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   11.01.2005 - Rubrik: DVD Special  
  Special: "King Arthur" - Inhalt, Bilder
 
 

Viele Schriftsteller und auch Filmemacher haben es sich schon zur Aufgabe gemacht, die Artussage aufzunehmen und in einer eigenen Interpretation als Buch oder eben als Film zu veröffentlichen. In "King Arthur" versucht man nun, geschichtlich möglichst authentisch und weniger sagenumwoben vorzugehen. Wer nicht ganz mit der Story oder dieser Version der Story vertraut ist, hat an dieser Stelle nicht nur die Möglichkeit, einen Einblick in den Inhalt und die Szenengestaltung zu nehmen, sondern obendrein noch etwas über die Entstehung des Films und Drehbuchs zu erfahren.

Lasst mich aus Inbrunst singen
Von einem Mann, geboren in zwei Nationen
Aus Rom und Britannien
Der seine königliche Regentschaft und seinen rechtmäßigen Platz erklärt
Unter den Verteidigern des Walls

- Keltisches Gedicht aus dem sechsten Jahrhundert -

Über Jahrzehnte hinweg waren Historiker der festen Überzeugung, bei der Geschichte von König Arthur handele es sich lediglich um einen Mythos. Aber die Legende fußt auf einem realen Helden, der hin- und hergerissen war zwischen seinen privaten Ambitionen und seinem Pflichtbewusstsein.

Kurzinhalt:

Arthur ist ein zögerlicher Anführer, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Britannien endlich wieder zu verlassen und in den Schoß Roms zurückzukehren, wo er sich Frieden und Stabilität erhofft. Doch bevor er die Reise in die Heimat antreten kann, muss er noch einen letzten Auftrag erfüllen, der ihn und seine Ritter der Tafelrunde - Lancelot, Galahad, Bors, Tristan und Gawain - zu einer folgenreichen Erkenntnis kommen lässt: Wenn Rom sich aus Britannien zurückzieht, wird das Land einen Führer brauchen, der das Vakuum ausfüllt. Jemand, der die Menschen nicht nur vor der Invasion der Sachsen bewahrt, sondern die Insel auch in ein neues, ein besseres Zeitalter führt. Vereint mit dem einstigen Feind Merlin und mit der schönen und mutigen Guinevere an seiner Seite muss Arthur die Kraft finden, Verantwortung für sein Schicksal zu übernehmen und den Kurs der Geschichte für immer zu verändern.

Über die Geschichte

Die Geschichte von "King Arthur" beginnt vor vielen Jahren. Damals schnappte Drehbuchautor David Franzoni erstmals etwas über den römischen Kommandanten Lucius Artorius Castus auf. "Das war, lange bevor ich ein professioneller Drehbuchautor wurde", erinnert sich Franzoni. "Ich hing in der Bibliothek herum, und ich bekam das Papier eines Studenten in die Hände, in dem Castus als möglicher Ursprung für die Arthur-Legende genannt wurde. Das blieb bei mir hängen."

Castus wurde von Marc Aurel, dem Führer von Rom, das die westliche Welt beherrschte, nach Britannien geschickt.

"Für gewöhnlich ist es so: Wenn es einen großartigen Mythos gibt, gibt es auch eine großartige Quelle", meint Franzoni. Der Autor war ungewöhnlich involviert in die Herstellung des Films. Jeden Tag besuchte er das Set. Und er war immer da, wenn ein Schauspieler eine Frage zu seiner Figur hatte oder wenn ein Designer die Authentizität seiner Arbeit überprüfen wollte.

"Wenn David einfach nur ein exzellentes Drehbuch beigesteuert hätte, wäre es mehr als genug gewesen ... aber er brachte sich noch wesentlich mehr ein", sagt Bruckheimer. "Er war immer an vorderster Front mit dabei, immer am Set. Der Film bedeutet ihm persönlich sehr viel. Er war sehr großzügig, was das Beisteuern seiner Zeit und in seinem Kopf abgespeicherter Informationen anbetrifft. Ich würde sagen, diese Art von Einsatz inspirierte den Rest der Besetzung und der Crew. Alle wollten etwas Großes leisten."

"Es war Davids Drehbuch - seine Version der Legende von König Arthur -, was mich für das Projekt einnahm", sagt Fuqua. "Sein Einsatz spornte mich an. Ich halte es für wichtig, dass der Drehbuchautor dem Film auch während des Drehs eng verbunden bleibt. Ich bin froh, dass David kopfüber in das Projekt eintauchte. Das war die Grundlage für eine bestmögliche Produktion."





















