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   03.03.2006 - Rubrik: Games  
  Review: "Burnout Legends" (PSP)
 
 
 

Burnout Legends

 

 

Playstation Portable

 
Getestet von Jan Strohhecker

Email: js@digital-movie.de

        


Weitere Informationen zum Spiel:



Gesamtwertung:

Spielinfos:

Review Datum: 03.03.2006
Im Handel ab: 15.09.2005
Preis: ca. 45 EUR
   
Deutscher Titel: Burnout Legends
Originaltitel: Burnout Legends
Genre: Autorennen
   
Bildformat: PSP-Format
Sprachausgabe: Deutsch
Untertitel: -
       
Spieler: 1-6 Spieler
Multiplayer: Ja, max. 6 Spieler
   
TV Norm: -
USK-Freigabe: ab 12
Regional Code: entfällt
Disk Typ: UMD
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Games
     
          
Inhalt:

Schnall dich an, denn jetzt geht es rund - Das schnellste und gefährlichste Rennspiel für Konsolen gibt es jetzt auch für das PSP™ Handheld Entertainment System - Burnout™ Legends.

Burnout Legends kombiniert die Highlights der Burnout-Reihe, wie die unglaubliche Geschwindigkeit, die packende Action und das grandiose Fahrverhalten mit auf das System abgestimmtem Gameplay und den Funktionen der PSP. Es zeigt das ultimative on-the-go Gameplay und enthält Strecken aus Burnout™, Burnout™ 2: Point of Impact und Burnout™ 3: Takedown™, neu überarbeitet für einen aggressiven Fahrstil auf der PSP.

Burnout Legends verleiht dem Road Rage-Modus eine völlig neue Bedeutung - mit neuen Autos, vielen freischaltbaren Überraschungen und neun herausgeputzten klassischen Gameplay-Modi, von Crash- und Burning Lap- bis zu Verfolger- und Eliminator-Modus.

Spiele unzählige Stunden mit den Multiplayer-Optionen von Burnout Legends, wie z.B. WiFi-Showdowns, einzigartige Mini-Meisterschaften und eine wireless Game Share-Option, mit der Freunde sich mit einer UMD ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern können.

    
Spiele-Review:
   
Allgemeines:

Wir haben es hier mit einem Best-Of einer Spieleserie zu tun und dieses Best-Of bekommen wir nur auf Handhelds zu spielen was viele PSP und DS Besitzer freut. Burnout hat schon immer für schweißnasse Finger und erhöhten Puls bei Spielern gesorgt. So schnell ist kein anderes Autorennspiel, da sind gute Nerven und sehr schnelle Reflexe Grundvoraussetzung. Wer lieber gemütliche Spritztouren machen will, wird hier garantiert kein Rennen gewinnen. Auch die Freunde des gepflegten Autodemolierens kommen mit Burnout Legends voll auf Ihre Kosten, denn mit dem Crash-Modus dürfen Sie nach Herzenslust in Blechlawinen rasen und dabei auch noch Punkte kassieren.

   
Game+play:

Im Rennen...

Am Gameplay zu den Vorgängern hat sich also nichts geändert, für Boost muss entweder im Gegenverkehr gefahren oder so genannte Takedowns erzielt werden. Ein Takedown ist nichts anderes als ein Bodycheck mit dem Auto, es wird versucht mit möglichst viel Geschwindigkeit den Gegner an die Leitplanke oder gegen Pfosten zu befördern. Für jeden Takedown steigt die Kapazität der Boostleiste und wird auch gleichzeitig ganz aufgefüllt. Im Gegenzug verringert sich die Kapazität, wenn man selbst einem solchen Manöver zum Opfer fällt.

Und so wird gespielt...

Burnout ist ein reinrassiger Arcade Racer. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Klassen und Fahrzeugen. Natürlich steigt die Geschwindigkeit mit jeder Klasse aber auch das Handling verändert sich. Die schnelleren Autos neigen auch leichter zum Ausbrechen. Für geübte Spieler stellt das aber weniger ein Problem dar, doch ab und zu kann es passieren, dass der Wagen plötzlich weg bricht und bei dem hohen Tempo das in Burnout vorliegt, ist der nächste Stopp der Gegenverkehr. Die Steuerung mit dem D-Pad ist präzise und schnell. Exakt um die Kurve zirkeln oder seinen Wagen in einen Drift bewegen, ist ohne Weiteres möglich. Das Ganze klappt mit dem Analog-Stick nicht ganz so gut. Hier ist das Verhalten etwas ruckartig, häufig reagiert das Auto zu ruckartig oder zu stark und es ist nicht mehr möglich, Gegner oder Kurven optimal zu treffen. Da ist die Steuerung mit dem Analog-Stick bei anderen Spielen wesentlich feinfühliger.

