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   02.06.2006 - Rubrik: Games  
  Demo-RoundUp für Xbox 360
 
 

Die diesjährige E3 hat uns drei neue Demos auf dem Live! Marktplatz beschert. Zum herunterladen stehen die Demos zu Moto GP 06 (Release 30.06.2006), Test Drive Unlimited (Release 01.09.2006) und Lost Planet (4. Quartal 2006), bereit. Wir wollen euch hier die ersten Eindrücke von den Spielen vermitteln und ob es sich lohnt auf das fertige Spiel zu warten. Am besten fangen wir mit dem Spiel an das als erstes erscheinen wird:

Moto GP 06

Zum spielbaren Umfang der Demo gehören zwei Strecken, zum einen die Grand Prix Strecke von Mugello und zum anderen ein Stadtkurs in Tokyo. Im GP Modus steht euch als einziger Fahrer Nicky Hayden zur Verfügung. Weiter Einstellungen wie Wetterbedingungen und Rundenanzahl sind nicht zu verändern, das ist schade da zwei Runden doch ein bisschen wenig sind. Diese genügen aber locker um die Gegner weit hinter sich zu lassen. Doch um dies bewerkstelligen zu können muss man sich erst einmal an die Steuerung gewöhnen. Das Einlenkverhalten bei Motorrädern ist eben ein komplett anderes als viele es von Autorennspielen wie "Project Gotham Racing 3" oder "Burnout" gewöhnt sind. Auch beim Umgang mit Vorder- und Hinterbremse muss behutsam vorgegangen werden. Leicht passiert es, dass die Bremswirkung nicht ausreichend ist und es geradewegs ins Kiesbett geht. Dabei geht natürlich wertvolle Zeit und Positionen verloren. Hat man sich an diese Besonderheiten erst einmal gewöhnt macht Moto GP 06 einen riesigen Spaß. Die hoch gezüchteten Rennmaschinen lassen sich wunderbar in Kurven legen und durch Schikanen zirkeln.
Die KI in der Demo ist noch nicht besonders Anspruchsvoll aber da bis zum Release noch ein Weilchen Zeit ist wird sich dort sicher noch etwas tun.
Grafisch gesehen ist Moto GP guter Durchschnitt, es kommt aber leider nicht an "PGR3" heran, sieht dennoch ganz hübsch aus. Wie in den Vorgängern auf der ersten Xbox glänzt auch hier der Asphalt als wäre er gerade frisch gereinigt und poliert worden. Ein kleines Detail dass die Entwickler auch auf jeden Fall wieder einbauen müssen ist der Motion Blur aus den Vorgängern. Dort war es so, dass je schneller man fuhr desto stärker änderte sich die Sicht. Ein leichter Motion Blur setzte ein und es entstand so fast ein Tunnelblick. Dadurch entwickelte sich ein unglaubliches Geschwindigkeitsgefühl das leider bei der Demo von Moto GP 06 noch komplett fehlt. Man merkt kaum wenn die 300 Stundenkilometer überschritten werden.
Zusätzlich können beide Strecken auch online gegen bis zu 15 Gegner gefahren werden. Das bringt eine Menge Spaß und funktioniert so einfach und gut wie gewohnt bei den Moto GP-Teilen.
Aufgrund der bereits tollen Vorgänger können wir uns guten Gewissens auf den Next-Generation Ableger für die Xbox 360 freuen, bis dahin ist es ja nicht mehr lange.