"David Franzoni ist eine Kombination aus verrücktem Genie und Historiker", erklärt der ausführende Produzent Mike Stenson. "Wir diskutierten mehr als ein Jahr über unterschiedliche Ideen für einen Film. Und auf einmal fragte er, ob wir interessiert wären, die wahre Geschichte hinter der König-Arthur-Mythologie zu erzählen. Das war ein Wahnsinnsvorschlag."

"Die Arbeit mit David Franzoni war ein Traum, der in Erfüllung ging", bestätigt der ausführende Produzent Chad Oman. "Er ist ein unermüdlicher Forscher, ein talentierter Autor. Und er stellt seine Zeit sehr großzügig zur Verfügung. Er war immer zur Stelle, wenn eine Meinung gefragt war oder es eine Frage zu beantworten gab. Auf diese Weise konnten wir sein unglaubliches Drehbuch in einer unheimlich geschmeidigen Produktion mühelos umsetzen."

Für den Grundriss seines Drehbuchs griff Franzoni auf historische Tatsachen zurück. In Osteuropa, wo später Russland entstehen sollte, existierte ein Kriegergeschlecht, das sich als einer der beständigsten und gefährlichsten Gegner Roms erwies: die Sarmaten. Sie lebten am Rande des römischen Kaiserreichs, bis sie im Jahr 175 n. Chr. in der Gegend des heutigen Wien eine entscheidende Schlacht gegen Marc Aurel verloren. Der Kaiser stellte die überlebenden Sarmaten vor die Wahl: Entweder kämpften sie fortan für Rom oder sie würden ausgelöscht. Die Sarmaten beschlossen, sich dem Imperium zu unterwerfen, und wurden in die römische Armee eingegliedert. Eine Einheit wurde nach Ägypten geschickt, die andere nach Britannien. Diese ausgezeichneten Reiter und Berufssoldaten bewachten ihre Posten über Jahre hinweg. Väter vererbten ihre Aufgabe an ihre Söhne. Im Austausch sicherte ihnen die Regierung Frieden zu.

Im fünften Jahrhundert n. Chr. begann Roms Glanz zu erlöschen. Horden von Barbaren attackierten die Außenbezirke des gewaltigen Reiches. In Britannien bereiteten sich die Sachsen auf einen Angriff von Norden und Osten vor.

Eine Einheit der Sarmaten-Kavallerie unter dem Kommando des halb römischen, halb britannischen Lucius Artorius Castus wurde dazu bestimmt, Britannien vor den barbarischen Sachsen zu beschützen, die sich hinter der großen Trennungslinie, dem Hadrianswall, zu nähern begannen. Castus´ Männer, darunter Lancelot, Gawain, Galahad, Bors, Tristan und Dagonet, waren eine harte, gnadenlose Truppe, gehasst und gefürchtet von den ansässigen blau Bemalten, die unter dem Kommando des geheimnisvollen Schamanen und Guerilla-Führers Merlin standen.

In diese historische Grundlage arbeitet Franzoni die Geschichte eines letzten tödlichen Auftrags für Arthur und seine kriegserfahrene Truppe ein, eine wagemutige Such- und Rettungsmission, bevor die Einheit in die Sicherheit von Rom zurückkehren kann. Gemeinsam mit seinen Männern zieht Arthur Richtung Norden durch das Land der blau Bemalten - mitten hinein in das Territorium des Feindes. Nach der Rettung bewegt sich der Treck, mittlerweile sind Guinevere und eine Anzahl britannischer Frauen und Kinder hinzugekommen, südlich des Hadrianswalls - der die Grenze des römischen Kaiserreichs markierte -, immer verfolgt von den Sachsen unter Führung ihres grausamen Kommandanten Cerdic. Unterwegs wird Arthur von Guinevere davon überzeugt, dass er und seine Ritter die Einzigen sind, die die plündernden Sachsen von einem Massaker an Tausenden von Unschuldigen abhalten können.

Schließlich bieten Arthur und seine Ritter dem Gegner in einer entscheidenden Schlacht die Stirn. Die Schlacht von Badon Hill ist ein heftiges und blutiges Aufeinandertreffen zwischen den massiven Kräften der Sachsen, die von Norden kommen, und Arthur an der Spitze der Sarmaten-Ritter und Britannier. Der Ausgang der Schlacht entscheidet über die Zukunft Britanniens. Es ist auch der Moment, in dem Arthur sein wahres Schicksal erkennt - die Geburt einer Legende.

   
Quelle: Buena Vista Home Entertainment / Digital-Movie.de (rp)
   
  Links zum Artikel:
  www.movie.de
  Special: "King Arthur" - Daten, Fakten
  Special: "King Arthur" - Geschichte, Sage
  Special: "King Arthur" - Schlachten, Charaktere
 

    
 

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