Langzeitmotivation...

Meckern kann man bei Burnout über den Umfang wahrlich nicht. Es stehen 17 Strecken zur Verfügung, die zusätzlich auch noch gespiegelt und rückwärts gefahren werden können. Zudem müssen erst einmal 175 Events im „World-Tour“-Modus bewältigt werden. Geübte Spieler werden so grob 20-25 Stunden damit zu kämpfen haben, bei Einsteigern kommen nocheinmal ein paar hinzu. Im Fuhrpark stehen ganze 89 Autos zur Verfügung, die meisten sind die bekannten und beliebten aus den Vorgängerteilen.

Spielmodi...

Im Einzel-Eventmodus stehen fünf Renntypen zur Verfügung, das sind Rennen, Zeitfahren, Road Rage, Verfolgung und Crash. Auf der World Tour, dem Karrieremodus von Burnout Legends kommen noch einmal drei weitere Rennarten hinzu, Face Off, Eliminator und Burning Lap. Insgesamt eine Menge Spielmodi, die sehr viel Spaß bringen.

Künstliche Intelligenz?

Die Computergegner sind insgesamt relativ ausgeglichen. Je schneller die Autos werden, umso aggressiver fahren auch die Gegner. Da muss schon höllisch aufgepasst werden, um nicht von einem Konkurrenten in den Gegenverkehr geschoben oder gegen eine Leitplanke gepresst zu werden. Wie auch in den Vorgängern, ist die KI ab und zu einfach unrealistisch. So passiert es häufig, dass eine perfekte Runde gefahren wird, sprich an keiner Stelle anzuecken, immer den Boostknopf gedrückt zu haben und keine Fehler zu machen, fällt dann der Blick in den Rückspiegel, ist das Erstaunen groß. Mindestens ein Gegner hängt immer noch an der Stoßstange. Noch größer wird der Unmut, wenn man trotz aktiviertem Boost von einem Gegner mit dem selben Auto mir nichts dir nichts überholt wird. Es geht aber auch umgekehrt, wird einmal ein Fahrfehler begangen oder kommt es durch Gegnereinfluss zu einem Treffen mit der Mauer, sind die KI-Gegner über alle Berge, da hilft auch kein perfekter Fahrstil mehr.

   
 
Gameplay:  (gut - sehr gut)
 
Umfang:  (sehr gut)
   
Mutiplayer:

Im Multiplayer kann entweder einem Spiel beigetreten, selber ein Einzel-Event eröffnet, ein ganzes Turnier veranstaltet oder die Collector Challenge bestritten werden. Zu letzterem gleich noch mehr. Beim Einzel-Event stehen zusätzlich zu den aus dem Karriere-Modus bekannten „Rennen", „Road Rage“ und „Verfolgung“ noch die Modi „Crash-Party“ und „Double Impact“ zur Verfügung. Bis auf „Double Impact“ können bei allen Modi bis zu 6 Spielern beitreten. Nun zur Collector Challenge, bei diesem Event besteht die Möglichkeit gegen andere Spieler zu fahren und ein spezielles Auto frei zu schalten.

Burnout Legends bietet auch noch die Möglichkeit des Game-Sharings. Damit kann mit einem Freund, der das Spiel nicht besitzt, ein Rennen gefahren werden. Das klingt zwar sehr gut, in der Praxis ist das Ganze aber nicht ausgereift. Um die benötigten Daten auf die andere PSP per WLAN zu übertragen, dauert es eine Ewigkeit, mit 5-10 Minuten müssen Sie da rechnen. Und das ist wohl nicht im Sinne des Erfinders gewesen wenn man bedenkt, dass das WLAN der PSP eine Übertragungsrate von 11mBit/s hat.

   
 
Multiplayer:  (gut - sehr gut)
   
Technik:

Die technische Umsetzung...

