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19.09.2006 - Rubrik: Studio 
Universal Studios wettert gegen Blu-ray
   

Das australische IT-Magazin iTWire berichtet, dass Craig Kornblau, Präsident von Universal Studios Home Entertainment auf der Cedia Expo 2006 in Denver gegen das Blu-ray-Format gewettert hat.

Als Grund, dass HD-DVD besser sei, führte er auf, dass Vergleichtests, womit er wohl die Reviews auf der Seite highdefdigest.com gemeint hat, gezeigt hätten, dass Titel, die sowohl für die HD-DVD als auch für die Blu-ray erschienen sind, qualitativ deutlich besser auf der HD-DVD abgeschnitten hätten. Außerdem führt er an, dass die HD-DVD ihren Vorteil aus dem frühen Markteinstieg zieht und das Versprechen verwirklicht, die beste Qualität zu einem kundenfreundlichen Preis anzubieten.

"The reviews are in and HD DVD is hands down the leader in picture quality, audio experiences and interactive capabilities that have never been seen before," said Kornblau.

"Look at the blogs, look at the reviews by the early adopters and even look at the mainstream media – HD DVD has maintained its first-to-market advantage and delivered on the promises of providing the best high definition image and sound quality at the best value for consumers today. Take today´s announcement of new players from Toshiba, new PC hardware from Niveus and new titles like ‘The Fast and the Furious: Tokyo Drift,´ and add the hardware and movies that are coming this Fall and you can see why HD DVD is poised for a strong holiday."


Zwar berichten einige Newsseiten, dass Universal damit die alleinige Unterstützung der HD-DVD ausgesprochen hat, doch das ist nichts Neues, da dieses Studio seit langem das einzige ist, das exklusiv die HD-DVD unterstützt.

Wirklich weltbewegend ist die Aussage, dass die HD-DVD beim Formatstreit als Sieger hervorgehen wird (laut Universal) aber nicht, denn den Aussagen von Herrn Kornblau ist ein ganz klarer, typischer Marketinggehalt zuzuschreiben.

Die Vergleiche zwischen den von ihm erwähnten Titel mögen zwar nachvollziehbar sein, doch die neuen Blu-ray-Titel, die nun auch endlich den effizienteren MPEG4-Codec benutzen, stehen der HD-DVD qualitativ in nichts mehr nach, glaubt man den ersten Tests auf amerikanischen Seiten. Dennoch ist es interessant zu erfahren, dass Universal momentan noch eindeutig zur HD-DVD steht und es bleibt abzuwarten, wie sich das große Filmstudio verhalten wird, sollte Blu-ray möglicherweise als Sieger hervorgehen. Aktuell ist das aber noch in keiner Weise abzusehen, da beide Formate ihre bedeutenden Vor- und Nachteile vorweisen können, wobei die HD-DVD aktuell vor allem für Europäer aufgrund des noch nicht direkt geplanten Regionalcodes und der günstigeren Hardwarepreise von Interesse sein dürfte. In den USA ist der erste und günstigere Toshiba-Player bei manchen Versandhäusern schon für sagenhafte 400 Dollar zu bekommen. Wir sind gespannt, wie dieser Formatstreit weitergehen wird, sind aber beiden Formaten aufgeschlossen und werden versuchen, gleich zu Beginn Tests beider Formate präsentieren zu können.

   
Quelle: iTWire.com.au / Digital-Movie.de (fk)
     
 
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