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   01.04.2006 - Rubrik: Allgemein  
  Doch kein einheitliches HD-Format
 
 

Tja, wie viele sicher mitbekommen haben, handelt es sich bei unten stehender Meldung leider nur um einen Aprilscherz, in den wir so viel Wunschdenken wie möglich gepackt haben. Vielmehr bleibt es natürlich dabei, dass im April der Kampf der Titanen beginnt und sich ein Sieger im Formatstreit erst ergeben wird müssen.
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Nachdem sich die Verzögerung des Starts der HD-DVD in den USA zuerst abgezeichnet und letztlich bestätigt hatte, wurde heute eine kleine Sensation bekannt. Hinter den Kulissen wurde schonbar heftig versucht, kurz vor dem Start der beiden konkurrenzierenden Formarte Blu-ray Disc und HD-DVD doch noch eine Einigung zu erzielen, um einen Formatstreit in letzter Minute zu verhindern. Dies ist scheinbar gelungen. Folgende Details des Deals sind durchgesickert: als Datenträger wird die Blu-ray Disc zum Einsatz kommen - diese ist mittlerweile mit 50 GB produzierbar und bietet somit mehr Speicher als die bislang speicherplatzgrößte erhältliche HD-DVD. Als Ausgleich wird die gemeinsame Scheibe aber den Namen HD-DVD tragen. Dieser sei nach internen Studien für den Kunden einprägsamer und ließe sich besser vermarkten. Auch die Interaktivität der HD-DVD, in Form der bereits fertig gestellten iHD-Oberfläche, wird bei der gemeinsamen Scheibe anstelle des Blu-ray Pendants eingesetzt werden.

Die verwendeten Codes waren bei Blu-ray Disc und HD-DVD ja schon bislang relativ gleich. VC-1, MPEG4/ H.264 und MPEG2 werden für das Bild zum Einsatz kommen, beim Ton werden DTS-HD, Dolby Digital TrueHD/ Dolby Digital Plus sowie die herkömmlichen DTS- und Dolby-Formate Verwendung finden.

Beim Kopierschutz einigte man sich auf die schärfere Variante der Blu-ray Disc. Zum Einsatz kommen wird also einerseits AACS, andererseits aber auch BD-J. Der Regionalcode wird erhalten bleiben, jedoch wie bei der Blu-ray Disc vorgesehen nur mehr drei Regionen umfassen. Die Hochpreisregionen Europa, USA/ Kanada und Japan werden dabei zusammengefasst, eine weitere Region wurde für so genannte "Billig-Länder" aus Südostasien reserviert. Damit will man offenbar die die Filmindustrie schon lange störenden Parallelimporte erschweren. Ansonsten hält man sich weitgehend an schon bislang bekannte Details. So soll eine Kopie des Filmes sogar in HD-Qualität mit DRM-Schutz möglich sein, um einen Film z.B. im Heimnetzwerk auf verschiedenen Wiedergabegeräten abspielen zu können. Auch eine Kopie in minderer Auflösung für portable Geräte wie die PSP ist vorgesehen. Außerdem wird der analoge YUV-Ausgang bis auf Weiteres offen bleiben, um vor allem in den USA Besitzern von nicht HDCP-fähigen Geräten die Wiedergabe zu ermöglichen. Eine spätere Abschaltung des YUV-Ausgangs ist aber vorgesehen.

Die ersten in Japan dieser Tage bereits ausgelieferten HD-DVD-Player sind noch nicht für den neuen Standard geeignet und sollen zurückgerufen bzw. soll den bisherigen Käufern die Möglichkeit gegeben werden, die Laufwerke auszutauschen. Offenbar wollte das HD-DVD-Konsortium mit der Auslieferung an den Handel in Japan in letzter Minute noch den Druck auf die BDA erhöhen, um die Verwendung von iHD durchzusetzen. Wann die einheitlichen Scheiben und die dazu gehörige Hardware in den Handel kommen, ist im Moment noch unklar, die Umrüstung bereits produzierter Blu-ray- bzw. HD-DVD-Player dürfte aber wohl einige Zeit in Anspruch nehmen. Ein Start vor dem Sommer in den USA scheint jedoch möglich.

   
Quelle: Digital-Movie.de (sp)
    
 

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