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   24.03.2006 - Rubrik: Kino & Film  
  Film in der Kritik: Tarantino präsentiert "Hostel"
 
 

Inhalt:
Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton und Josh sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli, gieren die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen.
Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen – ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana kennen.
Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich – die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben...?

Kritik:
Eines können wir gleich schon zu Beginn vorwegnehmen: "Hostel" dürfte in allen Medien und Foren kontrovers diskutiert werden und wir für reichlich Disput sorgen, aber zunächst der Reihe nach.

Der Beginn des Films ist fröhlich und lustig. Es ist eindeutig zu merken, dass sich vor allem die Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen mit den Charakteren identifizieren sollen. Wer schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat, der wird sich mit Ihnen eher nicht identifizieren können. Anfangs könnte man meinen in einer weiteren Fortsetzung von American Pie & Co zu sein. Erst nach einer guten halben Stunde beginnt der Film sein wahres Gesicht zu zeigen. Ab dann wird es heftig. Regisseur Eli Roth versteht es sehr gut den Zuschauer nahe am Geschehen teilhaben zu lassen und schockt sowohl durch Atmosphäre als auch durch Bilder.

Und hier genau liegt der Punkt, an dem sich wieder einmal die Geister scheiden dürften. Die eingefleischte Horror Fraktion dürfte jubeln, denn der Film steht dem "Texas Chainsaw Massacre" in nichts nach. Es wird in aller Ausführlichkeit gefoltert - in allen Varianten. Selbst wenn die Opfer schreien und erbrechen geht es munter weiter. Der Aufschrei der Jugendschützer ist dem Film gewiss, nun bleibt noch die Frage der Qualität zu klären und diese ist nicht leicht zu beantworten.

"Hostel" ist ein brutaler Film, der spannend inszeniert wurde. In so fern kann man schon von einer gewissen Qualität sprechen. Die andere Frage ist aber, ob man in seiner Freizeit sehen möchte, wie andere Menschen gefoltert werden und wie Augen mit dem Schweißbrenner rausgeätzt werden. Wir wollen die Frage nach dem gut oder schlecht an dieser Stelle nicht erörtern, da jeder selbst entscheiden muss, ob für ihn so etwas eine Freizeitbeschäftigung oder nur kranker Scheiss ist. "Hostel" kommt am 27. April 2006 in die Kinos.

   
Quelle: Sony Pictures Releasing GmbH / Digital-Movie.de (ls)
    
 

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