. "Das war eine strapaziöse Zeit, aber wir haben mit ´Stein der Weisen´ eine Menge Erfahrungen gesammelt, die ich unbedingt sofort auf den zweiten Film anwenden wollte", erinnert sich Columbus. "Wir schufteten wirklich bis zum Umfallen", pflichtet Produzent David Heyman ihm bei. "Glücklicherweise haben wir durch den ersten Film eine Menge gelernt – davon profitieren wir ebenso wie von dem Umstand, dass unser Produktionsteam beim zweiten Film gleich weiter machen konnte: So eine eingespielte Crew ist natürlich Gold wert." Glücklicherweise war die Filmcrew bei "Kammer des Schreckens" durch den aufreibenden Drehplan viel zu sehr in Anspruch genommen, als dass sie durch den Sensationserfolg und das Medienecho abgelenkt worden wäre. "Niemand hatte Zeit, sich zurückzulehnen und nach dem großen Erfolg übermütig zu werden. Ich glaube, das hat uns allen gut getan, vor allem den Kids", sagt Columbus. "Denn in dieser Phase waren Darsteller und Produktionsteam bereits zu einer großen Familie zusammengewachsen. Toll, wie sich die Begeisterung auf uns alle übertrug, ohne unser Arbeitstempo zu beeinflussen – das wirkte sich auf ´Kammer des Schreckens´ sehr positiv aus." Trotz des hektischen Zeitplans sorgten Columbus und Heyman von Anfang an dafür, dass ihr anspruchsvolles Konzept für "Kammer des Schreckens" ganz präzise umgesetzt wurde, denn laut Plan soll sich der zweite Film in exakt definierten Punkten vom ersten abheben – und zwar in Bezug auf Struktur, Charakter und Atmosphäre. "In ´Stein der Weisen´ haben wir uns viel Zeit gelassen, Harry Potters Welt vorzustellen", sagt Heyman. "Die Zuschauer mussten die Zauberwelt, die Schauplätze, die Figuren ja erst kennen lernen. In ´Kammer des Schreckens´ können wir dagegen sofort in das Abenteuer, in die Handlung einsteigen."
"´Die Kammer des Schreckens´ ist zugleich düsterer und komischer als der erste Film, und Harrys Charakter entwickelt sich deutlich weiter", erklärt Columbus. "In ´Stein der Weisen´ musste Harry überhaupt erstmal begreifen, dass er tatsächlich Zauberkräfte besitzt. Im Vergleich zu den schillernden, überlebensgroßen Figuren um ihn herum wirkte Harry irgendwie passiv, erst im letzten Drittel des Films fand er seinen eigenen Rhythmus. In ´Kammer des Schreckens´ überzeugt Harry dagegen von Anfang an durch Initiative und größeres Selbstbewusstsein." Hauptdarsteller Daniel Radcliffe freute sich, als Harry Potter in "Kammer des Schreckens" sehr viel aktiver auftreten zu dürfen. "Der letzte Dialogsatz des ersten Films ist praktisch der Beginn des zweiten", stellt Radcliffe fest – er zählt "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" zu seinen Lieblingsbüchern. "Harry sagt: ´Eigentlich kehre ich gar nicht nach Hause zurück´, denn ihm ist klar geworden, dass er in Hogwarts zu Hause ist: Da gehört er hin. Doch als er am Anfang von ´Kammer des Schreckens´ nach Hogwarts zurückkommt, merkt er, dass sein Zuhause, die Schule, in großer Gefahr schwebt – er muss sie unbedingt beschützen." Radcliffe spürt, wie Harrys Entwicklung ihn ganz persönlich beeinflusst: "Er ist als Person inzwischen so viel reifer, dass ich auch meine eigene Entwicklung vorantreiben muss. Jetzt lasse ich mich von zwei Instinkten leiten – Harrys und meinem eigenen. Jedes Mal, wenn wir eine neue Szene drehen, frage ich mich: ´Wie würde Harry in diesem Fall reagieren?´ Und das versuche ich dann vor der Kamera auszudrücken."