Test Drive Unlimited

Das neue Test Drive Unlimited wird kein gewöhnliches Rennspiel, denn hier gehen euch sicher nicht die Rennstrecken aus. Die Entwickler haben die komplette Insel Hawaii nachgebildet und die könnt ihr mit eurem Auto unsicher machen. Das sind rund 1800 Kilometer an befahrbaren Straßen. So etwas gab es bislang noch nicht. Der Umfang der Demo beschränkt sich auf ein Zeitlimit von 15 Minuten und einen kleinen Bereich der Insel, doch selbst auf diesem begrenzten Teil braucht man ein paar Minuten um von einem Ende zum anderen zu gelangen. Ihr startet in Eurem Domizil und könnt aus drei Wagen wählen, dem Lamborghini Gallardo Spyder, einem Lotus Sport Exige 240R, und dem berühmten Shelby GT 500, auch bekannt als Eleanor aus dem Film "Nur noch 60 Sekunden". Bei allen drei Autos hat man ein anderes Handling, was ja auch gut so ist. Auf den Straßen vor eurem Haus ist schon einiges los und ihr werdet auch sofort auf ein Rennen aufmerksam gemacht. Dort werdet ihr mittels eines Pfeils, der in die Richtung zeigt, hingeführt. Als zusätzliche Orientierungshilfe steht noch eine Karte zur Verfügung die ihr auch benutzen solltet. Seit ihr am Ziel angekommen wartet ein Rennen gegen die Zeit auf euch, allerdings steht es einem frei daran teilzunehmen, es kann auch ganz gemütlich durch die Gegend gecruist werden um die Straßen zu erkunden. Solltet ihr irgendwann die Nase voll haben und ein Rennen bestreiten wollen, kann ganz schnell über die Karte eins gefunden werden. Auch ist es nicht erforderlich dort selber hinzufahren, es besteht die Möglichkeit direkt an den Start zu springen, so werden einem lästige Überbrückungsfahrten erspart.
Die Grafik bietet noch einiges an Verbesserungspotential, sieht aber schon recht ordentlich aus. Vor allem das plötzliche auftauchen von Gebäuden und Gegenständen in der Ferne muss noch angepasst werden.
Für die Freunde gepflegter Online-Raserei wird dieses Spiel sicher unumgänglich sein und eine Menge Spaß bringen.

Lost Planet

Als drittes Spiel im Bunde handelt es sich bei Lost Planet nicht um ein Rennspiel sondern um einen 3rd-Person-Shooter mit Bombastgrafik. Nach "G.R.A.W." wird dieses Spiel die Messlatte für Grafik erneut nach oben setzen. Denn schon zum jetzigen Entwicklungsstand sieht es hervorragend aus. Wenn euch die Explosionen in "Ghost Recon" gefallen haben werden sie euch in Lost Planet umhauen.
Nun aber mal zum Umfang der Demo, es stehen zwei Missionen zur Verfügung. Um beide zu bewältigen benötigt ein erfahrener Spieler rund eine halbe bis dreiviertel Stunde. Im ersten Level fängt alles recht gemütlich an, der Spieler startet in einem Außenlevel ohne Gegner in Sicht. Nach ein paar Meter tauchen die ersten Aliens auf. Diese sehen aus wie Bugs aus "Starship Troopers". Auch die Menge hält sich noch in Grenzen, beide Nester zerstört und schon kann es weiter gehen. Zu Beginn steht dem tapferen Kämpfer ein Maschinengewehr und Granaten zur Verfügung. Erledigte Gegner lassen Energiereste zurück die sofort eingesammelt werden sollten, dann euer Überlebensanzug, der euch vor den klirrend kalten Temperaturen schützt, verbraucht Energie. Und diese reicht ohne Nachschub nicht aus um durch das Level zu kommen. Nach ein paar Metern fängt plötzlich die Erde an zu beben, der Subwoofer bekommt mächtig was zu arbeiten und auf einmal steht ein haushohes Vieh vor dem Spieler, dass einem ans Leder will. Nach ein paar Magazinen und Granaten verschwindet es wieder im Boden und es kann weiter gehen, sofern man die Attacke überlebt hat. Auf dem weiteren Weg findet sich außer noch mehr Gegnern noch zwei weitere Waffen, einen Raketenwerfer und eine Schrotflinte. Es können aber nicht mehr als zwei Schießprügel getragen werden, so muss immer gut überlegt werden welche am besten sind. Zusätzlich findet sich auf dem Weg noch ein Mech, oder A.P.U.(Armored Personal Unit) genannt,der benutzt werden kann. Ausgestattet mit zwei großen Miniguns bringt dieser eine Menge Feuerkraft mit die auch bitter nötig ist. Denn das Spiel spart nicht mit Gegner, genau wie in "Starship Troopers".
Im zweiten Level der Demo bekommen wir es mit Schnee Piraten zu tun, diese treten zwar nicht in so großen Massen auf, doch sind diese bis an die Zähne bewaffnet. Sie rücken mit MGs, Raketenwerfern und APUs gegen uns vor. Da heißt es Augen zu und durch.
Soundtechnisch leistet Lost Planet hervorragende Arbeit und erzeugt durch ständige Umgebungsgeräusche eine dichte Atmosphäre die einen in das Spiel hineinversetzt. Ständig heulen Windböen quer durch das Surroundfeld und Kugeln fliegen uns um die Ohren. Auch die Nachbarn kommen nicht zu kurz, denn der Subwoofer bekommt genug Material um stark aufzuspielen.
Bis zum 4. Quartal ist es noch eine Menge Zeit doch schon jetzt macht Lost Planet einen sehr guten Eindruck. Wir freuen uns jetzt schon auf das fertige Spiel.


   
    
 

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