Die Spucke bleibt einem fast weg, wenn zum ersten Mal ein Rennen in Burnout Legends gefahren wird. So eine Grafikpracht gab es noch nie auf einem Handheld-System. Die Strecken sind sehr schön umgesetzt mit netten Details, jeder Kontinent hat sein eigenes Flair. Für so einen Winzling wie die PSP, sind die Autos sehr detailliert und sehen einfach klasse aus. Fast sind sie einem zu schade, um den Gegner damit aufs Korn zu nehmen und eine Delle ins Blech zu fahren. Und wenn wir schon bei Dellen sind, dabei bleibt es bei weitem nicht in Burnout Legends. Wie in den Vorgängern können Sie Ihrem Wagen so zusetzen, dass er fast nicht mehr zu erkennen ist. Da fliegen Kotflügel und Motorhauben, Scheiben gehen zu Bruch und Funken sprühen beim Aufprall. Und da wären wir auch leider bei dem Haken der ganzen Grafikpracht.

Wenn es so richtig zur Sache geht und die Gegner einen in die Zange nehmen, gibt es oft ganz massive Ruckler. Da fahren Sie dann in Zeitlupe weiter. Vielleicht 10-15 Frames die Sekunde sind dann noch drin. Dieser Umstand vermiest einem ganz gehörig die Spiellaune, vor allem, dass es mehrere Male in einem Rennen auftreten kann. Wir sind der Meinung, dass die Entwickler das durchaus besser hätten lösen können. Damit aber leider noch nicht genug. Bei sehr hoher Geschwindigkeit und ohne Fahrfehler kann es durchaus vorkommen, dass vor einem plötzlich Streckenteile auftauchen. Das Spiel kommt einfach nicht hinterher, die benötigten Streckenabschnitte und Gebäude nachzuladen. Aufgrund dessen ist es sehr schwer weiterzufahren. Diese teilweise groben Schnitzer seitens der Programmierer dämpfen die Begeisterung für das Spiel, doch wenn es einen erst einmal in seinen Bann gezogen hat, stören einen die Probleme mit der Performance weniger.

Wie bei der Burnout-Serie üblich, wird ein Soundtrack geboten, der hervorragend zur schnellen und actionreichen Atmosphäre passt. Zwar werden nicht alle die Lieder mögen, doch eine passendere Musik für das Spiel ist schwer vorzustellen. Die Qualität der Lieder ist bestens, sie kommen glasklar aus den Lautsprechern oder Kopfhörern. Auch die Soundeffekte des Spiels selber können voll überzeugen. Da kracht es so richtig, dadurch nimmt man fast schon Teil an den Crashs.

Ungefähr 30 Sekunden müssen Sie warten bis Sie das Prachtvolle Intro-Video sehen dürfen. Danach muss noch ein Profil erstellt oder geladen werden, das geht aber in Sekundenschnelle. Zwischen den Menus gibt es keine Ladezeiten und auch die Weltkarte im „World-Tour“-Modus wird in null komma nichts angezeigt. Allerdings müssen Sie sich 25 Sekunden gedulden bis Sie sich auf der Straße ins Getümmel stürzen dürfen. Die Ladezeiten sind bei allen Spielmodi ungefähr gleich. Bei Neustart eines Rennens dauert es nur grob 5 Sekunden bis es wieder losgehen kann, das ist ganz okay.

   
 
Grafik:  (gut)
 
Sound:  (gut - sehr gut)
   
Fazit:

Burnout Legends vereint das Beste aus allen Teilen und darf zu Recht als das beste Burnout aller Zeiten bezeichnet werden. Der Spielspaß ist enorm, da es unmengen an Events gibt, die niemals langweillig werden. Stellenweise kann es zu Frustphasen kommen, aber das passiert ja in den meisten Spielen. Wer einen actionreichen Arcade-Racer sucht und dem Ridge Racer zu langweilig ist, der kommt um dieses Spiel nicht herum.

       
 

 Gameplay:

 (gut - sehr gut)
 Umfang:
 (sehr gut)
 Grafik:
 (gut)
 Sound:
 (gut - sehr gut)
 Multiplayer:
 (gut - sehr gut)
   
 Gesamtwertung:
 (gut - sehr gut)

 Positives  Negatives
   
+ viele Autos und Events - Ladezeiten
+ super Sound - Grafikruckler
+ gezielte Steuerung  
+ Multiplayer-Spaß  

 

 
"Burnout Legends "
 
   
    
 

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