"Daniel hat mit der Harry-Potter-Rolle eine ungeheure Verantwortung übernommen, er stellt sich dieser Herausforderung und ist als Schauspieler über sich hinausgewachsen", berichtet Columbus begeistert. "Im wahrsten Sinne des Wortes ist er Hauptdarsteller, ein echter Held und sicher auch schon ein Mädchenschwarm!" Inzwischen ist es zwei Jahre her, dass der jetzt 13-jährige Radcliffe und seine Filmpartner Rupert Grint (14) und Emma Watson (12) die Schlüsselrollen von Harry Potter und seinen besten Freunden Ron Weasley und Hermine Granger übernahmen. "Im Laufe unserer Arbeit erlebe ich ein Wunder, denn ich sehe, wie Dan, Rupert und Emma reifen und wachsen", sagt Heyman. "Die Kinder wirken inzwischen viel selbstbewusster, sie können bei der Rollengestaltung auf eine Menge neuer Erfahrungen zurückgreifen. Gleichzeitig haben sie sich ihr kindliches Staunen, ihre Begeisterung bewahrt."
"Es ist erstaunlich, wie sie nicht nur physisch wachsen, sondern sich auch in ihren Fähigkeiten entwickeln", fügt Columbus hinzu. "Die Kids spielen sehr viel ausgereifter – ganz offen gesagt: Sie spielen einfach besser als im ersten Film." Emma Watson freut sich, dass sie persönlich und professionell durch ihre Erfahrung mit "Harry Potter und der Stein der Weisen" dazulernt. "Ich hatte vorher noch keine Profirolle gespielt und war deswegen reichlich nervös, denn ich kannte niemanden am Set", gibt sie zu. "Inzwischen kenne ich alle Leute im Team, ich weiß, was ich tue, also bin ich viel lockerer und habe viel mehr Spaß dabei. Außerdem kann ich inzwischen deutlich besser spielen und bin deshalb mit meinen Leistungen vor der Kamera schon öfter mal zufrieden." Für die altkluge Hermine Granger bringt das zweite Jahr in Hogwarts deutliche Veränderungen in der Beziehung zu ihren Zauberlehrlingskollegen. "Hermines Freundschaft zu Harry und Ron wird intensiver, und sie erscheint sehr viel lockerer", verrät Watson. "Sie verkriecht sich nicht mehr ständig in ihren Büchern und Hausaufgaben, wirkt nicht mehr so verbissen. Hermine wird also etwas sanfter, aber sie steht ihren Freunden genau so treu zur Seite wie bisher." Wie Harry Potter lässt sich auch Ron Weasley nicht unterkriegen – oft genug finden sich die beiden in "Kammer des Schreckens" im Mittelpunkt der Action. "Ich darf in diesem Film viel mehr lustige Dinge anstellen, vor allem mit dem fliegenden Auto", erklärt Rupert Grint. "Besonders die Szenen in der Netzkuppel waren gruselig, weil ich mich sehr vor Spinnen fürchte. Als ich Aragog [eine riesige Spinne, die im Dunklen Wald lebt] zum ersten Mal sah, habe ich gar nicht gespielt – ich hatte wirklich Angst!"
