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   02.03.2006 - Rubrik: Kino & Film  
  Film in der Kritik: "Underworld - Evolution"
 
 

Inhalt:
Während der blutige Kampf zwischen den aristokratischen Vampiren und den barbarischen Lycan-Werwölfen ungebrochen weitergeht, versuchen die schöne Blutsaugerin Selene und der Halb-Lycan Michael gemeinsam hinter das Geheimnis ihrer seit Jahrhunderten verfeindeten Blutlinien zu kommen. Dafür müssen sie die alte Fehde, die zwischen ihren Stammbäumen herrscht, bis an ihren Ursprung zurückverfolgen. Ihre Suche führt zu einer finalen Schlacht, die den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen auf immer beenden soll.

Kritik:
Im Jahre 2003 brachte Regisseur Len Wismann das "Underdog Project" "Underworld" in die Kinos. Die Erwartungen an den Film waren nicht gerade hoch gesteckt. Doch der Film punktete, wenn auch unerwartet, an der Kinokasse und vereint mittlerweile eine große Fangemeinde hinter sich. Somit war klar, dass Hollywood im nu eine Fortsetzung aus dem Hut zaubern würde. Gedauert hat dies zwei Jahre, nun steht "Underworld: Evolution" bei uns vor den Toren.

Die Fortsetzung kommt mit viel Schwung und einer düsteren Atmosphäre daher. Die Kulissen wurden ansprechend gestaltet und sorgen für ein dementsprechendes Feeling. Die Schauspieler wurden nicht sonderlich gefordert. Sowohl Kate Beckinsale als auch ihr Sidekick spielen ihre Parts souverän herunter, ohne dabei sonderlich zu glänzen oder gar eine emotionale Beziehung zum Publikum aufzubauen. Die Actionszenen sind unterhaltsam. Sie erinnern vom Schnitt her ein wenig an die Blade Filme, aber das wird die wenigsten stören. In schriller, bunter MTV Ästhetik schlachten sich die Charaktere durch den Film - ohne Rücksicht auf Verluste. So dürfte dem einen oder anderen die exzessive Gewaltdarstellung etwas bitter aufstoßen. Um es mit wenigen Worten auf den Punkt zu bringen: Es geht dreckig zur Sache. Sony Pictures hat eine Freigabe ab 16 Jahren beantragt. Ohne entsprechende Schnitte scheint dies allerdings fast unmöglich. Ansonsten gibt es im Vergleich zum Vorgänger nicht viel Neues. Wisman hat auf Experimente verzichtet und stattdessen lieber die alte Erfolgsformel neu aufgelegt.

Muss der Cineast nun über diese Fortsetzung fluchen? Die Antwort ist sicherlich nein, denn der Film bietet zwei Stunden lang sinnfreien Spaß und gute Action. Mehr sollte man von so einem Film auch nicht erwarten. Es ist unterm Strich Kino für die MTV Generation: Schnelle Schnitte, bisschen Sex und viel Blut. Bleibt Sony nur zu wünschen, dass die Zielgruppe auch schon ins Kino darf. Bei uns in Deutschland startet der Splatter-Streifen am 3. März 2006.

   
Quelle: Sony Pictures Releasing GmbH / Digital-Movie.de (lh)
    
 

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