Atmosphäre: düsterer - Stil: farbenprächtiger
In vielen Schlüsselrollen des "Harry Potter"-Teams wirkten dieselben Verantwortlichen wie beim ersten Film, doch neu zur Crew stießen der für den Oscar und den British Academy Award nominierte Kameramann Roger Pratt ("Iris", "Chocolat", "Das Ende einer Affäre"), der damit John Seale ablöst, und die vielbeschäftigte, Oscar-preisgekrönte Kostümbildnerin Lindy Hemming ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Topsy Turvy – Auf den Kopf gestellt", "Funny Bones") – sie übernimmt die Verantwortung von Judianna Makovsky, die mit ihren Kostümen zu "Harry Potter und der Stein der Weisen" für den Oscar und den British Academy Award (BAFTA) nominiert wurde. Regisseur Chris Columbus und Produzent David Heyman holten Kameramann Roger Pratt an Bord, um "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" finsterer und weniger stromlinienförmig als den ersten Film zu gestalten. Dazu Columbus: "Die Ausleuchtung des ganzen Films erscheint düsterer als beim ersten Mal. Die Geschichte wird immer gruseliger, Hogwarts wird fast geschlossen, und deswegen soll der Film dunkler und unheimlicher wirken – jederzeit kann irgendetwas aus den Schatten hervorschnellen. Für diese Atmosphäre sorgt Roger mit seinen Kamerafahrten – solch ein Film ist auch für mich etwas ganz Neues."
"Auf zwei Dinge legen wir größten Wert: Grundsätzlich soll der zweite dem ersten entsprechen, aber er soll gleichzeitig auf eigenen Füßen stehen", betont Heyman. "Um das zu erreichen, taucht Roger ´Harry Potter und die Kammer des Schreckens´ in ein unheimliches Licht – es bringt zum Ausdruck, wie sich die Hauptfiguren und die Story entwickeln." Gleichzeitig kümmerte sich Kostümbildnerin Lindy Hemming um das Aussehen und die Farbpalette der zahlreichen Figuren, die im neuen Film erstmals auftauchen. "Viele Figuren kennen wir bereits aus dem ersten Film, sie tragen natürlich dieselben Kostüme, ich musste mich also vor allem um Gilderoy Lockhart, Lucius Malfoy, die Maulende Myrte, Professor Sprout, Madam Pince, Madam Pomfrey und Mr. Weasley kümmern", sagt Hemming. "Und eine große Hilfe war mir auch mein Partner bei den Kostümentwürfen, Michael O’Connor: Er hat all die Leute eingekleidet, die in der Winkelgasse zu sehen sind." Die größte Mühe verwendete Hemming darauf, die Kleidung des Dandys Gilderoy Lockhart zu entwerfen. "Lockhart ist völlig auf sich selbst fixiert, ein eitler Pfau – sein Aussehen geht ihm über alles", stellt sie fest. "Die meisten Hauptdarsteller im Film tragen dunkle, verhaltene, gedämpfte Farbtöne, doch Lockhart können wir in Grün, Blau, Dunkelrot und sogar Gold kleiden."
"Chris Columbus und Lindy haben ganz präzise Vorstellungen von Lockharts Look: Durch diese Figur bekommt der Film Farbe", fügt Branagh hinzu. "Uns ging es um ein Mittelding, einen echten historischen Dandy, der aber irgendwie zu Hogwarts passen muss. Lockhart stelzt herum wie ein Pfau, trägt in jeder Szene ein anderes Kostüm… und dann erst seine Haare!" Hemming kreierte auch die auffällige Garderobe des Bösewichts Lucius Malfoy, den Jason Isaacs darstellt. "Weil Lucius in der Zaubererregierung eine hohe Position bekleidet, wollten wir ihm ursprünglich einen Nadelstreifenanzug verpassen", berichtet Isaacs. "Doch Lucius ist Aristokrat, er lebt auf einem riesigen alten Landsitz inmitten von Möbeln, die sich seit Generationen im Familienbesitz befinden. Ich wünschte mir also, dass seine Kostüme seinen Sinn für Tradition spiegeln. Er trägt Pelze und einen auffälligen Stock mit Schlangenkopf – dadurch fühlt er sich äußerst erhaben und königlich."

   
Quelle: Warner Brothers Home Video / Digital-Movie.de (rp)
   
  Links zum Artikel:
  www.warnerbros.de
  Special: "Harry Potter 3" - Daten und Fakten
  Special: "Harry Potter 3" - Inhalt und Bilder
  Special: "Harry Potter 3" - Produktionsnotizen
 

    
 

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